Fachdienstleiter Rald Schillmöller (links) und Bürgermeister Kristian Kater vor dem Lageplan. Bild: Stadt Vechta

Übergangslösung

Stadt Vechta erweitert das Kinder-Betreuungsangebot

veröffentlicht: am 05.02.2020     Kinder, Jugend, Senioren

In Oythe entsteht eine neue Kita - vorübergehend in einer Containeranlage. Eine ähnliche Übergangslösung steht bereits in Langförden.

Vechta wächst: Auch immer mehr Familien mit kleinen Kindern finden in der Kreisstadt ein Zuhause; die Geburtenrate ist weiterhin hoch. Somit ist auch der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen groß. Da es zuletzt zusätzlich unerwartet viele Zuzüge von Familien mit (kleinen) Kindern gab, reichen die vorhandenen Plätze nicht mehr aus. Darauf reagiert die Stadtverwaltung Vechta nun kurzfristig und schafft in Oythe eine Übergangslösung: Eine provisorische Container-Kita in Oythe. „Statt abzuwarten, bis der geplante Neubau fertig ist, werden wir sofort tätig und reagieren damit familiengerecht auf den vorhandenen Bedarf. In der provisorischen Einrichtung können bis zu 40 Kinder in zwei Gruppen untergebracht werden, die später in den Neubau umziehen“, erklärte Bürgermeister Kater. Träger der neuen Einrichtung ist die Krabbelgarten Schmidt gGmbH; die Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt stellt für die Übergangslösung das Gelände in unmittelbarer Nähe des Kindergartens St. Marien zur Verfügung. Dafür sind Bürgermeister Kristian Kater und Vechtas erste Stadträtin Sandra Sollmann der Gemeinde sehr dankbar.

Weitere Informationen

Geplant sind eine Kindergartengruppe für bis zu 25 Schützlinge sowie eine Krippengruppe mit 15 Plätzen. Aufgestellt werden die Container auf dem Osterfeuerplatz zwischen der Oyther Straße und der Straße „Auf dem Horn“. Das Osterfeuer wird auf den naheliegenden Bolzplatz verlegt; der städtische Bauhof ersetzt im Anschluss durch das Feuer beschädigte Rasenflächen. Weitere Informationen zur Anlage sowie Anmeldungen gibt die Stadt Vechta rechtzeitig bekannt. Solch eine provisorische Übergangslösung aus Container ist keine neue Idee in Vechta. Bereits in Langförden in der Straße „Kirchwiesen“ gibt es eine solche Anlage aus 18 Einheiten. Dort werden seit November rund 20 Kinder betreut. Die Anlage wird sehr gut von Kindern und ihren Eltern angenommen.