Foto: Klärwerk Vechta

Weltwassertag

Wasserwerk und Klärwerk fördern natürliche Potenziale

veröffentlicht: am 21.03.2018     Wirtschaft, Entwicklung

Wasserförderung, -aufbereitung und Abwasserreinigung: Die Abläufe werden umweltschonend, verlässlich und zukunftsorientiert aufgestellt.

Zum Weltwassertag (22. März) weisen das Wasserwerk Vechta und das Klärwerk Vechta gemeinsam auf die Bedeutung einer umweltschonenden Wasserförderung und -aufbereitung sowie Abwasserreinigung hin, die sowohl verlässlich als zukunftsorientiert aufgestellt sind. Damit folgen die Institutionen der Stadt Vechta dem Motto des Weltwassertags „Nature for Water – Natur für Wasser“. Dieser soll für eine stärkere Berücksichtigung naturnaher bzw. die natürlichen Potenziale von Ökosystemen nutzender Lösungen im Gewässermanagement wer-ben.

Dabei geht es auch darum, die vielfältigen Leistungen, die die Ökosysteme bereitstellen, mo-netär zu bewerten und zu schätzen. Laut einer Pressemitteilung sagt der Präsident der Deut-schen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), Otto Schaaf dazu: „Die Wasserspeicher und -filter der Natur sind Wälder, Wiesen und Feuchtgebiete. Naturnahe Auen stellen eine Vielzahl von Ökosystemleistungen bereit, zum Beispiel Retentionsraum für Hochwasser. ‚Grüne Infrastrukturen‘ können vielfach technische Bauwerke mit ihren Eingrif-fen in die Natur ersetzen oder diese zumindest sinnvoll ergänzen und dabei die Auswirkungen auf die Umwelt abmildern.“

Der Verband kommunaler Unternehmen (VkU) weist am Weltwassertag auf diesen Fakt hin: Der einfachste und beste Durstlöscher sei noch immer reines Trinkwasser – direkt aus der Lei-tung. „Dass wir es bedenkenlos ein Leben lang trinken können, ist ein Verdienst der über 6000 Wasserwerke in Deutschland. Sie liefern nicht nur verlässlich unser Trinkwasser, sondern ach-ten auch sehr genau darauf, dass die strengen qualitativen Vorgaben eingehalten werden“, schreibt der VkU. Das Trinkwasser in Deutschland sei das am besten kontrollierte Lebensmit-tel. Überall gelten die gleichen Qualitätsstandards. Die Trinkwasserverordnung ist dabei mit ihren strengen Vorgaben die rechtliche Grundlage, um die Qualität des Trinkwassers zu si-chern und zu überwachen. Sie regelt, dass Trinkwasser keine Krankheitserreger oder Stoffe in bedenklichen Konzentrationen enthalten darf und dass es „rein und genusstauglich“ sein muss.

Der Weltwassertag ist ein Ergebnis der Weltkonferenz „Umwelt und Entwicklung“ 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 aufgrund einer Resolution der UN-Vollversammlung jähr-lich am 22. März begangen.

Weitere Informationen unter
tagdeswassers.vku.de
de.dwa.de/de/presseinformationen-volltext/natur-f%C3%BCr-wasser.html