(Bild: Ellmers, Stadt Vechta)

Kooperation

Workshop Flächentool mit Stadt und Uni Vechta

veröffentlicht: am 28.06.2019     Wirtschaft, Entwicklung

Die Stadt Vechta und die Universität haben in einem Workshop ein Instrument für digitale Bürgerbeteiligung vorgestellt und getestet.

Einen öffentlichen Workshop haben die Stadt Vechta und die Universität Vechta am 27. Juni 2019 in den Räumen der Universität ausgerichtet. Ziel des Workshops war es, ein neues Instrument für digitale Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung vorzustellen und zu testen.

Eingangs stellte Prof. Dr. Karl-Martin Born von der Universität Vechta das Projekt Interreg LIKE! vor, in Rahmen dessen die online-Anwendung als Kooperationsprojekt zwischen Stadt und Universität entwickelt wurde. Oberbaurätin Christel Scharf und Stadtplaner Dirk Ortland erläuterten aus Sicht der Stadt Vechta, welcher Mehrwert von digitalen Beteiligungsinstrumenten zukünftig ausgehen kann.

Mit der neuen Webanwendung möchten Stadt und Universität Vechta schon frühzeitig erfassen, welche Nutzung von Flächen die Bürger sich wünschen. Diese Wünsche können dann frühzeitig in die Planungsüberlegungen einfließen. Für die Stadtverwaltung und die politischen Gremien kann der Webservice so eine wichtige Informationsquelle und Entscheidungshilfe bei der Festlegung der Nutzung von Flächen sein. Möglich ist die Beteiligung auf der Internetseite. Entwickelt haben die Universität und die Stadt Vechta die interaktive Webseite im Rahmen des EU-geförderten Interreg-Projekts LIKE!. Ziel des Projekts ist es, eine digitale Innovationskultur in Verwaltungen im Nordseeraum der Europäischen Union zu schaffen.

Die Workshop-Teilnehmer hatten im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, das Tool selber zu testen. Dies hatten im Vorfeld schon mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger online getan. Sie hatten sechs Beispielflächen im Stadtgebiet, für die es derzeit keine Planungsabsichten gibt, anhand eines Fragebogens bewertet und Stadt und Universität damit die Möglichkeit gegeben, Webseite und Fragebogen auf der Grundlage der Rückmeldungen weiter zu entwickeln. Zu diesem Zweck diente auch der Workshop, an dem Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie der Bürgerschaft teilgenommen hatten: In einer lebhaften Diskussion mit den Workshop-Teilnehmern wurden die Chancen und Grenzen der Anwendung diskutiert und Optimierungsmöglichkeiten für das Tool und den Fragebogen erarbeitet. Das Tool kann auch weiterhin unter der Seite raum-für-vechta.de aufgerufen werden.