Bürgermeister Kristian Kater

Seit dem 4. November 2019 ist Kristian Kater hauptamtlicher Bürgermeister der Kreis- und Universitätsstadt Vechta.

Er ist damit Dienstvorgesetzter der rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Nach den Bestimmungen des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes leitet der Bürgermeister den Geschäftsgang der Verwaltung.

Er bereitet die Beschlüsse des Verwaltungsausschusses, des Stadtrates und des Ortsrates Langförden vor und vertritt die Stadt Vechta nach außen in Rechts- und Verwaltungsgeschäften.

Zudem obliegt ihm die repräsentative Vertretung der Stadt.

Abend des Ehrenamts

Vorschläge für eine Ehrung können durch Vereine, Organisationen oder durch jedermann eingereicht werden. Der Einsendeschluss für die Vorschläge ist Freitag, der 19. Juni 2026. Alle Vorgeschlagenen sollten bisher keine öffentlichen Ehrungen erhalten haben und ihr Engagement muss sich auf das Stadtgebiet Vechta einschließlich Langförden beziehen. Eine unabhängige Kommission wird über die eingereichten Vorschläge dann entscheiden.

Hier können Sie Vorschläge einreichen.

Im Dialog

Das Format „Terrassengespräche“ mit Vechtas Bürgermeister Kristian Kater erfreut sich immer wieder einer großen Nachfrage. Auch 2025 konnten sich Vereine, Institutionen oder Nachbarschaften melden, um an einem Terrassengespräch teilzunehmen. Aktuell wurden alle Termine vergeben. Die Stadt wird über neue Termine auf allen Kanälen informieren.

Grußworte und Reden

In seiner alljährlichen Ansprache richtet sich Vechtas Bürgermeister an die Vechtaer Bürgerinnen und Bürger.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

vom Jahr 2025 sind nur noch wenige Tage übrig. Ehe die Feiertage ausschließlich der Familie gehören, möchte ich auf die vergangenen Monate zurückschauen. Es war ein richtungweisendes Jahr für unsere Stadt. Es wurden viele Entscheidungen getroffen und Projekte auf den Weg gebracht, von denen die Menschen in und um Vechta in den kommenden Jahrzehnten profitieren werden. Zentralklinikum, Universität, Gewerbeflächen, Klimapark, Wohnbebauung, Kita-Gebühren, Kita-Neubau, Schul-Neubau, Neuer Markt, ehrenamtliches Engagement: Anhand der Entwicklungen hinter diesen Stichworten wird deutlich, dass sich Vechta in die richtige Richtung bewegt. Das möchte ich Punkt für Punkt näher erläutern. 

Ich hatte es bereits im vergangenen Jahr betont: Das geplante Zentralklinikum Vechta-Lohne ist ein Meilenstein für die Zukunft der medizinischen Versorgung vor Ort auf einem hohen Niveau. Deshalb war es eine hervorragende Nachricht, dass der Niedersächsische Krankenhaus-Planungsausschuss, dem Vertreter der Spitzenverbände, des Gesundheitsministeriums und der Krankenkassen angehören, mit dem Neubau und der Zusammenlegung der Krankenhäuser Vechta und Lohne einverstanden ist. Das war eine wichtige Entscheidung. Denn nun kann das Land die Finanzierung für den Neubau aus dem Krankenhaus-Transformations-Fonds des Bundes beantragen. 

Wir werden im kommenden Jahr alles in unser Macht Stehende tun, die ausgezeichneten Planungen weiter zu unterstützen. Dabei haben wir im Blick, die Belastungen durch die Bauarbeiten für Patientinnen und Patienten, für Anliegerinnen und Anlieger so gering wie möglich zu halten. Schon bald setzen wir mit einem neuen Konzept für die Bewirtschaftung der bestehenden Parkflächen zudem erste Schritte um, die Parkplatzsituation in der Nähe zum Krankenhaus zu optimieren. Uns ist bewusst, dass wir darüber hinaus viele neue Parkplätze schaffen und den Verkehr gut regeln müssen, wenn die Klinikum-Pläne umgesetzt werden. Daran arbeiten wir 2026 weiter.

Meine Damen und Herren, 
gute Nachrichten gab es auch von der und für die Universität. Falko Mohrs, der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, hat beim Herbstempfang der Stadt und der Universität in Vechta noch einmal betont: In Hannover wird keine Debatte geführt, den Standort zu schließen. „Für uns ist vollkommen klar, dass die Uni Vechta bleibt“, waren seine Worte. Das war ein starkes Zeichen. Ich hatte immer ein gutes Gefühl, dass wir hinsichtlich der Zukunft der Uni auf unseren Minister zählen können. Auch die von Interims-Präsident Professor Dr. Thomas Bals angestoßenen Maßnahmen sind vielversprechend und zukunftsorientiert. Ich möchte ihm für sein mitreißendes Engagement schon jetzt danken. Es wird unser aller Aufgabe sein, die Uni auf ihrem eingeschlagenen Weg weiter zu unterstützen. Nur so kann unsere Stadt als ausgezeichneter Bildungsstandort wachsen.

Als attraktiver Gewerbestandort wird Vechta ebenfalls wachsen. Mit der Planung eines Gewerbegebiets auf dem Stukenborg befinden wir uns auf der Zielgeraden. Die Stadtratsgremien haben im Jahr 2025 den Bebauungsplan Nr. 150a befürwortet und dessen öffentliche Auslegung beschlossen. Dieser bildet die Grundlage für die Entwicklung neuer Gewerbeflächen im etwa 47 Hektar großen Plangebiet. Sollte der Stadtrat den Bebauungsplan als Satzung beschließen, beginnt 2026 die Erschließung. Die Kreuzung der Falkenrotter Straße, an die das neue Gewerbegebiet angeschlossen wird, wurde bereits ausgebaut. 

Dadurch wird ein großes Angebot an Gewerbeflächen direkt an der Ortsumgehung B69 entstehen. Der Standort ist ideal, die Nachfrage ist da. Wir benötigen die Flächen zur Stärkung und Weiterentwicklung unserer starken heimischen Wirtschaft. Die Planungen sind überdies zukunftsweisend. Sie beinhalten breite Grünstreifen und einen Klimapark als Naherholungsgebiet. Das Oberflächenwasser soll auf Grünflächen auf den Grundstücken versickern. 

Mit Zustimmung des Rates wurde eine Fläche bereits für den Bau der neuen Sport- und Eventhalle für die Spiele der Basketballer von Rasta Vechta und viele Veranstaltungen reserviert. Damit sichern wir die Zukunft unseres sportlichen Aushängeschildes, das uns bundesweite Bekanntheit einbringt.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, 

im zu Ende gehenden Jahr haben wir erneut die Weichen dafür gestellt, dass Vechta ein attraktiver Lebensmittelpunkt für Familien bleibt. Im neuen Wohnbaugebiet auf dem Hagen am Siegeweg haben wir 15 Bauplätze für Ein- bzw. Zweifamilienhäuser vergeben. Außerdem haben wir uns dort für attraktive Konzepte zum Bau von schlüsselfertigen Doppel- und Reihenhäusern entschieden. Damit haben wir Grundlage dafür geschaffen, dass sich Menschen ein Leben in Vechta aufbauen können. 

Eine gute Nachricht für Familien ist die Entlastung bei den Kitagebühren. Zusammen mit der Kirche und allen Kommunen im Oldenburger Münsterland reformieren wir die Beitragsordnung. Zum 1. August 2026 werden somit Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen deutlich entlastet, wenn die politischen Gremien in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta mitspielen. Ich bin guter Dinge. Denn die neuen Kita-Gebühren sind nicht nur gerechter, sondern für die Bürgerinnen und Bürger auch leichter nachzuvollziehen.

Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang bleibt die Schaffung zusätzlicher Kita-Plätze. Was nützen gerechtere Gebühren, wenn es keine Plätze gibt? Auch hier sind wir bereits gut aufgestellt, und mit der neuen Kita in Bergstrup schaffen wir fast 100 weitere Plätze. Insgesamt steigt die Zahl der Krippen- und Kindergartenplätze für Kinder zwischen einem Jahr und sechs Jahren damit auf rund 1770.

Die LzO hat den Bau der Kita bereits gestartet. Die künftige Trägerin, die AWO Kinder, Jugend & Familie Weser-Ems, freut sich schon auf den Start im kommenden Jahr. Und wir uns natürlich auch. Ich danke der LzO und der AWO für ihr tolles Engagement zu Gunsten unserer Kinder und Familien. Das ist nicht selbstverständlich. Sie tragen dazu bei, dass wir unseren Auftrag erfüllen können, genügend Kita-Plätze für Kinder in Vechta zur Verfügung zu stellen. Die neue Kita in Bergstrup wird unter anderem den Bedarf im neuen Baugebiet decken können. Denn auch hier entsteht ein neues Wohnbaugebiet.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 
für unsere Schullandschaft war 2025 ein besonderes Jahr. Pünktlich zum neuen Schuljahr wurde die neue Marienschule in Oythe fertig, und die Schulgemeinschaft konnte an ihren alten, rundum erneuerten Standort zurückkehren. Dass es funktioniert hat, war eine herausragende Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten. Ich danke allen, die es möglich gemacht haben, insbesondere der Bauleitung und den Handwerksunternehmen. Alle haben hervorragend zusammengearbeitet und mitgezogen und auch in den Ferien alle Hebel in Bewegung gesetzt. Davon profitieren vor allem die Kinder der Marienschule. Für sie wurde eine moderne Lernumgebung geschaffen, die beim Tag der offenen Tür viele Besucherinnen und Besucher ins Staunen versetzt hat. 

Eröffnet wurde in diesem Jahr das Betriebsgebäude des Klärwerks. Wir konnten dem Team des Klärwerks ein modernes und zeitgemäßes Arbeitsumfeld für die unverzichtbare Aufgabe der Abwasserbeseitigung übergeben. Die Investitionen in unsere Infrastruktur werden wir 2026 fortsetzen. 

Bei der Zukunftsgestaltung unserer Innenstadt sind wir 2025 ebenfalls weitergekommen. Unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger haben wir Leitlinien für die Umgestaltung des Neuen Marktes geschaffen. Im Vordergrund steht zum Beispiel, dass sich die Planungen in die bestehende Bebauung einfügen und die neuen Einzelhandelsflächen zum vorhandenen Einzelhandel passen. Den öffentlichen Raum sollen Bäume, Begrünung und ein Wasserspielplatz aufwerten. Die vollständigen Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und die Leitlinien sind online zu finden unter www.vechta.de/neuer-markt.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, 

Vechta lebt von Ihrem sehr ausgeprägten ehrenamtlichen Engagement. Begegnet ist mir das im Laufe des Jahres Woche für Woche. Ich möchte allen danken, die sich für die Allgemeinheit einsetzen. 

Wie sehr wir uns in Vechta aufeinander verlassen können, hat mir der Erhalt des Alkoholfreien Zeltes auf dem Stoppelmarkt gezeigt. Nachdem uns der vorherige Betreiber-Verein schweren Herzens hatte mitteilen müssen, das Angebot nicht fortführen zu können, hatten wir schon die Befürchtung, dass wir in der Kürze der Zeit keinen Nachfolger finden. Doch der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes hat in kurzer Zeit ein tolles Konzept auf die Beine gestellt und dafür genügend Helferinnen und Helfer gewonnen. Es war beeindruckend, wie schnell und wie gut das möglich war. Ich spreche allen Beteiligten meinen Dank und meinen Respekt aus. 

Liebe Vechtaerinnen und Vechtaer, 
ich wünsche mir, dass wir so bleiben, wie wir sind: menschlich, modern und bodenständig. Das macht uns aus. Wir dürfen und werden uns aber nicht ausruhen. Wir müssen weiterhin mit Verantwortung und Vernunft die richtigen Entscheidungen für unser Vechta treffen. Ich bin mir sicher, dass wir das gemeinsam hinbekommen. 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien gesegnete und frohe Weihnachten. 

Kommen Sie gut in das neue Jahr 2025.

Ihr Bürgermeister Kristian Kater

Die genannten Personen stehen mit einem großen Scheck vor dem Vechtaer Rathaus
Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi (Vierter von links) hat einen Förderbescheid für die Zusammenlegung der Krankenhäuser Vechta und Lohne übergeben. Darüber freuen sich (von links) Heinrich Taphorn (Vorsitzender Stiftungsrat Schwester-Euthymia-Stiftung), Michael gr. Hackmann, (Vorstand Schwester-Euthymia-Stiftung), Ulrich Pelster (Vorstandsvorsitzender Schwester-Euthymia-Stiftung), Landrat Tobias Gerdesmeyer, Bürgermeister Kristian Kater, Landtagsabgeordnete Dr.in Tanja Meyer sowie Propst Christoph Schwerhoff. Foto: SES/Daniel Meier
Zentralklinikum

Minister Philippi überreicht Förderbescheid

Die Fördersumme für die erste von drei Bauphasen beläuft sich auf 132 Millionen Euro.

Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi hat einen Förderbescheid für die Zusammenlegung der Krankenhäuser Vechta und Lohne am Standort Marienstraße in Vechta übergeben. Die Fördersumme für die erste von drei Bauphasen beläuft sich auf 132 Millionen Euro.

Damit sind die förderfähigen Kosten für diese Bauphase in voller Höhe abgedeckt. Mit Abschluss dieser ersten Bauphase, die eine Dauer von etwa fünf Jahren haben wird, ist die Integration des St.-Franziskus-Hospitals in den Neubau möglich. Die eigentliche Baumaßnahme beginnt nach einer Vorlaufzeit von etwa zwölf Monaten, in denen vorbereitende Maßnahmen durchgeführt werden.

Minister Philippi: „Das ist ein sehr guter Tag für die Versorgung im Oldenburger Münsterland. Der Träger hat sich früh auf den Weg gemacht und überzeugende Planungen vorgelegt. Die nun über den Transformationsfonds zur Verfügung gestellten Mittel sind wie maßgeschneidert für dieses Projekt. Ich danke allen Verantwortlichen für diese hocherfreuliche Entwicklung.“

Ulrich Pelster, Vorstand der Schwester-Euthymia-Stiftung (SES), bedankt sich beim Ministerium: „In Hannover wurden alle Zusagen vollständig eingehalten. Gleichzeitig wurde unser Projekt sehr unterstützt – vom Ministerium, dem Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL), von den Kostenträgern und den weiteren Mitgliedern des Planungsausschusses bis hin zu Landkreis und Stadt Vechta sowie unseren Landtagsabgeordneten. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Pelster bedankt sich außerdem bei den Gremien der Krankenhäuser Lohne und Vechta sowie beim Stiftungsrat der Schwester-Euthymia-Stiftung für die mutigen und frühzeitigen Entscheidungen. „Alle Entscheidungen sind einstimmig gefallen – das ist alles andere als selbstverständlich.“ Sehr entscheidend sei die Unterstützung des Bischöflich Münsterschen Offizialats gewesen: Das Krankenhaus darf sich teilweise auf heute von der Liebfrauenschule genutzte Flächen ausdehnen. Erst das habe diesen Standort ermöglicht. Dankbar sei man weiterhin dem Landkreis Vechta für die wertvolle Unterstützung wie auch für die Förderung bereits der Planungskosten mit sechs Millionen Euro.

Das Projekt Zentralklinikum gliedert sich in drei Bauphasen. Die erste Bauphase ist die entscheidende. Sie schließt mit der Integration des Lohner Krankenhauses in das Zentralklinikum ab. Für den Standort Lohne wurde ein Nachnutzungskonzept entwickelt. Wesentliche Bestandteile sind die geriatrische Rehabilitation, ambulantes Operieren sowie ambulante und stationäre orthopädische Rehabilitation. Bildungszentrum und Simulationszentrum sind außerdem wertvolle Elemente des Gesundheitsstandortes Lohne und verbleiben dort auch über die Zusammenlegung der Krankenhäuser.

Die Zusammenlegung der Krankenhäuser Vechta und Lohne ist integraler Bestandteil des Regionalen Versorgungskonzeptes des Verbundes der SES. Der Verbund verfolgt damit das Ziel, attraktive Leistungen durch Bündelung innerhalb des Verbundes in der Region zu halten. Dadurch wird eine Antwort auf die Herausforderungen der Krankenhausreform mit ihren Leistungsgruppen gegeben.

Für das Zentralklinikum ergeben sich über alle drei Phasen Gesamtkosten von rund 300 Millionen Euro. Hier sind etwaige Investitionen für die Nachnutzung des Standortes Lohne nicht enthalten. Die Gesamtbauzeit beläuft sich auf zehn bis zwölf Jahre. Die erste Bauphase ist die entscheidende für das Projekt.

Minister Philippi: „Wir investieren als Land in die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Durch diese Baumaßnahme und vor allem die Zusammenlegung der Krankenhäuser an einem Standort wird die sehr gute Versorgung hier vor Ort nachhaltig gesichert. Die Einbindung in ein regionales Versorgungskonzept ist wie die frühzeitige Entwicklung eines Nachnutzungskonzeptes vorbildlich.“

Heinrich Taphorn, Vorsitzender des Stiftungsrates der Schwester-Euthymia-Stiftung, sagt: „Ein guter Tag für die Krankenhäuser. Ich bedanke mich ganz besonders bei den Gremienvertretern aus Lohne. Sie haben sich ohne jedes Kirchturmdenken für die Zukunft entschieden. Das zeigt Weitsicht und Vertrauen.“

Dr. Alexander Schmitt, Finanzdirektor Bischöflich Münstersches Offizialat, freut sich: „Schön, dass die Planungen der SES und die Förderung des Landes nun konkret werden. Damit können wir unsere detaillierten Vorbereitungen in die Umsetzung bringen. Mit Blick auf unsere Liebfrauenschule in Vechta freue ich mich besonders, dass in guter, vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Krankenhausträger ein Konzept entwickelt werden konnte, dass die Interessen der Gesundheitsversorgung und diejenigen unserer Schülerinnen, Lehrkräfte und Mitarbeitenden miteinander in Einklang bringt.“

Andreas Krone, Geschäftsführer der St. Marienhospital Vechta Lohne gemeinnützige GmbH, betont: „Eine sehr gute Nachricht. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, insbesondere bei meinem Vorgänger Aloys Muhle für die ausgezeichnete Vorarbeit.“

Dr. Dietmar Seeger, Ärztlicher Direktor St.-Marienhospital Vechta, und Dr. Amjad Azem, Ärztlicher Direktor St.-Franziskus-Hospital Lohne: „Stellvertretend für die Direktorien der beiden Krankenhäuser, aber auch persönlich: Herzlichen Glückwunsch an unsere Patienten und Patientinnen und an uns alle. Das ist eine hervorragende Nachricht. Die Bauphase werden wir – wie auch bei anderen Baumaßnahmen – gut miteinander hinbekommen.“

Michael gr. Hackmann, Vorstand der SES und Geschäftsführer des Dammer Krankenhauses St. Elisabeth, unterstreicht: „Das ist eine sehr gute Nachricht. Damit wird eine der größten Infrastrukturmaßnahmen in der Region Wirklichkeit.“

Diana Georgi und Anja Borchers, Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen der Krankenhäuser Vechta beziehungsweise Lohne, sagen: „Das ist eine gute Nachricht, auf die wir lange gewartet haben. Nun kann es endlich beginnen. Wir hoffen, dass außerdem die Folgen des Spargesetzes, das jetzt auf die Krankenhäuser zukommt, gemeinsam bewältigt werden können.“

Kristian Kater, Bürgermeister der Stadt Vechta: „Heute ist ein historischer Tag für Vechta und die gesamte Region. Mit der Übergabe des Förderbescheids wird aus einer gemeinsamen Vision ein konkretes Zukunftsprojekt. Gerade in einer Zeit, in der die Krankenhauslandschaft bundesweit vor großen Veränderungen steht, ist diese Investition ein starkes Signal für eine verlässliche und leistungsfähige Gesundheitsversorgung vor Ort. Das neue Zentralklinikum wird weit über unsere Stadtgrenzen hinaus wirken und die medizinische Versorgung für kommende Generationen sichern. Dass dieses Projekt durch das engagierte Zusammenwirken von Land, Landkreis, Kommunen, Stiftung und vielen weiteren Beteiligten möglich geworden ist, zeigt, was erreicht werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Das ist typisch für unser Oldenburger Münsterland und darauf können wir gemeinsam stolz sein.“

Tobias Gerdesmeyer, Landrat des Landkreises Vechta: „Für die Menschen in unserem Landkreis ist das eine sehr gute Nachricht. Mit dem Förderbescheid rückt ein starkes und zukunftsfähiges Zentralklinikum einen entscheidenden Schritt näher. Damit sichern wir eine hochwertige medizinische Versorgung vor Ort und stärken zugleich unseren Landkreis als wichtigen Gesundheitsstandort. Als Landkreis Vechta  haben wir uns in den letzten Jahren stark für dieses Projekt eingesetzt. Mein herzlicher Dank gilt auch allen weiteren Beteiligten, die dieses wichtige Zukunftsprojekt mit großem Engagement, Ausdauer und Weitblick vorangebracht haben.“

Mit dem nun zugegangenen Förderbescheid findet ein langer Prozess seinen positiven Abschluss. Eine erste Antragstellung auf Zusammenlegung und Förderung erfolgte im Jahr 2019. Die vieldiskutierte Standortentscheidung ist das Ergebnis eines intensiven Planungsprozesses, der in regen Diskussionen mit Fachleuten sowohl des Sozialministeriums wie auch dem NLBL stattfand. Das einhellige Ergebnis: es ist möglich, an diesem Standort ein modernes Krankenhaus in der beschriebenen Kapazität zu realisieren, wenn eine Ausdehnung in Richtung Liebfrauenschule möglich ist.  Es folgte ein Verfahren für die Vergabe der Architektenleistungen. In die Auswahl des finalen Konzeptes waren Vertreter des Ministeriums, des NLBL, der Landrat des Landkreises Vechta sowie die Bürgermeister der Städte Vechta und Lohne eingebunden.

Allen beteiligten Büros dieses Wettbewerbs wurden insbesondere folgende Aufgaben gestellt: Sicherstellung der erforderlichen Krankenhauskapazität im Bauprozess und Darlegung eines für Patienten und Mitarbeiter störungsfreien Bauablaufs.

Das Verfahren gewonnen hat eine Arbeitsgemeinschaft der Architekten GSP Gerlach Schneider und Partner (Bremen) sowie Gortemaker, Algra Feenstra (Rotterdam).

Die baufachliche Prüfung verlief intensiv und konstruktiv und wurde 2025 abgeschlossen. Aus der resultierenden Haushaltsunterlage Bau hat sich der finale Förderantrag ergeben. Aus diesem gehen das zu erwartende Investitionsvolumen sowie die förderfähigen und nicht förderfähigen Anteile hervor.

Die wesentlichen Eckwerte – es sind dies Anhaltswerte für die Fläche pro Bett sowie für die Investitionen pro Quadratmeter Bruttogrundrissfläche – wurden eingehalten und mit aktuellen Indexwerten bewertet. Demnach ergeben sich Gesamtkosten in Höhe von rund 300 Millionen Euro. In dieser Gestaltung werden Gebäudeteile wie die Kinderklinik weitergenutzt. Würden auch diese neu errichtet und die Anhaltswerte zugrunde gelegt, ergäben sich um etwa 60 Millionen Euro höhere Investitionen. Darüber hinaus wären nach Angaben des Trägers weitere Gebäudeteile (Rehabilitationsklinik, Strahlenklinik) bei einem anderen Standort nicht mehr für medizinische Zwecke nutzbar.

Die Planungsschritte und die jeweils aktuellen Entwicklungen wurden regelmäßig öffentlich gemacht, sowohl über für jedermann zugängliche Veranstaltungen wie auch Presseartikel. Auf den Websites der Krankenhäuser sowie der Schwester-Euthymia-Stiftung wurden Infos veröffentlicht (www.ses-stiftung.de/zentralklinikum).

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Herr Kristian Kater

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