Auch in diesem Jahr wird rund ein Prozent der Bevölkerung im Rahmen des jährlichen Mikrozensus befragt. Diese dient dazu, verlässliche Daten zur Bevölkerungsstruktur sowie zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Haushalte zu gewinnen. Die Ergebnisse sind von erheblicher Bedeutung für Politik und Gesellschaft.
Der Mikrozensus hat den Zweck die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Er dient als wichtige Grundlage bei der Anpassung von zum Beispiel dem Eltern- und Wohngeld oder bei der Rente. Er ist bedeutsam für die Verteilung der finanziellen Mittel.
Mithilfe eines mathematischen Zufallsverfahren wird ein Prozent der Wohneinheiten ausgewählt. Dabei unterliegen die wohnhaften Personen der gesetzlichen Auskunftspflicht. Zur Ermittlung der Gebäudestruktur an den ausgewählten Anschriften sowie der anzuschreibenden Haushalte werden ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte eingesetzt. Diese müssen sich mit einem Ausweis ausweisen.
Sobald alle Daten vollständig und richtig vorliegen, werden diese von den Namen und Anschriften der Bürger getrennt. In den später veröffentlichten Hochrechnungen können damit keine Rückschlüsse auf die einzelnen Bürger gezogen werden. Es gilt die Geheimhaltungspflicht seitens der amtlichen Statistik.
Die Haushalte werden bis zu viermal befragt, aber nur zweimal innerhalb eines Kalenderjahres. Die Befragung kann online, mithilfe eines Papierfragebogen oder telefonisch beantwortet werden.
Weitere Infos finden sie unter www.mikrozensus.de