Hintere Reihe: Benedikt Wiewel (Bauhofmitarbeiter), Peter Eckhardt (Bauhofsleiter). Vordere Reihe: Michael Ahrling (stellv. Ortsbrandmeister), Bürgermeister Kristian Kater, Alfons Diekmann (FF Langförden), Jan-Arthur Müller (Stadtbrandmeister), Stefan Bussmann (stellv. Fachdienstleiter Bürger- & Ordnungsdienste). (©Gerecke)

Neue Ausstattung

Mehr Sicherheit dank Abbiegeassistenzsystemen

veröffentlicht: am 30.07.2021     Alle Themen

Die Stadt Vechta hat drei Fahrzeuge der Feuerwehr Vechta, drei der Feuerwehr Langförden und drei des Bauhofs mit einem AAS ausgestattet.

Die Systeme sollen nicht nur den Fahrerinnen und Fahrern der Fahrzeuge mehr Sicherheit bringen, sondern auch den anderen Verkehrsteilnehmern.

Jährlich sterben in Deutschland rund 140 Radfahrer oder Fußgänger, weil sie von rechtsabbiegenden Lastwagen erfasst werden. Allein im Jahr 2019 gab es laut Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 9.906 Unfälle mit Personenschaden beim Rechtsabbiegen. Die häufigste Unfallursache: der tote Winkel. Der Abbiegeassistent soll dem entgegenwirken. Er erkennt Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder Fußgänger im direkten Umfeld des Fahrzeuges und warnt den Fahrzeugführer mit einem visuellen und einem akustischen Signal. Dabei gewährt die Kamera mit Infrarot-LEDs bei Tag und bei Nacht eine gute Bildqualität.

In den Fahrzeugen der Feuerwehr und des Bauhofs wurde das Abbiegeassistenzsystem „Dometic BVS 71000“ verbaut. Die Initiative für die Maßnahme kam von Alfons Diekmann, dem ehemaligen Gerätewart aus Langförden. Anschließend wurde der Vorschlag von Orts- und Stadtkommando befürwortet. Die Stadtverwaltung begrüßte die Idee ebenfalls und stellte die Mittel zu Verfügung. Rund 80% der Kosten werden vom Bundesamt für Güterverkehr als Zuschuss übernommen. Die Montage erfolgte durch die örtliche Werkstatt „D+G Nutzfahrzeuge-Reparaturbetrieb GmbH“.