Sicherheitsexpertin Brigitte Rottberg (zweite von links) war im Vechtaer Rathaus zu Gast und schulte die Teilnehmer (Foto: Bindernagel, Stadt Vechta).

"Safety first"

Tagesseminar zur Veranstaltungssicherheit

veröffentlicht: am 29.01.2018     Alle Themen

Mitarbeiter der Städte Vechta und Lohne, des Landkreises und Veranstaltungsagenturen frischen Wissen bei Seminar im Rathaus auf.

Die organisatorische, technische und bauliche Sicherheitsplanung für Veranstaltungen wird Jahr für Jahr anspruchsvoller. Mitarbeiter der Stadt Vechta sind bereits umfassend in der Erstellung von Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen geschult, dennoch hat der Fachdienst Kultur, Städtepartnerschaften und Heimatpflege der Stadt Vechta nun ein Auffrischungs-Seminar zum Thema organisiert. Ziel dabei war es, das bereits vorhandene Wissen zu erweitern und Sicherheitskonzepte anhand eigener Veranstaltungen zu erproben. Teilgenommen haben neben Mitarbeitern der Stadtverwaltung aus den Fachdiensten Kultur und Bürger- und Ordnungsdienste auch Mitarbeiter der Bauaufsicht des Landkreises Vechta, des Ordnungsamtes der Stadt Lohne sowie privater Veranstaltungsagenturen. Seminarleiterin war die anerkannte Sicherheitsexpertin und Beraterin vieler deutscher Großstädte (u.a. Landeshauptstadt Hannover), Brigitte Rottberg aus Kaiserslautern.

Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen müssen grundsätzlich die Anforderungen der Versammlungsstättenverordnung erfüllen, aber auch praktisch umsetzbar bleiben. In solchen Konzepten geht es vor allem um bauliche, technische, organisatorische und kommunikative Maßnahmen, für den Fall, dass ein Ereignis den normalen Ablauf einer Veranstaltung verändert oder beeinträchtigt. Darunter fallen beispielsweise Gewitter oder Starkregen, aber auch die Errichtung einer Ersatzbeleuchtung im Falle eines Stromausfalls. Außerdem sind an der Planung und Durchführung einer Veranstaltung oft viele Mitarbeiter einer Verwaltung beteiligt, deren unterschiedliche Auffassungen und Interessen im gemeinsamen Dialog mit allen Beteiligten abgestimmt und festgehalten werden müssen.

Im Seminarverlauf haben die Teilnehmer anhand eigener Veranstaltungen zunächst grundsätzlich mögliche Gefährdungsfaktoren für den reibungslosen Ablauf einer Veranstaltung und die Besucher analysiert. Darauf aufbauend wurden im gemeinsamen Dialog mit allen Beteiligten einvernehmliche Sicherheitsplanungen erprobt. Anhand der Planungsgrundlagen eigener Veranstaltungen der vergangenen Jahre konnten die Teilnehmer Folgerungen ziehen und gegebenenfalls notwendige Neuerungen entwickeln.