Neuer Erlass

Welche Geschäfte dürfen noch öffnen?

veröffentlicht: am 31.03.2020     Alle Themen

Das Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung stellt klar, welche Geschäfte weiterhin öffnen dürfen.

Mit Erlass vom 16.03.2020 hat das Nds. Sozialministerium die Landkreise und Kreisfreien Städte und die Region Hannover angewiesen, alle Verkaufsstellen des Einzelhandels zu schließen. Ausgenommen von dieser Schließungsverfügung waren:


der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, der Großhandel sowie Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich. Dienstleister und Handwerker sind keine Verkaufsstellen und daher von der Schließung nicht betroffen.


Mit Erlass vom 20.03.2020 hat das Nds. Sozialministerium zudem die Landkreise und Kreisfreien Städte und die Region Hannover angewiesen, alle Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomien, Imbisse und Mensen für den Publikumsverkehr zu schließen. Es gilt die Ausnahme, dass die genannten Betriebe den Verkauf von Speisen und Getränken im Rahmen eines Außerhausverkaufes für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen dürfen.


Mit der Allgemeinverfügung vom 23.03.2020 wurde nunmehr ein allgemeines Kontaktverbot verhängt, welches nun u.a. zur Schließung von Frisören und Baumärkten führt. Die unten genannte Liste wurde aufgrund dieser Allgemeinverfügung überarbeitet.


Die Umsetzung der Erlasse erfolgt durch die Landkreise und Kreisfreien Städte und die Region Hannover im Wege der Allgemeinverfügung in eigener Zuständigkeit. Die Allgemeinverfügung vom 2303. gilt unmittelbar.


Diese folgende Liste ist keine rechtsverbindliche Auskunft des Nds. Sozialministeriums über Einzelfälle. Sie bezieht sich auf den oben angegebenen Stand und wird ggf. bei Bedarf angepasst.