Radweg Langförden - Bühren

Stadt Vechta erhält 80-Prozent-Förderung

veröffentlicht: am 10.01.2022     Baugrundstücke, Planen, Bauen

Die Stadt Vechta hat sich erfolgreich auf Fördermittel für den Bau der Radwegeverbindung zwischen Langförden und Bühren beworben.

Die Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank hat in einem Schreiben jüngst mitgeteilt, dass die beantragte Förderung bewilligt wird. Demnach werden 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben gefördert.  

„Über diese Nachricht kurz zur Weihnachtszeit freuen wir uns sehr“, sagt Bürgermeister Kristian Kater. „Unsere Beharrlichkeit, uns um Fördergeld zu bemühen, hat sich ausgezeichnet.“ Mit einem Radwegekonzept rund um Langförden, den der Arbeitskreis Dorferneuerung zusammen mit dem Planungsbüro Diekmann und Mosebach, erarbeitet hatte, hatte sich die Stadt bereits um eine Förderung aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen beworben. Dieser Antrag war jedoch abgelehnt worden. Daraufhin beantragte die Stadt eine Förderung des Einzelprojekts Langförden – Bühren über das „Sonderprogramm Stadt und Land für flächendeckende Fahrradinfrastruktur“ des Bundesverkehrsministeriums – mit Erfolg. Umgesetzt wird das Programm von den Bundesländern, zuständig in Niedersachsen ist die N-Bank.     

„Nun kann ein lange gehegter Wunsch der Langfördener in die Tat umgesetzt werden“, freute sich Kater. Der genaue Streckenverlauf war bereits ausgearbeitet und unter anderem im Ortsrat Langförden vorgestellt worden. Das Teilstück auf Vechtaer Stadtgebiet ist circa 900 Meter lang. Es wird ein 2,50 Meter breiter Radweg asphaltiert. Daran entlang sollen Bäume gepflanzt werden, unter anderen verschiedene Obstsorten. Daneben bleibt ein Feldweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge vorhanden, für die zudem drei Überwege geschaffen werden, um den Radweg überqueren zu können. Mit der Gemeinde Emstek, zu der die Ortschaft Bühren gehört, ist die Planung abgestimmt.

Nach der Zusage der Fördermittel soll die Ausschreibung für die Baumaßnahmen bereits im Januar 2022 erfolgen. Baubeginn soll je nach Wetterlage im März/April sein. Die Bauarbeiten werden etwa sechs Monate dauern. In der Förderung enthalten sind unter anderem Planungskosten und Bauausgaben einschließlich der Bepflanzung.