Vechtas Erste Stadträtin Sandra Sollmann, Ragheb Heba, Michaela Muresan, Rabija Syla, Indira Ejupi (EFi), Anna Gette, Yurdagül Erdogdu (EFi) und (hinten) Fachdienstleiter Christoph Wichmann (Bild: Kläne)

EFi-Projekt

Lotsinnen helfen Menschen, sich zu integrieren

veröffentlicht: am 16.11.2018     Bildung, Soziales

Das EFi-Projekt bekommt ehrenamtliche Unterstützung und bietet nun donnerstags Sprechstunden in verschiedenen Landessprachen an.

Verstärkung für das Efi-Projekt: Ab sofort unterstützen Ragheb Heba, Michaela Muresan, Rabija Syla und Anna Gette die Stadt Vechta als ehrenamtliche Integrationslotsen. Die Erste Stadträtin Sandra Sollmann bedankte sich bei einem Treffen im Rathaus für die Bereitschaft der vier Vechtaerinnen, einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration von Zugewanderten zu leisten. Das Ziel des Angebots: Die Lotsinnen stellen Kontakte zu Familien aus unterschiedlichen Kulturkreisen her, sie helfen als Dolmetscherinnen und informieren in der jeweiligen Landessprache über Kultur-, Bildungs- und Freizeitangebote in Vechta. Zielgruppe sind sowohl Menschen, die neu nach Vechta kommen, als auch langjährige Bürgerinnen und Bürger. 

 

Einmal in der Woche bieten sie im Wechsel eine Beratung in verschiedenen Sprachen an (Arabisch, Mazedonisch, Rumänisch, Serbisch, Kosovarisch, Albanisch, Russisch und Polnisch). Die Integrationslotsinnen sind jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 16.30 Uhr im Rathaus (Zimmer E03 im Erdgeschoss) anzutreffen. Koordiniert wird ihr Einsatz von den Mitarbeiterinnen im Efi-Büro, Yurdagül Erdogdu und Indira Ejupi (Telefon 04441/886-520).

 

Die beiden Mitarbeiterinnen der Stadt Vechta haben die Integrationslotsinnen bei den regelmäßigen Eltern-Kind-Gruppen kennengelernt. Von diesem Angebot profitierten Ragheb Heba, Michaela Muresan, Rabija Syla und Anna Gette selbst, um in Vechta Fuß zu fassen. Jetzt wollen sie diese Erfahrung weitergeben. Sie wollen auch den Kontakt zu Menschen herstellen, die aufgrund einer befristeten Tätigkeit für eine gewisse Zeit nach Vechta kommen. Oftmals ist den Familien nicht bewusst, dass für ihre Kinder auch dann eine Schulpflicht besteht. Auch andere Missverständnisse sollen mit Hilfe der Integrationslotsinnen vermieden und wichtiges Wissen vermittelt werden.

 

Infos zum Efi-Projekt der Stadt Vechta:

 

Ziel des Projekts, das vom Land Niedersachsen im Rahmen des Förderprogramms „Familie mit Zukunft“ aufgelegt wurde, ist es, die Elternarbeit mit Migrationsfamilien zu intensivieren und deren Elternkompetenz zu stärken. Außerdem soll den Kindern der Zugang zu frühen Hilfen ermöglicht werden. Hinzu kommen eine umfassende Elternberatung, eine vorschulische Förderung der Kinder in den Kitas, um etwaige frühkindliche Entwicklungsdefizite möglichst frühzeitig zu beheben und die Schuleingangsvoraussetzung der Kinder zu verbessern. Diese Ziele sollen in erster Linie durch „Mütter-Kind-Gruppen“ erreicht werden. Eingebunden in das Projekt werden zudem die Integrationslotsen und ehrenamtlich Tätige. Projektleiter sind Yurdagül Erdogdu, in Deutschland geborene und aufgewachsene Türkin und Indira Ejupi. Yurdagül Erdogdu, selbst Mutter von vier Kindern, ist gelernte Krankenschwester und Tagesmutter.

Kontakt 
Integrationsprojekt „EFi“ der Stadt Vechta
Burgstraße 6
49377 Vechta
Zimmer: E 12
Telefon: 04441/886-520
Email: efi(at)vechta.de

Öffnungszeiten:
Montags von 10.00 bis 12.00 Uhr