Von links: Paul Bouju (Vorsitzender Comité de Jumelage, Le Cellier), Sophie Ménoret (stellv. Bürgermeisterin), Philip Wilming (stellv. Bürgermeister Vechta), Jean-Michel Blais (Präsident Partnerschaftsverein), Bürgermeister Philippe Morel und Ortsbürgermeister Dirk Lübbe. Foto: Stadt Vechta/Staack
35 Jahre Partner

Delegation aus Langförden und Vechta zu Gast in Le Cellier

Lob für Bürgermeister Philippe Morel.

Ein Jubiläum führte jetzt eine Delegation aus Vechta und Langförden in die Partnerstadt Le Cellier. Es galt, das 35-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Langförden und der Stadt im Département Loire-Atlantique zu feiern. Neben einem großen kulturellen Programm standen Betriebsbesichtigungen ebenso auf dem Programm, wie die Jubiläumsfeier einer örtlichen Bibliothek und eine Schifffahrt auf der Loire. 

Während eines Partnerschaftsabends hob Vechtas stellvertretender Bürgermeister Philipp Wilming die besondere Rolle des scheidenden Bürgermeisters von Le Cellier, Philippe Morel, hervor. Es sei Morels großem Engagement zu verdanken, dass sich die Partnerschaft zwischen Langförden und Le Cellier so gut entwickelt habe. „Sie haben diese Partnerschaft mit Leben gefüllt, gestärkt und weiterentwickelt. Und durch Ihren Blick für den europäischen Gedanken haben Sie wesentlich dazu beigetragen, dass zwischen unseren beiden Gemeinden eine echte Freundschaft entstehen, konnte“, so Wilming. So wären viele Begegnungen ohne die Unterstützung Morels nicht möglich gewesen. Er habe stets verstanden, wie wichtig persönliche Nähe und gegenseitiges Vertrauen für eine lebendige Partnerschaft seien, sagte Wilming. Er wünschte dem scheidenden Bürgermeister für die Zukunft alles Gute und übereichte als äußerliches Zeichen des Dankes ein Geschenk der Stadt Vechta.

Ortsbürgermeister Dirk Lübbe wies darauf hin, dass die Städtepartnerschaft eine lebendige Verbindung zwischen Menschen sei, zwischen Familien, Vereinen, Schulen, Musikgruppen, Sportlern und vielen, die sich in den vergangenen Jahrzehnten begegnet sind. „Als diese Partnerschaft gegründet wurde, war sie getragen von der großen Idee, dass Deutsche und Franzosen nach Jahrhunderten der Konflikte und Missverständnisse eine neue, friedliche Zukunft gestalten können. Gemeinsam, auf Augenhöhe, in Freundschaft. Heute können wir sagen: Dieses Ziel ist Wirklichkeit geworden. Wir kennen uns, wir mögen uns, wir schätzen uns. Und vor allem: Wir haben uns in diesen 35 Jahren einander anvertraut und viele gemeinsame Erlebnisse miteinander geteilt“, so Lübbe. 

Er stellte heraus, dass aus offiziellen Besuchen persönliche Freundschaften und aus Begegnungen Verbindungen wurden, die bis heute halten. „Unsere beiden Städte sind vielleicht klein im Vergleich zu Paris oder Berlin, aber wir sind Teil einer großen Freundschaft, die Europa trägt. Das ist gerade in einer Zeit, in der Europa mit großen Herausforderungen konfrontiert ist, ganz wichtig. So gewinnt unsere Partnerschaft noch einmal eine besondere Bedeutung. Sie zeigt, dass Verständigung und Dialog nicht nur auf der Ebene der Staaten und Regierungen stattfinden müssen, sondern dass Verständigung und Freundschaften zwischen den Menschen wachsen“, so Lübbe abschließend.