Die Erste Stadträtin Sandra Sollmann verlässt die Stadtverwaltung Vechta Ende des Monats. Aus familiären Gründen hatte Sollmann angekündigt nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Nach 8 Jahren haben sich nun der Rat der Stadt Vechta sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung bei der Juristin verabschiedet.
Bürgermeister Kristian Kater dankte ihr für die jahrelange gute Zusammenarbeit. „Du hast dich nie gescheut, große Themen anzupacken und auch schwierige Diskussionen zu führen. Oder, um es mit einem bekannten Bild zu sagen: Du warst bereit, dicke Bretter zu bohren“, sagte Kater. Gemeinsam mit der Verwaltung entwickelte Sollmann ein Modell für die Neueinteilung der Grundschulbezirke, das seit Jahren die Schullandschaft Vechtas prägt. In Ihren Bereich fielen ebenso die Neuausrichtung der Jugendarbeit im Gulfhaus, der Ausbau der Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur, der offenen Seniorenhilfe und des Angebots an Sportstätten sowie viele weitere Themen.
Sollmann bedankte sich im Rat für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Ratsmitglieder spendeten ihr minutenlangen Beifall. Bei der internen Verabschiedung der Verwaltung dankte die Juristin ebenfalls allen Mitarbeitern, mit denen sie in den vergangenen Jahren zusammenarbeiten durfte.
Sollmann wechselte 2018 aus der Stadt Lingen nach Vechta und übernahm als Vertreterin des Bürgermeisters zugleich den größten Fachbereich der Verwaltung. Sie war dadurch verantwortlich für die Themengebiete Familie und Jugend, Schule und Sport, soziale Dienste, Integration, Bürger- und Ordnungsdienste sowie Rechtsangelegenheiten. Themengebiete, die ihr schon aus ihrer Zeit in Lingen gut bekannt waren, erklärte Sollmann. Schon bei Ihrem Auswahlgespräch, damals noch mit Bürgermeister Helmut Gels, habe bereits Kristian Kater als Ratsherr im Auswahlgremium neben ihr gesessen, berichtete sie. Am 1. April übernimmt Sollmanns gewählte Nachfolgerin Michaela Morrone ihren Posten.
