Viel Übereinstimmung: Bürgermeister Kristian Kater (links) und Mittelstands-Chef Werner Lübbe. Foto: Stadt Vechta/Käthler

Unternehmensbesuch

Kater spricht mit MIT-Chef über Corona-Folgen

veröffentlicht: am 22.05.2020     Wirtschaft, Entwicklung

Vechtas Bürgermeister und Werner Lübbe, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Niedersachsen, zeigen Einigkeit.

Zu einem Gedankenaustausch über die wirtschaftlichen Folgen der gegenwärtigen Corona-Pandemie ist Vechtas Bürgermeister Kristian Kater jetzt mit dem Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Niedersachsen Werner Lübbe (MIT) zusammengekommen. Lübbe, erfolgreicher Unternehmer aus Langförden, ist zugleich Vorsitzender des Kreisverbands Vechta der MIT, ihrerseits mit 860 Mitgliedern die größte MIT-Gliederung ganz Deutschlands.

Einig waren sich Kater und Lübbe in der Einschätzung, dass die bisherige Herangehensweise der Bundesregierung in Sachen Corona richtig gewesen sei. Jetzt aber müsse es wieder ein Stück weit mehr Normalität geben: „Der Lockdown ist eine Katastrophe“, so Werner Lübbe, „er trifft viele Unternehmen schwer.“ Auch wenn das derzeit noch nicht so sehr der Fall sei wie z.B. in Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel, würden die Folgeprobleme von Corona bald auch das Handwerk erreichen.

Kristian Kater erläuterte dem MIT-Vorsitzenden, dass die Stadt Vechta derzeit auf Anfrage u.a. Gewerbesteuervorauszahlungen stunde, um den Vechtaer Betrieben zu helfen. Es müsse insgesamt darum gehen, den Unternehmen bei ihrer Liquidität zu helfen und Arbeitsplätze zu sichern. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die aktuellen Regelungen zum Kurzarbeitergeld dazu beitragen, dass wir derzeit nur einen moderaten Anstieg der Arbeitslosigkeit haben. Das ist eine gute Sache für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie Unternehmen, um die ,Corona-Delle‘ zu überstehen“, so Vechtas Bürgermeister. Und weiter sei wichtig, dass die Menschen den Mut nicht verlieren, dass sie an die Zukunft glauben. Die Stadt Vechta werde auch weiterhin alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten tun, um die Bürger und die Wirtschaft in dieser schweren Zeit zu unterstützen.