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Schreibwettbewerb zur Corona-Krise

veröffentlicht: am 30.03.2020     Kinder, Jugend, Senioren

Wie fühlen sich Kinder/Jugendliche? Partnerschaft für Demokratie, Geest-Verlag und Kultur lebt e.V. rufen zum Schreibwettbewerb auf.

Die Corona-Pandemie versetzt die Menschen in eine nie dagewesene Situation. Besonders für Kinder und Jugendliche sind die Einschränkungen im täglichen Leben eine besondere Erfahrung. Schulunterricht findet digital statt, Freunde können nur noch im virtuellen Raum getroffen werden, Feste und Feiern werden abgesagt und das öffentliche Leben kommt größtenteils zum Erliegen. Hinzu kommen Nachrichten über Infizierte und Todesfälle, Verdienstausfälle, geschlossene Unternehmen und wirtschaftliche Verluste. Wie empfinden Kinder und Jugendliche die Corona-Krise? Was denken und fühlen sie, was tun sie, während sie zu Hause sind, worauf hoffen sie, welche Ängste kommen auf? 

Die Partnerschaft für Demokratie (PfD), der Geest-Verlag und der Verein Kultur lebt e. V. rufen Kinder und Jugendliche dazu auf, ihre Gedanken und Gefühle, ihre Hoffnungen und Ängste in Gedichten und Geschichten niederzuschreiben. „Im Rahmen eines Schreibwettbewerbs können sie erzählen, wie sie die Krise erleben und wie es Ihnen dabei ergeht“, erklärt Alfred Büngen vom Geest-Verlag. Angesprochen sind Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren. Die beeindruckendsten Zuschriften sollen in einer Anthologie in Buch- oder Heftform und im Internet veröffentlicht werden. „So kann jeder nachlesen, was Kinder und Jugendliche in dieser Zeit zu sagen haben, wie sie mit Ängsten und Sorgen umgehen und was sie sich erhoffen“, ergänzt Julian Hülsemann von der Partnerschaft für Demokratie.  

Eingereicht werden können maximal drei Gedichte oder eine Erzählung, ein Theaterstück, eine Kurzgeschichte, ein Slam, ein Brief, eine Tagebuchnotiz oder ähnliches. Der Umfang darf 7.500 Zeichen mit Leerzeichen nicht überschreiten. Die eingesandten Texte müssen vom Einsender selbst verfasst worden sein. Sie dürfen noch nicht anderweitig – auch nicht im Internet oder auf öffentlichen Lesungen – veröffentlicht worden sein und sie dürfen die Rechte Dritter nicht verletzen. Jeder Teilnehmer bzw. jede Teilnehmerin, deren Texte in die Anthologie aufgenommen werden, erhält ein Freiexemplar. Ein Honorar wird nicht gezahlt. 

„Die eingesandten Texte werden von einer Jury bewertet, die sich aus Vertretern des Geest-Verlages, des Vereins Kultur lebt e. V. und der Partnerschaft für Demokratie zusammensetzt“, erklärt Julian Hülsemann.  Mitmachen können alle 10- bis 18-Jährigen, die in Vechta und Umgebung leben. Ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags sowie die Jurymitglieder und ihre Angehörigen. Einsendeschluss ist der 30. April 2020. 

Die Texte können per Post an den Geest-Verlag, Stichwort: Im Zeitalter des Virus, Lange Straße 41 a, 49377 Vechta eingereicht werden oder per E-Mail an info(at)geest-verlag.de im Word-Format (doc/docx-Datei). Außerdem sind eine Kurzbiographie (höchstens drei Zeilen) und die Kontaktdaten mit Namen, Alter, Anschrift und Mailadresse im Word-Format anzufügen sowie bei minderjährigen Teilnehmenden die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.



Ein Rechtsanspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Mit der Einsendung erklärt sich der Teilnehmer/die Teilnehmerin mit einer Veröffentlichung einverstanden. Die Ausschreibenden werden je nach Verlauf der Corona-Pandemie versuchen, eine öffentliche Lesung mit den Autorinnen und Autoren durchzuführen. Weitere Informationen sind über den Geest-Verlag unter Tel. 04447/856580 erhältlich sowie über Julian Hülsemann von der Partnerschaft für Demokratie unter Tel. 04441/ 93778–24.

Pressekontakt:

Martina Böckermann

Kommunikationsservice 

Tel. 05491 / 7838