Die neue Verkehrsführung im Bereich Falkenrotter Straße/Oldenburger Straße. Grafik: Stadt Vechta

Innenstadt

Verkehrsversuch wird punktuell nachgebessert

veröffentlicht: am 21.07.2020     Planen, Bauen

Die Fahrspur für Autos auf der Falkenrotter Straße wird verbreitert. Der Schutzstreifen für Radfahrer bleibt erhalten, ebenso der Gehweg.

Seit Herbst 2019 wird in der Vechtaer Innenstadt eine neue Verkehrsführung getestet. Insgesamt zieht die Stadt Vechta ein positives Zwischenfazit. Insbesondere wurden Fußgänger und Radfahrer gestärkt. Die zusätzlichen Zebrastreifen und Möglichkeiten zum Überqueren der Straße, die Schutzstreifen und Aufstellflächen vor Ampeln für Radfahrer zeigten positive Wirkung. Da es sich nach wie vor um einen Versuch handelt, behalten es sich Verwaltung und Politik vor nachzubessern. Dies geschieht nun punktuell, wie es auch der Bauausschuss im Stadtrat auf Vorschlag der Verwaltung befürwortet hat.

Auf der Falkenrotter Straße wird die Fahrspur für Linksabbieger in die Oldenburger Straße und geradeausfahrende Fahrzeuge auf 5,85 Meter verbreitert. Es werden entsprechende Richtungspfeile (nach links und geradeaus) markiert, eine Fahrbahnmarkierung zwischen den Fahrspuren wird nicht aufgebracht. Somit können an der Ampelkreuzung nun zwei Autos nebeneinander aufgestellt werden, ohne den Schutzstreifen für Radfahrer zu blockieren.

Der Schutzstreifen wird nun hinter die vorhandenen Sperrelemente auf der asphaltierten Straßenfläche verlegt, der Gehweg bleibt vor dem dortigen Sportgeschäft in vollem Umfang erhalten. In Höhe der Ampelanlage vor dem Geschäft Wegmann sollen linksabbiegende Radfahrer die Fußgängerampel benutzen und somit in Richtung Oldenburger Straße weiterfahren. Der geradeausfahrende Radfahrer wird in Richtung Innenstadt weiterhin auf den Schutzstreifen geführt.

Auf der Großen Straße werden durchgezogene Mittellinien dort aufgebracht, wo die Straße verschwenkt wird. Dies dient der Sicherheit des Begegnungsverkehrs in diesen Bereichen.

Geprüft wird eine Einbahnstraßenregelung für die Straße Klingenhagen zwischen Bremer Straße und Dobbenstraße. Dies könnte Fußgänger und Radfahrer zusätzlich stärken und den motorisierten Verkehr reduzieren. Ein Ziel des Verkehrsversuchs ist es, Autofahrer auf den Stadtring zu lenken, die kein Ziel in der Innenstadt haben, um so den Durchgangsverkehr zu reduzieren.