Bahnen schwimmen nicht erlaubt. Archivfoto: Kläne

Corona

Schwimmbäder können weiter nicht geöffnet werden

veröffentlicht: am 22.04.2021     Freizeit und Sport

Corona-Lage lässt Lockerungen auch für Sporthallen nicht zu. Städte und Gemeinden müssen sich an Verordnung halten.

Die hohen Inzidenzwerte im Landkreis Vechta und die damit einhergehenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens, lassen auch weiterhin eine Öffnung von Schwimmbädern nicht zu. Gleiches gilt für die kommunalen Sporthallen. Darauf haben sich heute auch die Hauptverwaltungsbeamten der Städte und Gemeinden im Landkreis Vechta in einer Videokonferenz verständigt. Hinsichtlich der Möglichkeit, im Freien Sport zuzulassen, zum Beispiel auch für kleinere Gruppen von Kindern, wird man auf die Regelung des Bundes und des Landes reagieren.

Aktuell kann somit auch in Vechta weiterhin kein Schwimmunterricht angeboten werden. „Zu gerne würden wir möglichst bald wieder Schwimmkurse für Kinder, Schwimmanfänger und Fortgeschrittene anbieten, die Pandemie und die damit verbundene Rechtslage, an die sich alle Städte und Gemeinden halten müssen, lässt dies aber nicht zu und ein schnelles Ende dieser Situation ist aktuell auch nicht absehbar“, so Vechtas Bürgermeister Kristian Kater. „Dennoch arbeiten wir seitens der Verwaltung mit ganzer Kraft an Plänen, die Schwimmkurse bei sich ändernden Gegebenheiten schnellstmöglich nachzuholen und neue Kurse durchzuführen. Denn das Thema Schwimmkurse ist für uns ein immens wichtiges Thema, dem wir uns schon seit längerer Zeit widmen. So haben wir bereits im vergangenen Jahr alle Anbieter von Schwimmkursen angeschrieben und abgefragt, welche personellen Kapazitäten für die Durchführung von Schwimmkursen zur Verfügung stehen würden und ob diese gegebenenfalls noch erweiterbar wären. Wir haben nur durchweg positive Rückmeldungen erhalten. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern und den Mitarbeitern des städtischen Hallenwellen- und Freibades den durch die Pandemie entstandenen Rückstand bei den Schwimmkursen aufholen können“, sagt Kater weiter.

Aus diesen Gründen wurde ein im Ausschuss für Jugend und Sport kurzfristig eingebrachter Dringlichkeitsantrag nicht behandelt, weil eine Dringlichkeit objektiv nicht gegeben war. Das sah auch eine weit überwiegende Mehrheit der Ausschussmitglieder so und lehnte eine Behandlung in der Sitzung daher folgerichtig ab.