(von links): Alfred Büngen (Geest-Verlag), Katharina Genn-Blümlein (Uni Vechta), Bürgermeister Kristian Kater und Larissa Schleher (Bild: Bindernagel, Stadt Vechta).

Artist in Residence 2020

Künstlerin Larissa Schleher ist in Vechta zu Gast

veröffentlicht: am 11.02.2020     Kultur, Veranstaltungen und Tickets

"Vielfalt und Wandel - Europa in Vechta": Stipendiantin Larissa Schleher verfasst zu diesem Thema Straßenpoesie - mit der Schreibmaschine.

Seit 2013 schreiben Stadt und Universität Vechta jährlich ein gemeinsames „Artist in Residence“-Programm aus. 2020 hat Larissa Schleher aus Stuttgart die Möglichkeit, in Vechta zu leben und zum Thema „Vielfalt und Wandel – Europa in Vechta“ zu arbeiten.

Im Zusammenwirken der Bereiche Stadtentwicklung, Wissenschaft und Kunst sollen beim „Artist in Residence“-Programm neue kreative Impulse freigesetzt werden, die positiv auf das kulturelle Leben der Menschen in Vechta wirken. Diesem Vorhaben widmet sich nun Larissa Schleher. Sie kommt aus Stuttgart, hat dort studiert und ist Dozentin an der Universität Hohenheim. Für ihre Prosa und Lyrik erhielt sie beispielsweise 2013 und 2014 den Sonderpreis beim Schwäbischen Literaturwettbewerb, 2017 den Storyapp-Preis des Münchner Kurzgeschichtenwettbewerbs und das Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg.

Um die Schnittstelle zwischen Politik, Mensch und Kunst soll es in ihrem interaktiven Projekt „Straßenpoesie in Vechta – Europäer von A bis Z“ gehen. Schleher sitzt bis zum 8. März an verschiedenen Orten Vechtas, die teilweise vorher in ihrem Blog bekannt gegeben werden. Mit dabei ist ihre Schreibmaschine. Schleher sucht das Gespräch mit den Menschen aus der Region und möchte wissen, was diese zu Europäern macht. Während des Gesprächs schreibt sie aus den Antworten spontan Lyrik und Kurzprosa auf der Schreibmaschine. Dabei entsteht ein persönlicher und nur einmal vorhandener Text. Die gesammelten Werke werden – bei Einverständnis – im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in Vechta ausgestellt. Danach können die ausgestellten Originale von ihren „Ideen-Gebern“ mitgenommen werden.