Von links: Prof. Dr. Elmar Reucher, Matthias Hartz, Dieter Brübach, Prof. Dr. Dennis De, Claus Mündel, Kristian Kater. Foto: Staack
Unternehmensfrühstück

Experten zeigen Chancen des Mobilitätsmanagements auf

Infoveranstaltung der Stadt Vechta und der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT).

Beim Unternehmensfrühstück haben Experten den Vertreterinnen und Vertretern kleiner und mittlerer Betriebe erläutert, wie sie die Mobilität ihrer Beschäftigten gestalten können - und wie sie davon profitieren. Unter dem Titel „Betriebliches Mobilitätsmanagement: Vom Kosten- zum Erfolgsfaktor“ hatten Stadt Vechta und die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) zu der Infoveranstaltung eingeladen.

Zu Beginn erklärte Bürgermeister Kristian Kater, welche Infrastrukturprojekte die Stadt Vechta als Kommune im Bereich Mobilität umsetzt und was sie als Arbeitgeber für ihre Beschäftigten unternimmt. Anschließend erläuterte Dieter Brübach, welche Aspekte ein betriebliches Mobilitätsmanagement beinhaltet und wie dies zum Vorteil für Unternehmen werden kann. Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (BAUM)“ ging anhand von praktischen Beispielen unter anderem auf Dienstradflotten, Bikesharing-Angebote, Abstellanlagen und Bike-Leasing ein. Brübach stellte auch verschiedene Unterstützungsangebote des BAUM vor. 

Claus Martin Mündel von der Firma Ongineer GmbH erklärte, welche Infrastruktur Firmen für ein gutes betriebliches Mobilitätsmanagement aufbauen können – angefangen bei Reparatur- und Servicestationen bis hin zu solarbetriebenen Ladestationen. Er zeigte, wie diese Infrastruktur künftig smart wird und Daten für das Mobilitätsmanagement auswertbar gemacht werden.  

Zum Abschluss stellte Prof. Dr. Dennis De das Zentrum für Mikromobilität der PHWT vor. An diesem soll künftig an Mobilitätslösungen zwischen Fahrrad und Auto geforscht werden. In der Woche zuvor hatte die PHWT den Deutschen Bildungs-Award 2025/2026 im Bereich Hochschulen für Technik erhalten. 

Im Anschluss an die Vorträge gab es gute Gespräche und einen spannenden Austausch zwischen den Teilnehmenden und den Referenten.