Er möchte, dass Lyrik aus vergangenen Zeiten nicht verstaubt: Oliver Steller. Foto: Steller

Projekt

Oliver Steller eröffnet Aktion „Alle Welt staunt“

veröffentlicht: am 19.07.2018     Kultur, Veranstaltungen und Tickets

Der Sänger, Gitarrist und Rezitator tritt am 29. August um 19.30 Uhr mit seinem Programm „Goethe bis heute“ im Metropol-Theater auf.

„Alle Welt staunt“, davon sind die Initiatoren des gleichnamigen Vechtaer Schreibevents überzeugt. Das Bischöflich Münstersche Offizialat Vechta, die Initiative Vechta, die Katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt und die Stadt Vechta laden gemeinsam mit vielen Unterstützern ein, über das eigene Staunen zu schreiben. Öffentlich gestartet wird das Projekt am Mittwoch, 29. August im Vechtaer Metropol-Theater. Dort wird der Sänger, Gitarrist und Rezitator Oliver Steller um 19.30 Uhr mit seinem Programm „Goethe bis heute“ auftreten.

Er möchte, dass Gedichte, dass Lyrik aus vergangenen Zeiten nicht verstaubt und trocken sein müssen, dass „Goethe und Konsorten“ es sogar mit Fernsehen, Video und Internet aufnehmen können. Als einfühlsamer, aber auch gewagter Rezitator und begnadeter Gitarrist vermittelt Steller Literatur, haucht ihr neues, frisches Leben ein. Egal, ob man die Gedichte kennt oder nicht, sie bleiben hängen, prägen sich ein, verlangen, immer wieder gehört zu werden. Jeder wird seine ganz persönlichen Gedichte entdecken. Vielleicht das geistreich-ironische „Der andere Mann“ von Kurt Tucholsky oder Goethes Klassiker „Der Zauberlehrling“, vielleicht auch den melancholischen „Herbstag“ von Rainer Maria Rilke.

Die gelungene Auswahl der neu zu entdeckenden Dichter und Dichterinnen und ihrer Texte aus drei Jahrhunderten bietet ohne Zweifel für jeden Geschmack etwas ganz Besonderes. Stellers Mischung aus Rezitation und Musik, aus gesprochenem und gesungenen Wort ist das, was ihn befähigt, die Gedichte zum Leben zu erwecken. Mit seiner sonoren Stimme brennt er die epochenübergreifenden Worte in uns ein. Sein Musikstudium in den USA und seine Studioar-beit mit den Bands von Carlos Santana und Miles Davis brachten ihm das Feeling für Blues und Jazz.