Städtebauförderung

Stadt stellt Konzepte für Innenstadt vor

veröffentlicht: am 24.03.2022     Baugrundstücke, Planen, Bauen

Die Veranstaltungen richten sich an Eigentümer, Mieter und sonstige Betroffene, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Die Stadt Vechta hat für das Gebiet „Neuer Markt / Innenstadt“ und das „Quartier Antoniusstraße“ im Spätsommer 2021 die Erstellung Integrierter städtebaulicher Entwicklungskonzepte (ISEK) beauftragt. Parallel dazu beschloss der Rat der Stadt am 11. Oktober 2021 für beide Gebiete sogenannte Vorbereitende Untersuchungen (VU) gemäß Paragraf 141 des Baugesetzbuches einzuleiten.  Auf Grundlage der Untersuchungen plant die Stadt noch in diesem Frühjahr einen Antrag auf Aufnahme in das Städtebauförderprogramm des Landes Niedersachsen zu stellen.

Das beauftragte Büro – die re.urban Stadterneuerungsgesellschaft – hat mittlerweile eine umfassende Bestandsaufnahme durchgeführt, Stärken-Schwächen-Analysen erarbeitet und Potenziale für städtebauliche Entwicklungen identifiziert. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung wurden Ziele für die Entwicklung der beiden Gebiete formuliert und Maßnahmen abgeleitet, die zur Erreichung dieser Ziele dienen sollen.

Die Ergebnisse der Analysen, Erneuerungskonzepte und mögliche Maßnahmen sollen nun auf zwei öffentlichen Informationsveranstaltungen vorgestellt werden. Darüber hinaus werden Informationen zum Städtebauförderprogramm des Landes Niedersachsen gegeben. Und es wird dargestellt, welche Auswirkungen und Möglichkeiten die Umsetzung der Stadterneuerung für die Eigentümer im Einzelnen mit sich bringen.

Am Dienstag (29. März) um 19 Uhr findet im Rathaus der Stadt Vechta (Burgstraße 6) zunächst die Veranstaltung zum Gebiet „Neuer Markt / Innenstadt“ statt. Das Gebiet umfasst die Große Straße von der Falkenrotter Straße bis zur Marienstraße, wird westlich durch die Kolpingstraße begrenzt und beinhaltet im östlichen Teil den Straßenzug Am Klingenhagen / Burgstraße / An der Propstei.

Zentraler Anlass für die Aufstellung des ISEK war die bisher nicht festgelegte Entwicklungsperspektive für den Bereich rund um den „Neuen Markt“. Diese ergibt sich unter anderem aus der geplanten Verlagerung des Gesundheitsamtes zum Kreishaus an der Ravensberger Straße und dem möglichen Umzug der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO).

Darüber hinaus gab es weitere Anlässe für die Vorbereitenden Untersuchungen:

· eine teilweise besser zu ordnende Stellplatzsituation im gesamten Untersuchungsgebiet

· bisher unattraktive Fußwegeverbindungen in den zentralen Bereich

· funktionale Mängel an Erschließungsanlagen und öffentlichen Flächen im Bereich der parallel zur Großen Straße gelegenen Gildestraße / Kronenstraße und Klingenhagen

Die Veranstaltung zum Quartier Antoniusstraße findet am Donnerstag (31. März) um 19 Uhr in der Geschwister-Scholl-Oberschule (Haupteingang Driverstraße 12) statt. Das Gebiet erstreckt sich östlich der Münsterstraße von der Brägelmannstraße im Norden bis zum Eichendorffweg im Süden und wird im Osten durch den Dehlenkamp und den Spitzenkamp begrenzt.

Zentraler Anlass für die Erarbeitung des ISEK bzw. die Durchführung Vorbereitender Untersuchungen war der Leerstand der ehemaligen Liobaschule. Darüber hinaus gab es weitere Anlässe für die Vorbereitenden Untersuchungen in diesem Bereich:

· Modernisierungsbedarf im privaten Gebäudebestand

· Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen und privaten Raum

· funktionale Mängel an Erschließungsanlagen

Die Veranstaltungen richten sich an Eigentümer, Mieter und sonstige Betroffene, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit. „Eine Aufnahme in das Förderprogramm des Landes eröffnet uns Chancen, unsere Innenstadt weiterzuentwickeln und noch attraktiver für Besucherinnen und Besucher zu machen. Das ist in unser aller Interesse. Deshalb wollen wir die Bevölkerung mitnehmen und über diesen Prozess transparent informieren“, sagt Bürgermeister Kristian Kater. 

Die Verwaltung bittet um eine kurze Anmeldung telefonisch oder per E-Mail:
Katharina Muhle: Telefon 04441/886 6106; E-Mail: katharina.muhle(at)vechta.de
Renate Averdam: Telefon 04441/886 6102; E-Mail: renate.averdam(at)vechta.de

Die aktuellen Corona-Vorschriften sind bei den Veranstaltungen zu beachten.