Corona-Virus

Verschiedene Fördermittel für Unternehmen

veröffentlicht: am 20.05.2020     Wirtschaft, Entwicklung

Zur Unterstützung der Unternehmen während der Covid-19 Pandemie gibt es verschiedene Fördermittel. Hier bekommen Sie einen Überblick.

Zuschüsse: Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes, NEUSTART. Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen für Kulturenrichtungen, Sonderfonds für Kulturschaffende, Digitalbonus.Niedersachsen, Grundsicherung für Selbstständige

Kredite: Niedersachsen Liquiditätskredit, KfW-Kredite

Wirtschaftsstabilisierungsfonds

 

Eine weitreichende Übersicht zu Förderprogrammen in der Corona-Krise finden Sie auch hier. (Quelle MCON)

 

Niedersachsen-Soforthilfe Corona

ACHTUNG: Es befinden sich aktuell Fake-E-Mails zur Corona Soforthilfe im Umlauf, welche nicht von der NBank stammen!

Im Namen der NBank werden E-Mails versendet, in denen aufgefordert wird, eine Rückzahlung von im Rahmen der Corona-Soforthilfe-Programme des Landes Niedersachsen und des Bundes zu viel erhaltenen Fördergeldern vorzunehmen. Dies kann sowohl Kundinnen und Kunden der NBank betreffen, die im Rahmen des Corona-Soforthilfe Fördergelder erhalten haben, als auch solche, die keinen Förderantrag gestellt haben. Die Absenderadresse lautet in Niedersachsen corona-zuschuss(at)nbank.de. Es befinden sich zwei Anlagen in der E-Mail, eine "Rechtsbelehrung_Zuschussempfänger" und eine "Bescheinigung_Finanzamt".

Diese Mails stammen nicht von der NBank! Es wird empfohlen diese E-Mails nicht zu öffnen und keinen Kontakt zu dieser E-Mail-Adresse aufzunehmen! Stattdessen sollte man bei der Polizei Anzeige erstatten.


Am Ende des Beitrags finden Sie auch den Link zum Tutorial der IHK Oldenburg zur Antragsstellung.

Wenn Sie als Soloselbstständige/r oder Angehörige/r der Freien Berufe oder als kleines Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten, in Folge der Covid-19- Pandemie in Ihrer Existenz bedroht sind, können Sie eine Soforthilfe bei der NBank elektronisch beantragen.

Selbst wenn sie schon bis zum 31.03.2020 einen Antrag auf die vorhergehende Landesförderung gestellt haben, können Sie einen Antrag auf Bundesförderung stellen, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen.

Antragsstellung: So gehen Sie jetzt vor

  1. Laden Sie sich den Antrag herunter und speichern Sie diesen auf Ihrem PC.

  2. Sie haben bereits andere Kleinbeihilfen erhalten oder beantragt? Dann laden Sie sich zusätzlich die Erklärung zu Kleinbeihilfen herunter und speichern Sie diese auf Ihrem PC.

  3. Öffnen Sie den Antrag und - im Falle bereits erhaltener oder beantragter Kleinbeihilfen - die Erklärung zu Kleinbeihilfen direkt (über rechte Maustaste „öffnen mit“) von dem Speicherort auf Ihrem PC mit dem aktuellen Adobe Acrobat Reader DC.

  4. Füllen Sie den Antrag und - im Falle bereits erhaltener oder beantragter Kleinbeihilfen - die Erklärung zu Kleinbeihilfen vollständig am PC aus und speichern Sie beide Dokumente auf Ihrem PC ab (Dateiname muss nicht geändert werden).

  5. Fertigen Sie eine Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses an (Vorder- und Rückseite). Unterschreiben Sie die Kopie eigenhändig auf jeder Seite und scannen sie diese anschließend wieder ein oder fotografieren Sie diese ab (bitte auf Leserlichkeit achten).

  6. Erstellen Sie eine E-Mail, die folgende Anhänge enthält:

    • Das elektronisch ausgefüllte Antragsformular (bitte ausschließlich als elektronisch ausgefülltes PDF, andere Formate wie Scans, Fotos oder Weblinks können von uns nicht geöffnet oder bearbeitet werden)

    • Falls erforderlich: Die elektronisch ausgefüllte Erklärung zu Kleinbeihilfen (bitte ausschließlich als elektronisch ausgefülltes PDF, andere Formate wie Scans, Fotos oder Weblinks können von uns nicht geöffnet oder bearbeitet werden)

    • Die unterschriebene Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses.

Senden Sie die E-Mail mit Ihren Unterlagen an folgende Adresse: antrag(at)soforthilfe.nbank.de

  1. Die NBank versendet keine Eingangsbestätigung. Sie erhalten eine Bestätigung, wenn der Antrag im Bearbeitungssystem eingegangen ist. Sollte etwas fehlen, kommt die NBank auf Sie zu. Bitte sehen Sie von Nachfragen per Telefon oder E-Mail ab.

Bitte verwenden Sie die E-Mail-Adresse antrag(at)soforthilfe.nbank.de  ausschließlich für die Übermittlung Ihres Antrags. Fragen zu Förderung und Antragsstellung können unter dieser Adresse nicht beantwortet werden.

Hinweis: Nur vollständige Anträge können berücksichtigt werden.

Aufgrund von Unklarheiten weisen wir darauf hin, dass auch Vereine antragsberechtigt sind, sofern sie eine wirtschaftliche Tätigkeit nachweisen können. In den FAQ der NBank findet sich auch folgende Anmerkung:
„Unerheblich ist, ob die Antragsberechtigten ganz oder teilweise steuerbefreit sind.
Personenvereinigungen und Körperschaften werden als eine Einheit betrachtet.
Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.
Gemeinnützige Unternehmen sind unabhängig von ihrer Rechtsform über die Formulierung
'wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen tätig' erfasst.“
Für alle Antragsteller gilt zudem, dass eine Förderung nur greift, wenn die Tätigkeit im Haupterwerb
ausgeführt wird.

Unvollständige oder fehlerhafte Anträge können leider nicht schnell bearbeitet werden. Die NBank wird Sie in diesem Fall kontaktieren und Sie ggf. dazu auffordern, einen neuen Antrag auf Förderung zu stellen. Bitte kontrollieren Sie daher regelmäßig den Posteingang Ihres E-Mail-Kontos.
Bitte haben Sie Verständnis, dass aktuell keine Rückfragen zum aktuellen Bearbeitungsstand Ihres Antrags beantwortet werden können, da dies die allgemeine Bearbeitungszeit verzögert. Die NBank gibt ihr Möglichstes, um Ihren Antrag so schnell wie möglich zu bearbeiten und meldet sich bei Ihnen, falls sie Fragen haben.

Anträge auf den Niedersachsen-Liquiditätskredit werden ausschließlich über das Kundenportal der NBank gestellt.

Bitte kontaktieren Sie uns nur bei sehr dringlichen Fragen.

In diesem Fall kontaktieren Sie uns bitte ausschließlich über beratung(at)nbank.de oder unsere Hotline 0511 30031-333.
Zusätzlich werden Ihre Fragen auch über sämtliche Hotlines der Handwerkskammern und der Industrie- und Handelskammern beantwortet. Hotlines

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.soforthilfe.nbank.de/

Tutorial der IHK Oldenburg: https://ihk-oldenburg.readyplace.net/public/tutorial/5e85d7acc58f7700607c64e9


Sonderfonds für Kulturschaffende

Die niedersächsische Sparkassenstiftung und die VGH-Stiftung legen Sonderfonds für Kulturschaffende auf.

Bis zum 30. Juni 2020 können freiberuflich bzw. selbstständig tätig Kulturschaffende in Niedersachsen und Bremen eine Soforthilfe von einmalig 2.000,- € beantragen. Die Anträge können für Bereiche gestellt werden, in denen die Stiftungen tätig sind. Bei der Sparkassenstiftung sind das Bildende Kunst, Musik, Museen und Denkmalpflege. Die VGH-Stiftung fördert Denkmalpflege, Literatur, Kunstvermittlung, Museumspädagogik, Wissenschaft und Mildtätigkeit. Zugleich blieben frühere Förderzusagen gültig, auch wenn Projekte sich wegen der Corona-pandemie verzögern oder nicht möglich sein sollten. Den Antrag finden Sie hier.

 

 

Digitalbonus Niedersachsen

Der Digitalbonus Niedersachsen lässt sich nun auch speziell für Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik beantragen.

Damit die Technik schnell beschafft werden kann, muss nicht, wie sonst üblich, der Förderbescheid abgewartet werden.  Wer einen Antrag gestellt hat, darf die Technik umgehend besorgen.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen sowie kleine freiberufliche Planungsbüros. Es handelt sich bei der Förderung um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss, der für kleine Unternehmen bis zu 50 % beträgt und für mittlere Unternehmen bis zu 30 %.

Nähere Informationen zu dem Programm finden sie unter: https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Digitalbonus.Niedersachsen/index.jsp

Die NBank steht Ihnen beratend telefonisch unter 0511-30031333 oder per Mail an beratung(at)nbank.de zur Verfügung.

 

 

Grundsicherung für Selbstständige

Es werden 3 Milliarden Euro zur Grundsicherung von Selbstständigen zur Verfügung gestellt. Für eine schnelle Bewilligung ist die Bedürftigkeitsprüfung erst im Nachgang vorgesehen. Zudem wird auf die Offenlegung der Vermögensverhältnisse verzichtet. Diese Ausnahmen gelten für sechs Monate. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums.

 

 

Niedersachsen Liquiditätskredit

Der Niedersachsen Liquiditätskredit richtet sich an freiberuflich Tätige und kleine Unternehmen bis einschließlich 10 Beschäftigte, die im Antrag ausführlich ihre aktuelle finanzielle Situation darlegen und darstellen, wie mit Hilfe des Darlehens aktuelle Liquiditätsengpässe überwunden werden sollen. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen. Das Kreditprogramm soll direkt durch die NBank, ohne Beteiligung einer Hausbank, vergeben werden.

Es wird sowohl die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit als auch die Finanzierung von Betriebsmitteln gefördert. Es werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten finanziert, der Darlehensbetrag geht von 5.000.- bis 50.000,- €.

Nähere Informationen sowie den Antrag finden sie unter https://www.nbank.de/Blickpunkt/Uebersicht-der-Hilfsprogramme/Niedersachsen-Liquiditaetskredit/index.jsp.

 

 

KfW-Kredite für Unternehmen

Sofern Sie aufgrund der Corona-Pandemie finanzielle Hilfen benötigen, können Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel bei Ihrer zuständigen Bank beantragen.

Die KfW bietet Kredite für kleine und mittlere Unternehmen sowie große Unternehmen die länger als fünf Jahre am Markt sind und für Unternehmen, die weniger als fünf Jahre am Markt sind.

Informationen zu den KfW-Krediten erhalten Sie hier:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

 

Hilfen für große Unternehmen mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds 

Der Wirtschaftsstabilisierungsfond richtet sich insbesondere an große Unternehmen und ermöglicht neben den bereits beschlossenen Liquiditätshilfen über KfW-Programme großvolumige Stützungsmaßnamen. Der Fonds zielt auf die Stabilisierung von Unternehmen der Realwirtschaft durch Überwindung von Liquiditätsengpässen und auf die Stärkung der Kapitalbasis von Unternehmen. Der Fond ermöglicht dem Bund, sich direkt an Unternehmen zu beteiligen. Die Einrichtung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds ist zunächst bis Ende 2021 befristet. 

Zugang zum Fonds erhalten Unternehmen, die eine Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro aufweisen, Umsatzerlöse von mehr als 50 Millionen Euro erzielen und mehr als 249 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt beschäftigen. Zudem können auch kleinere Unternehmen im Bereich der kritischen Infrastruktur berücksichtigt werden. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sieht Liquiditätsgarantien, Kapitalmaßnahmen und die Refinanzierung als Stabilisierungsinstrumente vor. 

Weitere Informationen gibt es hier.