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Corona-Schutzimpfung

Landkreis & Kommunen sagen Senioren Unterstützung zu

veröffentlicht: am 07.01.2021     Alle Themen

Die Kommunen und der Landkreis Vechta wollen Hilfsangebote für Senioren (über 80 Jahren) bei der Vorbereitung der Impfung organisieren.

Das konnte Vechtas Bürgermeister Kristian Kater als Ergebnis aus der Videokonferenz mit den Bürgermeistern und dem Landrat, die am gestrigen Mittwoch stattfand, mitteilen. Niemand solle vergessen oder alleine gelassen werden, wenn es um die Terminvereinbarung und den Besuch des Impfzentrums geht, zeigte sich auch Landrat Winkel erfreut über das gemeinsame gute Ergebnis.

„Sobald das Land die Terminvereinbarung für die Corona-Schutzimpfung freischaltet, werden wir alle Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren schriftlich benachrichtigen und ihnen alle notwendigen Informationen für eine eigenständige Organisation des Impftermins mittteilen“, so Kater. Diese Regelung gilt kreisweit. „Alle Bürgerinnen und Bürger aus der ersten Impfgruppe bekommen also rechtzeitig Post aus ihrem Rathaus und brauchen sich nicht zu sorgen, dass sie das Impfangebot verpassen“, erläutert Dammes Bürgermeister Gerd Muhle. 

Die Bürgermeister appellieren zudem an alle Angehörigen, Freunde, Nachbarn und Bekannten, den Senioren bei der Terminvereinbarung zu helfen. „Das zentrale Terminmanagement des Landes und die niedersächsische Vorgabe, einen Impftermin eigenständig zu organisieren, ist gerade für allein lebende ältere Mitbürger eine kaum zu überwindende Hürde. Wir setzen daher auch auf das Engagement der Familien und des sozialen Umfeldes“, erklärt Landrat Herbert Winkel.

Wer darüber hinaus Unterstützung benötigt, kann sich für den Bereich der Stadt Vechta an den Fachdienst Soziale Dienste, Senioren und Integration, Frau Anna Kühling, Telefon: 04441-886-5007 wenden, sobald Terminvereinbarungen möglich seien. Dort könnten „Impfpaten“ vermittelt werden, die beispielsweise Senioren zum Impftermin fahren oder beim Gang durch das Impfzentrum begleiten. Mitglieder von caritativen und mildtätigen Vereinigungen, Kirchengemeinden, ehrenamtliche Gruppen, Selbsthilfegruppen und engagierte Bürger werden aufgerufen, sich als „Impfpaten“ zu melden. Ansprechpartnerin für den Bereich der Stadt Vechta ist ebenfalls Frau Kühling. Alle Angehörigen und  Impfpaten, so die Kreisverwaltung Vechta, erhalten alle Informationen, um die für die Impfung erforderlichen Unterlagen rechtzeitig vor dem Besuch des Impfzentrums zusammenstellen zu können.

Mitglieder von caritativen und mildtätigen Vereinigungen, Kirchengemeinden, ehrenamtliche Gruppen, Selbsthilfegruppen und engagierte Bürger werden aufgerufen, sich als „Impfpaten“ bei ihrer Stadt oder Gemeinde zu melden. Alle Angehörigen und  „Impfpaten“ erhielten laut Kreisverwaltung alle Informationen, um die für die Impfung erforderlichen Unterlagen rechtzeitig vor dem Besuch des Impfzentrums zusammenstellen zu können.

Die Kreisverwaltung werde zudem alle ambulanten Pflegedienste im Landkreis benachrichtigen und darum bitten, den von ihnen betreuten Senioren zu helfen und gegebenenfalls bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung Hilfen anzufordern, sofern keine Unterstützung vorhanden ist.