Der Fachdienst Stadtentwässerung/Klärwerk hat es jetzt auch Schwarz auf Weiß: Beim Betrieb des Kanalnetzes und des Klärwerks in Vechta erfüllt das Team um Werkleiter Frank Sieve und Fachdienstleiter Daniel Groß hohe Sicherheitsstandards zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt. Das hat die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) dem städtischen Fachdienst nach einer intensiven Prüfung bestätigt. Am neuen Klärwerk-Gebäude wird nun ein Gütesiegel der DWA angebracht. Mindestens bis zur nächsten Prüfung im Jahr 2031 wird dem Betrieb ein vorbildliches Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) bescheinigt.
„Die Stadt Vechta gehört nun zu den geprüften Unternehmen, die die wichtigen gesetzlichen Vorgaben zur technischen Sicherheit einhalten und Bevölkerung, Umwelt und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv schützen“, heißt es in einem Schreiben der DWA. Der Fachdienst Stadtentwässerung/Klärwerk zähle somit „zu den umsichtigen und sicheren Abwasserbetrieben. Das schafft Vertrauen.“
Weitere Infos zur Stadtentwässerung und zum Klärwerk unter
www.vechta.de/stadtentwaesserung.
Die Vorgaben des Technischen Sicherheitsmanagements helfen dem Team dabei, Gesetze, Verordnungen und Richtlinien im Überblick zu behalten. Es handelt sich um eine freiwillige Selbstkontrolle, durch die Arbeitsabläufe optimiert sowie Schwachstellen und Sicherheitslücken erkannt und beseitigt werden können. Auch die Gefahrenabwehr im Arbeitsschutz ist Bestandteil des Sicherheitspakets.
Die TSM-Prüfung gewährleistet, dass Dokumente – zum Beispiel Gefährdungsbeurteilungen oder Explosionsschutzkonzepte – schnell greifbar, systematisch sortiert und immer aktuell sind. Sie gibt Betreibern von Abwasseranlagen, der technischen Leitung und dem Personal die Sicherheit, nichts versäumt zu haben. Die TSM-Bestätigung gilt für sechs Jahre und kann durch eine erneute Prüfung verlängert werden.
Die Aufgabe des Fachdienst Stadtentwässerung/Klärwerk ist die technische und verwaltungsseitige Abwicklung des Abwassertransports und der Abwasserbehandlung im Stadtgebiet Vechta. Hierzu zählen die Unterhaltung, Reparatur und Bewirtschaftung des 421 km langen Kanalnetzes ebenso wie der Betrieb der Kläranlage. Das Kanalnetz setzt sich aus 235 Kilometern Schmutzwasserkanälen und 183 Kilometern Niederschlagswasserkanälen mit insgesamt 144 Pumpwerken zusammen.
Neben der Erfüllung der wasserrechtlichen Verpflichtungen stehen ökologische und betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte im Fokus, um den Bürgerinnen und Bürgern eine verlässliche und umweltgerechte Dienstleistung anbieten zu können. Neben Vechta sind auch die Orte Westerlutten, Lutten und Hagstedt, ein Autobahnparkplatz und das Gewerbe an das Netz angeschlossen. Die Abwassermenge im Jahr 2025 betrug 2.348.619 Kubikmeter.
