(von links) Bianka Kienitz (Leiterin Bürgermeisterbüro), der ehemalige Bürgermeister Helmut Gels, Katharina Hartmann und Elisabeth Lübbers mit dem Spendenscheck. Gels und Kienitz halten die Uhr, die Schwester Regina aus Sambia geschickt hatte. (Bild: Bindernagel, Stadt Vechta)

Scheckübergabe

Helmut Gels bittet die Gäste seiner Abschiedsfeier um ein Spende

veröffentlicht: am 05.11.2019     Bildung, Soziales

Das Geld kommt den Hilfsprojekten von Ehrenbürgerin Sr. Regina Kuhlmann zu Gute. Sie leistet seit 1954 Entwicklungshilfe in Sambia.

Geldspende statt Geschenke: Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Vechta, Helmut Gels, hatte am Montag, dem letzten Tag in seiner offiziellen Funktion als Stadtoberhaupt, noch eine Herzensangelegenheit zu erledigen. Bei einem gemeinsamen Termin überreichte er einen Spendenscheck über 11.500 Euro an Elisabeth Lübbers (leibliche Schwester) und Katharina Hartmann (Nichte), die den symbolischen Scheck stellvertretend für Vechtas Ehrenbürgerin, Schwester Regina Kuhlmann, entgegennahmen.

Statt freundlich zugedachter Präsente hatte Gels anlässlich seiner Verabschiedung um eine Spende zugunsten der Sambia-Hilfsprojekte von Schwester Regina gebeten. Dabei ist die stolze Summe zusammengekommen, die nun in Sambia (Afrika) zugunsten von bedürftigen Kindern und der Entwicklungshilfe verwendet wird. Schwester Regina Kuhlmann wurde in Oythe geboren und ist in Vechta aufgewachsen; sie lebt und engagiert sich bereits seit 1954 auf dem ärmsten Kontinent der Erde. Im vergangen Jahre wurde sie für ihr jahrelanges, selbstloses Engagement zur Ehrenbürgerin der Stadt Vechta der Stadt Vechta ernannt. Sie gilt in Vechta als großes Vorbild für soziales Engagement, Menschlichkeit und Opferbereitschaft.

Schwester Regina Kuhlmann selbst sendete Herrn Gels dennoch ein Abschiedsgeschenk aus ihrer Wahlheimat: Eine hochwertige Wanduhr in der Form des Landes Sambia.