Corona-Virus

Verschiedene Fördermittel für Unternehmen

veröffentlicht: am 10.09.2021     Wirtschaft, Entwicklung

Zur Unterstützung der Unternehmen während der Covid-19 Pandemie gibt es verschiedene Fördermittel. Hier bekommen Sie einen Überblick.

Zuschüsse:

Verlängerung der Überbrückungshilfen, "Soforthilfe Reisebusbranche", Förderung niedrigschwelliger Investitionen des von der COVID-19-Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes, Niedersachsen digital aufgeLaden, Außerordentliche Wirtschaftshilfen ("Dezemberhilfen" und "Novemberhilfen"), Überbrückungshilfe III, Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, Innovationsgutscheine,  Digitalbonus.Niedersachsen, Grundsicherung für Selbstständige,Liquiditätssicherung für die Veranstaltungswirtschaft und das Schaustellergewerbe – Aufstockung der Überbrückungshilfe II des Bundes

Kredite: Niedersachsen-Schnellkredit, KfW-Kredite u.a. KfW-Schnellkredit

Wirtschaftsstabilisierungsfonds

 

Hier finden Sie die Präsentation der NBank aus unserer Veranstaltung am 10.03.21 im Rahmen der Reihe "VEC: digital nach vorn".

 

Verlängerung der Überbrückungshilfen bis zum Jahresende

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Finanzen (BMF) haben bekannt gegeben, dass die Überbrückungshilfen bis zum Jahresende verlängert werden. Demnach werden nun folgende Überbrückungshilfen bis Dezember 2021 verlängert:

Überbrückungshilfe (ÜH) III Plus

Die ÜH III Plus wird inhaltlich weitestgehend deckungsgleich sein mit der bisherigen ÜH III Plus (Juli-
September) und nun bis zum Jahresende 2021 weitergeführt, einschl. des sog. Eigenkapitalzuschusses zur Substanzstärkung besonders stark und andauernd betroffener Unternehmen.
Nicht fortgeführt wird allerdings die so. Restart-Prämie, die Unternehmen gezielt den Übergang vom
Lockdown hin zur Wiederöffnung erleichtern sollte. Diese läuft planmäßig im September aus.
Die Antragsstellung muss weiterhin über einen prüfenden Dritten erfolgen.

Neustart Plus für Soloselbständige

Ebenso wird bis Jahresende 2021 die Neustarthilfe Plus fortgesetzt zur Unterstützung insbesondere von Soloselbständigen mit Corona-bedingten Umsatzeinbrüchen, die aufgrund geringer Fixkosten nicht von ÜH III plus profitieren. Soloselbstständige können die einmalige Neustarthilfe als natürliche Person im eigenen Namen direkt stellen.

Auf dem Portal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de sollen zeitnah die überarbeiteten FAQ mit allen wichtigen Details veröffentlicht und der Antragsstart / Antragsfrist bekannt gegeben werden.
Zuständige Ansprechpartner sind erreichbar unter den Hotlines 030 / 530199-322 (für prüfende Dritte) und 030 / 1200-21034 (für Direktanträge von Soloselbstständigen).

 

Ausgleich für die Einnahmeausfälle aus der Reisebusbranche "Soforthilfe Reisebusbranche"

Für die "Soforthilfe Reisebusbranche" gibt es aktuell keinen Antragsstichtag. Förderzeitraum ist der 17.03.2020 bis 30.06.2021.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gewährt auf Antrag Ausgleichszahlungen an Reisebusunternehmen nach Maßgabe der Richtlinie „Reisebusbranche 4.0“. Anträge werden in der Reihenfolge des vollständigen und bescheidreifen Antragseingangs bewilligt, solange Haushaltsmittel verfügbar sind.

Das Bundesamt weist ausdrücklich darauf hin, dass für die mit der Ausgleichszahlung beantragten Vorhaltekosten keine anderweitigen staatlichen COVID-19-bedingten Unterstützungsleistungen durch den Bund oder ein Bundesland, wenn sich der Zeitraum der hier vorgesehenen Ausgleichszahlung mit dem der anderweitig gewährten Unterstützungsleistungen deckt oder überschneidet, in Anspruch genommen sein dürfen.

Wer kann einen Antrag stellen?

Alle privaten Unternehmen, die am 16. März 2020 Inhaber einer Genehmigung für den Gelegenheitsverkehr mit Kraftomnibussen nach dem Personenbeförderungsgesetz waren und als solche während des berücksichtigungsfähigen Zeitraums von erheblichen Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebs aufgrund der COVID-19-Pandemie betroffen waren und über eine Niederlassung in Deutschland verfügen, sind antragsberechtigt.

Was wird gefördert?

Ausgleichszahlungen für Vorhaltekosten für im Förderzeitraum nicht zum Einsatz gekommene Kraftomnibusse

Beispiele für Vorhaltekosten:

Tilgungsraten, Zinsaufwendungen, laufende Fahrzeugfinanzierungen aus Kredit-, Leasing- oder Mietverträgen oder Abschreibungen für Anlagevermögen

Zu beachten sind u. a. folgende Voraussetzungen:

Erstattet werden nur Vorhaltekosten für Fahrzeuge, die vor dem 17.03.2020 neu oder gebraucht auf Grundlage eines Kauf-, Kredit-, Leasing- oder Mietvertrags in Besitz des Antragsstellers genommen worden sind und sich am 30.06.2021 noch im Besitz befunden haben sowie über eine Fahrzeugzulassung durch die niedersächsische Zulassungsbehörde oder nachweisbar über einen dauerhaften Standort in Niedersachsen verfügt haben.

Förderhöhe

Die Förderhöhe liegt bei maximal 68.200,- € pro Fahrzeug bei ausschließlichem oder überwiegendem Einsatz im gelegenheitsverkehr bzw. max. 20.460,- € pro Fahrzeug bei nur vorübergehendem Einsatz (Anträge können mehrere Fahrzeuge umfassen). Details u.a. zur Anerkennung der förderfähigen Ausgaben siehe Nr. 4 der Richtlinie

Hinweis zu den Überbrückungshilfeprogrammen
Sollten mit der Überbrückungshilfe I bzw. der Überbrückungshilfe II des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ggf. anteilig die Finanzierungskosten der Monate Juli bis Oktober 2020 kompensiert worden sein, so kann für diese Beträge nicht auch noch eine Ausgleichszahlung nach dieser Richtlinie bewilligt werden.

Die Anträge sind in elektronischer Form über folgende Internetseite zu stellen: https://antrag-gbbmvi.bund.de

Nähere Informationen zu der „Soforthilfe Reisebusbranche“ finden Sie auf folgender Homepage: www.bag.bund.de/DE/Navigation/Foerderprogramme/Soforthilfe_Reisebusbranch/Soforthilfe_2021_SHR4_0/Soforthilfe_2021_%20SHR4_0_node.html.


Ansprechpartner: 0221 / 5776-2699 bzw. per E-Mail: SoforthilfeReisebusbranche@bag.bund.de

 

Richtlinie zur Förderung niedrigschwelliger Investitionen des von der COVID-19-Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes

Eine Antragstellung im Corona-Sonderprogramm Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe ist nicht mehr möglich. Die zur Verfügung stehenden Mittel sind durch die bereits eingegangenen Anträge ausgeschöpft.

 

Niedersachsen digital aufgeLaden

Das Land Niedersachsen startet gemeinsam mit der IHK Niedersachsen (IHKN) sowie dem Handelsverband Niedersachsen-Bremen (HNB) das Programm „Niedersachsen Digital aufgeLaden“. Der stationäre Einzelhandel in Niedersachsen soll durch Beratungen, eine Internetplattform sowie Workshops in der anhaltenden Pandemiesituation, aber auch darüber hinaus dabei unterstützt werden, sich beim Thema Digitalisierung zukunfts- und wettbewerbsfähig aufzustellen. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert das Programm mit insgesamt 10 Millionen Euro.

Zum Programm zählen folgende Maßnahmen:

  • Die Förderung von Digitalisierungsberatungen für kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen durch autorisierte Beratungsunternehmen, die als hundertprozentiger Zuschuss in Höhe von bis zu 2.500 Euro gewährt werden kann.
  • Eine neue Internetplattform, die wichtige Informationen zur Digitalisierung im Einzelhandel bündelt und zentral zur Verfügung stellt. Im ersten Schritt gibt es hier Kurzinformationen zum Förderprogramm sowie die Möglichkeit, passende Berater zu finden. Außerdem finden Beratungsunternehmen dort alle Informationen und Dokumente, um sich für die Autorisierung für das Förderprogramm zu bewerben.
  • Flächendeckend werden Workshopangebote für niedersächsische Einzelhändler geschaffen, in denen mit Digitalisierungsexperten spezifische Digitalisierungsthemen vertieft werden.

Zentraler Ansprechpartner für die Autorisierung von Beraterpool, Internetplattform und Workshops ist die Digitalagentur Niedersachsen als zentrale Initiative für die Informations-, Wissens- und Kontaktvermittlung des Landes Niedersachsen bei Digitalisierungsfragen der Wirtschaft.

Hier finden Sie die FAQs der NBank.

Weitere Informationen finden Sie unter www.digital-aufgeladen.de

 

Überbrückungshilfe III

Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 (Frist verlängert) gestellt werden. Änderungsanträge können seit 27. April 2021 gestellt werden. 

Der Förderzeitraum umfasst (nach Anpassung) die Monate November 2020 bis Juni 2021.

Die Änderungen auf einen Blick:

  • Erhöhung der Fixkostenerstattung auf bis zu 100 % für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 % erleiden (bisher: max. 90 %)
  • Ab sofort sind auch Unternehmen antragsberechtigt, die in Trägerschaft von Religionsgemeinschaften sind sowie junge Unternehmen bis zum Gründungsdatum 31.10.2020.
  • In begründeten Härtefällen gibt es die Möglichkeit zur Auswahl alternativer Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019.
  • Direktanträge für die Neustarthilfe können nun auch von Soloselbstständigen gestellt werden, die Gesellschafter von Personengesellschaften sind. Die Antragstellung auf Neustarthilfe über prüfende Dritte ist nur noch für Kapitalgesellschaften verpflichtend.
  • Es gibt ein nachträgliches Wahlrecht zwischen der Neustarthilfe und der Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung für Unternehmen und Soloselbständige. Das bedeutet, dass die im Einzelfall günstigste Hilfe auf Grund des unsicheren Verlaufs der ökonomischen Entwicklung nachträglich bestimmt werden kann.

Anträge für die Überbrückungshilfe III und die Neustarthilfe können noch bis zum 31. August 2021 eingereicht werden. Nähere Informationen stehen auf der Programmwebsite zur Verfügung: www.ueberbruekungshilfe-unternehmen.de. Hier wird nun auch ein sogenannter "Entscheidungsfinder" bereitgestellt, der Soloselbständigen, Vereinen sowie kleinen und mittleren Unternehmen Hilfestellungen bei der Suche nach dem passenden Antragsverfahren (Überbrückungshilfe / Neustarthilfe bzw. November- und Dezemberhilfe) bietet.

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro in Deutschland. Damit haben auch größeren mittelständische Unternehmen Zugang zu dieser Hilfe, was insbesondere auch im Einzelhandel wichtig ist.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Sie können die Überbrückungshilfe III für den betreffenden Monat beantragen. Ein darüberhinausgehender Nachweis entfällt.

Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen, daher sind Unternehmen, die November- bzw. Dezemberhilfe erhalten haben, für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt, Leistungen nach der Überbrückungshilfe II für diese Monate werden angerechnet.

Die monatlichen Höchstbeträge wurden deutlich erhöht und vereinheitlicht. Unternehmen können bis zu 1,5 Millionen Euro Überbrückungshilfe pro Monat erhalten (statt 200.000 bzw. 500.000 Euro). Allerdings gelten die Obergrenzen des europäischen Beihilferechts. Nach den Beihilfevorschriften sind derzeit insgesamt maximal 4 Millionen Euro an staatlichen Hilfen pro Unternehmen über die Kleinbeihilfe- und Fixkostenregelung möglich. Die Bundesregierung setzt sich mit Nachdruck gegenüber der Europäischen Kommission dafür ein, die beihilferechtlichen Rahmen deutlich auszuweiten.

Der Höchstbetrag der Abschlagszahlungen wird auf 100.000 Euro angehoben, um Unternehmen schnell und effektiv helfen zu können. Erste Abschlagszahlungen sind im Februar zu erwarten, die endgültige Bescheidung durch die Länder ab März.

Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zumentsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt:

  • bei einem Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent werden 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet,
  • bei einem Umsatzrückgang von 50 Prozent bis 70 Prozent werden 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet und
  • bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent werden 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten gezahlt.

Um das Verfahren möglichst unbürokratisch und einfach auszugestalten, gibt es einen Musterkatalog fixer Kosten, die berücksichtigt werden können: insbesondere Mieten und Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, etc. Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert. Schließlich können bauliche Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten gefördert werden sowie Marketing- und Werbekosten.

Die Überbrückungshilfe wird an die Bedürfnisse des Einzelhandels angepasst!

Da die Corona-Pandemie die Existenz vieler Einzelhändler in den Innenstädten bedroht, werden nun auch besondere Regeln für diese Branche geschaffen. Einzelhändler sollen nicht auf den Kosten für Saisonware sitzenbleiben, die aufgrund der angeordneten Geschäftsschließung nicht mehr oder nur mit erheblichen Wertverlusten verkauft werden konnte.

Wir führen daher für verderbliche Ware und für Saisonware der Wintersaison 2020/2021 eine Sonderregelung für Einzelhändler ein. Das betrifft zum Beispiel Weihnachtsartikel, Feuerwerkskörper und Winterkleidung. Es betrifft aber auch verderbliche Ware, die unbrauchbar wird, wenn sie nicht verkauft werden konnte.

Einzelhändler können daher unter bestimmten Voraussetzungen ihre Abschreibungen auf das Umlaufvermögen bei den Fixkosten berücksichtigen. Diese Warenabschreibungen können zu 100 Prozent als Fixkosten zum Ansatz gebracht werden. Dies ergänzt die bereits vorgesehene Möglichkeit, handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in Höhe von 50 Prozent des Abschreibungsbetrages als förderfähige Kosten in Ansatz zu bringen.

Die Regelung betrifft Wertverluste aus verderblicher Ware oder sonst einer dauerhaften Wertminderung unterliegender Ware (d.h. saisonale Ware der Wintersaison 2020/2021), die im Jahr 2020 eingekauft wurden.

Missbrauch soll so weit wie möglich ausgeschlossen und eine effektive Kontrolle gewährleistet werden. Voraussetzung ist daher, dass das Unternehmen im Jahr 2019 aus ihrer regulären Geschäftstätigkeit einen Gewinn und im Jahr 2020 einen Verlust erwirtschaftet hat und direkt von Schließungsanordnungen betroffen ist. Für Unternehmen, die erst 2020 gegründet wurden gelten Sonderregeln.

Die Unternehmen haben Dokumentations- und Nachweispflichten für den jeweiligen Verbleib bzw. die Wertentwicklung der Waren zu erfüllen. Insbesondere müssen sie für die Schlussabrechnung Inventurbewertungen oder andere stichhaltige Belege für den Warenbestand und seine Veränderungen vorgelegen. Eine eidesstattliche Versicherung und eine Bestätigung durch den prüfenden Dritten zu den Angaben ist vorzulegen.

Wie können Anträge gestellt werden?

Wie bereits von der Überbrückungshilfe II und den außerordentlichen Wirtschaftshilfen bekannt, können die Anträge elektronisch durch prüfende Dritte (als Steuerberater/innen, Wirtschaftsprüfer/innen, vereidigte Buchprüfer/innen oder Rechtsanwälte/innen) über die Überbrückungshilfe-Plattform gestellt werden. www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

 

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Frist für die Beantragung der Corona-Überbrückungshilfen für KMU wurde verlängert. Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe I endete am 9. Oktober. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Es ist nicht mehr möglich rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase (Fördermonate Juni - August) zu stellen. Anträge für die Fördermonate September bis Dezember können, dank einer Verlängerung der Frist, noch bis zum 31. März 2021 gestellt werden.

Wer kann Anträge stellen?
Kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb
Mittlere Unternehmen sind somit erstmals antragsberechtigt
Welche Voraussetzung muss vorliegen?

  • Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt in den Monaten Aril bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum

Was wird gefördert?
Förderzeitraum für die 2. Phase sind die Monate September bis Dezember 2020.

Wie viel?
Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 90 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 %
  • 60 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und  70 %
  • 40 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch  zwischen 40 % und 50 %

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. Juni 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind die Monate Dezember 2019 bis Februar 2019 heranzuziehen.

Die Berechnung wird für jeden Monat einzeln vorgenommen. Die Überbrückungshilfe entfällt für den jeweiligen Fördermonat, wenn der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat bei weniger als 40 % gegenüber dem Vergleichsmonat liegt.

Maximale Fördersumme: 50.000 € / Monat

Wie funktioniert das Verfahren?
- Beratung und Antragstellung über eine/n Steuerberater/in, Wirtschaftsprüfer/in oder vereidigte/n Buchprüfer/in, vollständige Anträge werden über ein bundesweites Portal an die Bewilligungsstellen übermittelt
- Die Beratungskosten gelten als Fixkosten und sind förderfähig
- Bewilligung und Auszahlung durch die NBank
- Nachweis der realisierten Umsätze und Fixkosten Antragstellung über eine/n Steuerberater/in, Wirtschaftsprüfer/in oder vereidigte/n Buchprüfer/in
- Schlussrechnung durch die NBank (sofern Umsatzentwicklung in der Realität besser war als im Antrag angenommen ggfls. Aufforderung zur Rückzahlung eines Teilbetrages
Weitere Informationen:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

 

Liquiditätssicherung für die Veranstaltungswirtschaft und das Schaustellergewerbe – Aufstockung der Überbrückungshilfe II des Bundes

Ziel der Billigkeitsleistung ist es, die wirtschaftliche Existenzen von gewerblichen Unternehmen und Soloselbstständigen der Veranstaltungswirtschaft und des Schaustellergewerbes sicherzustellen, die unmittelbar oder mittelbar durch coronabedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

Als Aufstockung der Überbrückungshilfe II gelten folgende Bedingungen der Förderung:

 

  • Antragsberechtigte: Gewerbliche Unternehmen und Soloselbstständige der Veranstaltungswirtschaft und des Schaustellergewerbes, denen eine Leistung über die Überbrückungshilfe II bewilligt wurde.
  • Umsatzverlustausgleich abhängig von der Branche und dem entstandenen bzw. absehbaren Umsatzverlust für den Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres:
    • Veranstaltungswirtschaft und Schaustellergewerbe: i. H. v. 15 % bei einem Umsatzverlust bis max. 100.000 Euro bzw. i. H. v. 10 % bei einem darüberhinausgehenden Umsatzverlust
    • Alternativ für das Schaustellergewerbe: i. H. v. 7,5 % des Umsatzverlustes sowie einen Ausgleich der im Zeitraum April bis Dezember 2020 fälligen Tilgungskosten von betrieblichen Darlehens- und Leasingverträgen i. H. v. 20 % als betriebliche Fixkosten
  • Förderhöhe: Einmalig max. 50.000 Euro
  • Beihilferechtliche Grundlage: De-minimis-Verordnung, Kleinbeihilfenregelung 2020 (alternativ) bzw. Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020 (alternativ oder kumulativ)
  • Kumulierung: Eine Kombination mit den Darlehensprogrammen der EU, mit Darlehens- und Zuschussprogrammen des Bundes und/oder des Landes im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ist grundsätzlich zulässig. Ausgeschlossen ist die Gewährung der Billigkeitsleistung für den Zeitraum, für den außerordentliche Wirtschaftshilfen u. a. November-/Dezemberhilfen gewährt werden.

Nach Rücksprache mit der NBank (Bewilligungsstelle) liegen bislang keine näheren Informationen zum
Programmstart bzw. zur Antragsfrist vor. Sobald es neue Informationen gibt, bzw. die finalen Förderbedingungen veröffentlicht worden sind, informieren wir Sie hier darüber!

 

Niedersachsen-Schnellkredit

Mit dem Niedersachsen-Schnellkredit bietet das Land über die NBank seit dem 01.10.2020 ein weiteres Werkzeug, um den Herausforderungen der Corona-Krise zu begegnen und die Wirtschaft zu stärken. Die NBank hat auf Ihrer Website bekannt gegeben, dass eine Antragsstellung über die Hausbanken noch bis zum 23.12.2021 möglich ist.

Wer wird gefördert?

  • Freiberufler
  • Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten

Was wird gefördert?

Der gesamte kurzfristige Liquiditätsbedarf, z.B.:

  • laufende Betriebskosten
  • Löhne und Gehälter
  • Investitionen

In welcher Höhe erhält man den Kredit?

Die Kredithöhe wurde Mitte Dezember aufgestockt - nun ist es möglich bis zu 300.000,- € zu bekommen.

Es können bis zu 100 % der förderfähigen Kosten finanziert werden.

Es sind Darlehenslaufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren möglich.

Wie hoch sind die Zinsen?

Der Zins beträgt 3 % pro Jahr und ist für die gesamte Laufzeit fest.

Die Hausbanken erhalten für das Darlehen eine 100%ige Haftungsfreistellung.

Die Antragstellung für den Niedersachsen-Schnellkredit erfolgt direkt über die Hausbanken.

Antragsfrist: 23. Dezember 2021

Der Niedersachsen-Schnellkredit kann grundsätzlich mit anderen öffentlichen Förderprogrammen kombiniert werden. Insbesondere die Kombination mit dem Zuschuss-Programm „Neustart Niedersachsen Investition“ der NBank ist eine attraktive Möglichkeit zur Finanzierung von Investitionen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.nbank.de
Ansprechpartner:
1. Ihre Hausbank
2. Die Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank
Günther-Wagner-Allee 12 - 16, 30177 Hannover
Telefon 0511 30031-0 Telefax 0511 30031-300
info@nbank.de, www.nbank.de

 

KfW-Schnellkredit

Wer wird gefördert?

Selbständige sowie Unternehmen, die mindestens seit dem 01.01.2019 am Markt aktiv gewesen sind.

Außerdem muss das Unternehmen in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Falls Sie erst für einen kürzeren Zeitraum am Markt sind, wird dieser Zeitraum herangezogen.

Was wird gefördert?

Alles, was für die unternehmerische Tätigkeit wichtig ist:

  • Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen)
  • Alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Warenlager (Betriebskosten)

Wie viel?

Das Kreditvolumen pro Unternehmensgruppe beträgt bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019

  • maximal 800.000,- € für Unternehmen mit über 50 Beschäftigten,
  • maximal 500.000,- € für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten,
  • maximal 300.000,- € für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten.

Der Zinssatz beträgt aktuell 3 % mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren, davon 2 tilgungsfreie Jahre.

Wie funktioniert das Verfahren?

Der KfW-Schnellkredit wird über Ihre Hausbank beantragt, abhängig von Ihrem im Jahr 2019 erzielten Umsatz. Der Bund übernimmt das vollständige Risiko dafür und stellt die Hausbanken von der Haftung frei.

Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden. Es sind keine Sicherheiten zu stellen.

Weitere Informationen

Seit dem 16.11.2020 ist es möglich, vorzeitig ohne Vorfälligkeitsentschädigung anteilig zu tilgen. Das erleichtert die Kombination mit anderen Corona-Hilfsprogrammen.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)/

Ansprechpartner

Die Experten der KfW helfen Ihnen gerne weiter:

  • für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten: 06974319057
  • für alle anderen Unternehmen: 0800539900

 

Innovationsgutscheine - Antragsstop

Wer wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen, die vor dem 01.03.2020 gegründet wurden und einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem zweiten Quartal 2019 nachweisen.

 

Was wird gefördert?

Leistungen externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleister zum Zweck der Entwicklung effizienter Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, wie z.B.:

  • Konstruktionsleistungen
  • Service Engineering
  • Prototypenbau
  • Design
  • Produkttests zur Qualitätssicherung
  • Werkstoffstudien
  • Studien sowie Konzepte zur Fertigungstechnik
  • Unterstützung und Schulung im Bereich Wissenstransfer
  • Bereitstellung von Datenbanken, Bibliotheken, Laboratorien
  • Tests und Zertifizierungen

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von 80% der förderfähigen Ausgaben
  • Förderhöhe maximal 30.000 Euro
  • Förderung auf Grundlage der De-minimis-Verordnung
  • gleichzeitige Inanspruchnahme von Finanzierungshilfen anderer öffentlicher Mittel aus Bundes-, Landes- oder kommunalen Programmen oder aus anderen Mitteln der EU für denselben Zweck ist ausgeschlossen

Voraussetzungen

  • Antragsberechtigung
    Antragssteller müssen einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem zweiten Quartal 2019 nachweisen
  • Qualitätskriterien
    Neben den grundsätzlichen Voraussetzungen zur Förderfähigkeit eines Projekts, gibt es auch qualitative Kriterien zur Beurteilung der Förderwürdigkeit. Jedes Projekt wird anhand dieser Kriterien beurteilt. Die Erfüllung dieser Kriterien ist mitentscheidend für eine mögliche Förderung. Die Qualitätskriterien finden Sie in einer gesonderten Anlage unter dem Reiter „Downloads“.
  • Weitere allgemeine Voraussetzungen
    Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens bei der NBank gestellt werden. Bitte reichen Sie mit dem Antrag alle notwendigen Unterlagen und Informationen ein. Förderungen dürfen nur bewilligt werden, wenn die Gesamtfinanzierung des Projekts im Rahmen des Ausgabenerstattungsprinzips gesichert ist.

Weitere Informationen: https://www.nbank.de/Unternehmen/Innovation/Innovationsgutscheine/index.jsp

 

Digitalbonus Niedersachsen

Der Digitalbonus Niedersachsen lässt sich nun auch speziell für Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik beantragen.

Damit die Technik schnell beschafft werden kann, muss nicht, wie sonst üblich, der Förderbescheid abgewartet werden.  Wer einen Antrag gestellt hat, darf die Technik umgehend besorgen.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen sowie kleine freiberufliche Planungsbüros. Es handelt sich bei der Förderung um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss, der für kleine Unternehmen bis zu 50 % beträgt und für mittlere Unternehmen bis zu 30 %.

Nähere Informationen zu dem Programm finden sie unter: https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Digitalbonus.Niedersachsen/index.jsp

Die NBank steht Ihnen beratend telefonisch unter 0511-30031333 oder per Mail an beratung(at)nbank.de zur Verfügung.

 

 

Grundsicherung für Selbstständige

Es werden 3 Milliarden Euro zur Grundsicherung von Selbstständigen zur Verfügung gestellt. Für eine schnelle Bewilligung ist die Bedürftigkeitsprüfung erst im Nachgang vorgesehen. Zudem wird auf die Offenlegung der Vermögensverhältnisse verzichtet. Diese Ausnahmen gelten für sechs Monate. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums.

 

KfW-Kredite für Unternehmen

Sofern Sie aufgrund der Corona-Pandemie finanzielle Hilfen benötigen, können Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel bei Ihrer zuständigen Bank beantragen.

Die KfW bietet Kredite für kleine und mittlere Unternehmen sowie große Unternehmen die länger als fünf Jahre am Markt sind und für Unternehmen, die weniger als fünf Jahre am Markt sind.

Informationen zu den KfW-Krediten erhalten Sie hier:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

 

Hilfen für große Unternehmen mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds 

Der Wirtschaftsstabilisierungsfond richtet sich insbesondere an große Unternehmen und ermöglicht neben den bereits beschlossenen Liquiditätshilfen über KfW-Programme großvolumige Stützungsmaßnamen. Der Fonds zielt auf die Stabilisierung von Unternehmen der Realwirtschaft durch Überwindung von Liquiditätsengpässen und auf die Stärkung der Kapitalbasis von Unternehmen. Der Fonds ermöglicht dem Bund, sich direkt an Unternehmen zu beteiligen. Die Einrichtung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds ist zunächst bis Ende 2021 befristet. 

Zugang zum Fonds erhalten Unternehmen, die eine Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro aufweisen, Umsatzerlöse von mehr als 50 Millionen Euro erzielen und mehr als 249 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt beschäftigen. Zudem können auch kleinere Unternehmen im Bereich der kritischen Infrastruktur berücksichtigt werden. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sieht Liquiditätsgarantien, Kapitalmaßnahmen und die Refinanzierung als Stabilisierungsinstrumente vor. 

Weitere Informationen gibt es hier.