Einsparvorgaben der EU

Regelungen für Weihnachtsbeleuchtung

veröffentlicht: am 18.10.2022     Alle Themen

Bürgermeister Kristian Kater hat dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Marktwesen die getroffenen Regelungen vorgestellt.

Danach wird es auch in diesem Jahr eine Weihnachtsbeleuchtung geben. Jedoch kann diese aufgrund von Einsparvorgaben der EU und des Bundes und aufgrund technischer Gegebenheiten nicht in der gesamten Innenstadt aufgebaut werden.

So wird es eine Weihnachtsbeleuchtung nur dort geben, wo es technisch möglich ist, diese unabhängig von der Straßenbeleuchtung an- und auszuschalten. Das ist lediglich im Bereich zwischen Bremer Tor/Falkenrotter Straße bis zur Münsterstraße (Banane) der Fall. Dort wird die Beleuchtung täglich mit dem Ende des Weihnachtsmarktes (gegen 22.00 Uhr) ausgestellt. Die genauen Einschaltzeiten werden aktuell noch abgestimmt. Die Schaltzeiten der regulären Straßenbeleuchtungen bleiben davon unberührt.

In der Münsterstraße wäre eine separate Schaltung der Weihnachtsbeleuchtung nicht möglich. Sie wäre hier also in der dunklen Jahreszeit nahezu ununterbrochen an. Daher wird in diesem Bereich auf eine Installation verzichtet.

Die Weihnachtsbeleuchtung in Langförden wird ebenfalls aufgebaut und entsprechend der Zeiten in Vechta geschaltet (Lange Straße ungefähr zwischen Bomhofer Weg und Rembrandtstraße).

„Alle Kommunen in Deutschland sind aufgrund einer EU-Verordnung und der Bundesverordnung zur Sicherung der Energieversorgung verpflichtet, ab sofort 20 % Energie einzusparen. So mussten wir bereits für einige Freizeiteinrichtungen und für unsere Liegenschaften zum Teil sehr viele weiterreichende Maßnahmen beschließen. Eine Weihnachtsbeleuchtung, die den ganzen Tag leuchtet, würde diese Maßnahmen zurecht in Frage stellen. Daher blieb uns keine andere Entscheidung, als in diesem Jahr auf einen Teil der Beleuchtung zu verzichten. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir trotz dieser Maßnahme eine schöne weihnachtliche Atmosphäre in Vechta erzeugen werden“, so Bürgermeister Kristian Kater.