Auf die Räder, fertig los. Vechtas Bürgermeister Kristian Kater (Vorne, Bildmitte) und Michael Fischer, Bürgermeister der Gemeinde Emstek (Vorne, links neben Bgm. Kater) gaben jetzt die neue Wegeverbindung zwischen Langförden und Bühren auch offiziell frei. (Foto: Fischer)

Offiziell freigegeben

Radweg zwischen Langförden und Bühren eröffnet

veröffentlicht: am 14.09.2022     Baugrundstücke, Planen, Bauen

Die Wegeverbindung zwischen Langförden und Bühren wurde am vergangenen Montag offiziell freigegeben.

Im Beisein von Vertretern der politischen Gremien aus Emstek (Gemeinderat) und Langförden (Ortsrat) sowie der Wegegenossenschaft Bühren, den beteiligten Baufirmen und Mitarbeitern beider Verwaltungen, haben Vechtas Bürgermeister Kristian Kater und sein Emsteker Amtskollege Michael Fischer am Montag (12. September) den neuen Radweg zwischen Langförden und Bühren eröffnet. Sie trafen sich an der Grenze zur Nachbargemeinde im Kreis Cloppenburg, um die neue Verbindung nunmehr auch offiziell für den Radverkehr freizugeben.

Fischer sagte, dass sich die Ratsmitglieder aus Emstek und die Ortsratsmitglieder aus Langförden seit gut zehn Jahren um eine Radwegeverbindung bemühen. So habe man auf Emsteker Seite viele Gespräche mit der Wegegenossenschaft Bühren, die Eigentümerin der Flächen sei, geführt.  Zum Zeitpunkt 2020/21 war es noch nicht möglich, auf Emsteker Gebiet den Radweg so auszubauen, wie es die Stadt Vechta nunmehr bereits in Langförden getan habe. Jedoch könne er sagen, dass man auch in Bühren einen ersten Schritt weitergekommen sei. So soll schon bis Oktober der erste Teil des Radwegs, der durch die Obstplantage Ostmann führt, ausgebaut werden. „Die Stimmung in der Politik und in der Bevölkerung ist da, dieses Projekt bis nach Bühren durchzuziehen und ich bin guter Hoffnung, dass die Gespräche mit der Wegegenossenschaft Bühren erfolgreich weitergeführt werden können“, so Fischer.

Kater wies auf den Lückenschluss zwischen den beiden Gemeinden hin, der nun vollzogen worden sei. So ist in Langförden ein rund 900 Meter langes Teilstück geschaffen und in einer Breite von 2,50 Metern ausgebaut worden. Mit der Gemeinde Emstek wurde diese Planung abgestimmt, sodass die beiden Nachbarorte nun durch einen attraktiven Fahrradweg noch besser miteinander verbunden seien. 

Entlang der Strecke sollen laut Kater Bäume gepflanzt werden, unter anderem verschiedene Obstsorten. Daneben bleibt ein Feldweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge vorhanden, für die zudem drei Überwege geschaffen werden, um den Radweg überqueren zu können.

Die Gesamtkosten betragen ca. 425.000 Euro. „Wir haben uns aber erfolgreich um Fördermittel für das Projekt bemüht und die Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank –  hat uns eine Förderung in Höhe von 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben bewilligt. Darüber freuen wir uns natürlich sehr“, so Kater.

Langfördens Ortsbürgermeister Dirk Lübbe dankte seinem Vorgänger im Amt, Josef Kläne, sowie den Mitgliedern des aktuellen und des vorherigen Ortsrates und den Gremien auf Emsteker Seite. Stellvertretend für die Räte richtete er seinen besonderen Dank an Norbert Kuhn (Emstek), Bernd Berding und Günther Niehues (beide Langförden), die sich um das Projekt verdient gemacht hätten.

Anschließend wurde gemeinsam ein Band durchschnitten und die Wegeverbindung freigegeben.