Villagecon

Gels: IT-Konferenz transportiert modernes Image

veröffentlicht: am 01.03.2018     Wirtschaft, Entwicklung

Für die Idee, eine solche Veranstaltung in Vechta durchzuführen, sei man in der Stadt sofort Feuer und Flamme gewesen, sagt der Bürgermeister.

Bürgermeister Helmut Gels hat anlässlich der ersten „Villagecon“ im Rasta-Dome auf die wachsende Bedeutung von Innovationstechnologien und Digitalisierung für die heimische Wirtschaft hingewiesen. Bei der IT-Konferenz für das Oldenburger Münsterland ging es vor allem darum, wichtige Kompetenzen, die ein Unternehmen hinsichtlich des technischen Fortschritts heute mitbringen sollte, kompakt und für jeden verständlich aufzubereiten.

Für die Idee von Organisator Tim Fröhle, eine solche Konferenz in Vechta durchzuführen, sei man in der Stadtverwaltung sofort Feuer und Flamme gewesen, sagte Gels. Das Gesamtthema IT sei auch längst in den Rathäusern der Region angekommen. „Ob kommunaler Internetauftritt, elektronische Akte, Breitbandversorgung, geographische Informationssysteme, Datensicherung, Online-Bürgerservices, elektronische Terminvergabe – all das und vieles mehr ist digitaler Alltag bei uns in den Kommunen“, erklärte Gels. Es sei deshalb großartig, dass viele Facetten der IT im Rahmen einer hochkarätigen Veranstaltung für die Unternehmen kompetent beleuchtet und zur Diskussion gestellt würden.

Gels begrüßte, dass es um ein zweites, für die Region wichtiges Thema bei der Konferenz gehe: um die Fachkräftesicherung mit einem Schwerpunkt bei den IT-Fachkräften. Der Kampf gegen den Fachkräftemangel zähle seit Jahren zu den wichtigsten Herausforderungen im Oldenburger Münsterland. „Wir sind eine wirtschaftsstarke, junge, wachsende Region mit glänzenden Zukunftsperspektiven“, sagte der Bürgermeister. „Unsere Unternehmen, weit überwiegend kleine und mittelständische Betriebe, nicht selten inhabergeführt, sind leistungsstark, sie wollen und können, manche von ihnen müssen sogar wachsen.“

Dazu benötigten sie unter anderem Facharbeitskräfte. Die Region habe deshalb viele Initiativen und Projekte auf den Weg gebracht, um aktiv gegen den Fachkräftemangel anzugehen, erläuterte Gels: „Dabei werden zwei wichtige Wege beschritten: Die Stärkung der Ausbildung und Qualifizierung von Menschen vor Ort und das Anwerben von gut ausgebildeten Kräften aus anderen Regionen Deutschlands.“

Vechta und das Oldenburger Münsterland zeichneten sich durch eine Top-Lebensqualität aus,
es gebe gute Arbeit in erstklassigen, bodenständigen Unternehmen. „Diese Region ist deshalb so erfolgreich, weil sie viel moderner ist als manchmal ihr dargestelltes Image“, betonte Gels.
„Es ist tatsächlich das Image einer modernen, pragmatischen und zukunftsorientierten Region, in die zu kommen und in der zu leben und zu arbeiten sich lohnt.“ Dieses Image passe zur „Villagecon“ und könne von ihr gleichzeitig auch hervorragend transportiert werden.