Bürgermeister Kristian Kater mit allen Hackathon-Beteiligten. (©Heinzel)

Hackathon

Viele Ideen für die Entwicklung der Innenstadt

veröffentlicht: am 06.12.2021     Wirtschaft, Entwicklung

Die Teilnehmer/-innen am ersten Hackathon haben die Gelegenheit genutzt, den Prozess zur Zukunft der Vechtaer Innenstadt mitzugestalten.

An zwei Tagen erarbeiteten sie in Teams kreative Vorschläge, die in den weiteren Prozess zur Entwicklung eines Masterplans für die Zukunft des Stadtzentrums einfließen. „Wir werden in den nächsten Wochen in Facharbeitskreisen alle Ideen behandeln“, sagte Bürgermeister Kristian Kater. Auch die Politik wird sich mit den im Hackathon behandelten Aspekten für die Große Straße, das Bremer Tor und die Achse Alter Markt/Europaplatz und Propsteikirche beschäftigen.  

Beim Hackathon zum Thema „Zukunft der Innenstadt“ entwickelten die knapp 20 Teilnehmenden in der Kreisvolkshochschule Ideen, wie die Innenstadt zukünftig aussehen könnte und arbeiteten diese in drei Teams aus. Moderiert wurde die Teamarbeit vom Büro nonconform. Parallel zum Hackathon nutzten viele interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, im Foyer der Kreisvolkshochschule ihre Ideen einzubringen und sich an Stellwänden über bereits eingegangene Vorschläge und Anregungen zu informieren.

Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellten die Teams zum Abschluss im Rathaus vor. Alle Teams legten den Fokus auf verschiedene Bereiche entlang der Großen Straße. Wie bereits in den vorgeschalteten Befragungen beschäftigte die Teilnehmenden vor allem die Aufenthaltsqualität sowie der Verkehr in der Innenstadt. Sie präsentierten pragmatische Lösungen, zeigten sich aber auch experimentierfreudig.

Ein Vorschlag: Einzelne Parkflächen entlang der Großen Straße könnten anders genutzt werden, um dort Sitzmöglichkeiten und Begrünung zu schaffen. In diesem Zusammenhang wurden die Moin-Gärten begrüßt, kleine grüne Oasen, die der Stadtmarketingverein Moin Vechta zeitweise in der Innenstadt installiert. Ebenfalls im Fokus der Hackathon-Gestalter sind öffentliche Toiletten für Rollstuhlfahrer. Angeregt wurde u.a. auch die Installation von Mehrgenerationen-Spielgeräten und von Spielen an Hauswänden.

Neben dauerhaften Installationen sprachen sich die Teilnehmer für zeitlich befristete Konzepte und für Testphasen aus. Demnach sollten öffentliche Flächen wie der Bereich Alter Markt, Europaplatz und Kirchplatz zeitweise für den Verkehr gesperrt oder die Große Straße eine Zeit lang zur Einbahnstraße umfunktioniert werden. Das Gewinnerteam „Wir erobern unsere Innenstadt“ stellte eben solche temporären Konzepte vor, beispielsweise mit einem Beachvolleyballfeld auf dem Neuen Markt oder dem Bremer Tor als Platz zum Verweilen.

Für Bürgermeister Kristian Kater war das neue Format ein voller Erfolg: „Die Zukunft unserer Innenstadt kann nur mit vereinten Kräften gestaltet werden. Deshalb bedanke ich mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich zwei Tage Zeit genommen haben, um sich intensiv und ohne Grenzen mit der Zukunft unserer Innenstadt zu beschäftigen. Auch wenn es am Ende nur ein Gewinnerteam geben konnte, nehmen wir alle Ideen mit in den weiteren Prozess.“