Bild: Bitters / Uni Vechta

Uni Vechta fair ausstatten

Helmut Gels schreibt an Ministerpräsident Weil

veröffentlicht: am 10.08.2018     Bildung, Soziales

Bürgermeister Helmut Gels bittet Ministerpräsident Weil um eine Gleichbehandlung auf dem Niveau des Durchschnitts anderer niedersächsischer Universitäten.

In einem mit dem Präsidenten der Universität Vechta Prof. Dr. Burghart Schmidt abgestimmten Brief hat Vechtas Bürgermeister Helmut Gels den Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil um Unterstützung für die Universität Vechta gebeten. Gels, der den Ministerpräsidenten in den zurückliegenden Monaten mehrfach getroffen hatte, führte aus, dass „die Stadt Vechta und mit ihr das ganze Oldenburger Münsterland (…) die aktuelle Situation der Universität Vechta mit großer Sorge“ betrachten würden. Er zeigte die großartige Entwicklung der Universität seit ihrer Selbständigkeit im Jahr 1995 und den Stellenwert der Universität für das Oldenburger Münsterland auf: „Unsere Universität ist für unsere Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein bedeutender Arbeitgeber, ein Impulsgeber für die Entwicklung unseres Gemeinwesens und unserer Wirtschaft, ein Partner bei wissenschaftlichen Fragestellungen wie auch bei sozialen, kulturellen und interkulturellen Themen, sie ist ein positiver Imagefaktor für das gesamte Oldenburger Münsterland“, so Gels.  Vechtas Bürgermeister unterstrich ferner die erhebliche Bedeutung, die die Universität auch für das Land Niedersachsen besitze und machte deutlich, dass es „sachlich wie politisch nicht nachvollziehbar“ sei, dass die Uni Vechta im Vergleich zu anderen niedersächsischen Universitäten „massiv benachteiligt“ werde: „Wir fordern keine Besserstellung, wohl aber eine Gleichbehandlung auf dem Niveau des Durchschnitts niedersächsischer Universitäten und Fächergruppen“, so Helmut Gels. Abschließend bat er den Ministerpräsidenten, sich für eine bedarfsgerechte Grundfinanzierung der Universität „mit einer zusätzlichen grundständigen und abgesicherten Landeszuführung von mindestens 9 Mio. Euro jährlich“ ebenso stark zu machen wie für die Überführung der Programmfinanzierungen in die Grundfinanzierung. Unterstützung werde auch für eine angemessene bauliche Weiterentwicklung der Universität sowie die Einrichtung bedarfsgerechter neuer Studiengänge und den Ausbau bestehender Forschungsfelder benötigt. Nur dann könne „die Universität Vechta ihre für das Land wichtigen Aufgaben adäquat wahrnehmen und der Standort gesichert werden“, so Vechtas Bürgermeister abschließend.