Corona-Virus

Verschiedene Fördermittel für Unternehmen

veröffentlicht: am 25.03.2022     Wirtschaft, Entwicklung

Zur Unterstützung der Unternehmen während der Covid-19 Pandemie gibt es verschiedene Fördermittel. Hier bekommen Sie einen Überblick.

Zuschüsse:

Überbrückungshilfe IV, Härtefallhilfen, Fortführung der Neustarthilfe für Soloselbstständige, "Soforthilfe Reisebusbranche", Förderung niedrigschwelliger Investitionen des von der COVID-19-Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes, Niedersachsen digital aufgeLaden, Überbrückunsghilfe III plus-Anspruch bei freiwilliger Schließung, Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, Innovationsgutscheine,  Digitalbonus.Niedersachsen, Grundsicherung für Selbstständige

Kredite: Niedersachsen-Schnellkredit, KfW-Kredite u.a. KfW-Schnellkredit

Wirtschaftsstabilisierungsfonds

 

Hier finden Sie die Präsentation der NBank aus unserer Veranstaltung am 10.03.21 im Rahmen der Reihe "VEC: digital nach vorn".

Überbrückungshilfe IV

Am 30. Juni 2022 endeten die Fristen für die Überbrückungshilfen. Eine Antragsstellung ist nicht mehr möglich.

Härtefallhilfen

Am 30. Juni 2022 endeten die Fristen für die Härtefallhilfen.  Eine Antragsstellung ist nicht mehr möglich.

 

Fortführung der Neustarthilfe für Soloselbstständige

Ebenfalls fortgeführt wird die bewährte Neustarthilfe für Soloselbständige. Mit der Neustarthilfe 2022 können Soloselbständige weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 Euro.

FAQ informiert weiterhin über Details der Wirtschaftshilfen

Die FAQ zur Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 werden zeitnah veröffentlicht. Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/ erfolgen. Auch Abschlagszahlungen sind für die Überbrückungshilfe IV vorgesehen.

Die Förderbedingungen im Einzelnen

Die neue Überbrückungshilfe IV ist weitgehend deckungsgleich mit der laufenden Überbrückungshilfe III Plus. Grundlegende Antragsvoraussetzung ist weiterhin ein durch Corona bedingter Umsatzrückgang von 30 Prozent im Vergleich zum Referenzzeitraum 2019. Der maximale Fördersatz der förderfähigen Fixkosten beträgt 90 Prozent bei einem Umsatzrückgang von über 70 Prozent. Auch die umfassenden förderfähigen Kostenpositionen bleiben weitgehend unverändert. So können weiterhin die Kosten für Miete, Pacht, Zinsaufwendungen für Kredite, Ausgaben für Instandhaltung, Versicherungen usw. geltend gemacht werden. Kostenpositionen, wie Modernisierungs- oder Renovierungsausgaben, die seit dem Förderzeitraum November 2020 von vielen Unternehmen bereits genutzt wurden, sind künftig keine förderfähigen Kostenpositionen mehr.

Außerdem haben sich Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium darauf geeinigt, erweiterte beihilferechtliche Spielräume, die die Europäische Kommission in der letzten Woche ermöglicht hat, in der Überbrückungshilfe IV zu nutzen. Insgesamt werden die beihilferechtlichen Höchstgrenzen um 2,5 Mio. Euro erhöht. Damit sind maximal, unter Berücksichtigung aller beihilferechtliche Vorgaben, über alle Programme hinweg 54,5 Mio. Euro Förderung pro Unternehmen und Unternehmensverbund möglich. Der maximale monatliche Förderbetrag liegt weiterhin bei 10 Mio. Euro.

Zusätzliche Unterstützung durch den verbesserten Eigenkapitalzuschuss

Unternehmen, die pandemiebedingt besonders schwer von Schließungen betroffen sind, erhalten einen zusätzlichen modifizierten und verbesserten Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung.

Wenn sie durchschnittlich im Dezember 2021 und Januar 2022 einen durch Corona bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent aufweisen, können sie in der Überbrückungshilfe IV einen Zuschlag von bis zu 30 Prozent auf die Fixkostenerstattung nach Nr. 1 bis 11 des bekannten Fixkostenkataloges erhalten.

Für Schausteller, Marktleute und private Veranstalter von abgesagten Advents- und Weihnachtsmärkten beträgt der Eigenkapitalzuschuss 50 Prozent. Sie müssen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent im Dezember 2021 nachweisen.

Um allen Antragstellern und prüfenden Dritten bessere Möglichkeiten zu geben, die Hilfsprogramme zu nutzen, werden mit der Verlängerung der Hilfen selbst auch die Fristen verlängert. Anträge für die laufende Überbrückungshilfe III Plus können bis zum 31. März 2022 gestellt werden und für die Einreichung der Schlussabrechnung für die bereits abgelaufenen Hilfsprogramme (Überbrückungshilfe I – III, November- und Dezemberhilfe) wird die Frist bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

Öffentliche Unternehmen nicht antragsberechtigt

Nach den FAQ zur Überbrückungshilfe sind öffentliche Unternehmen, deren Anteile sich vollständig oder mehrheitlich in öffentlicher Hand befinden, nicht antragsberechtigt. Dies gilt auch für Unternehmen mit öffentlich-rechtlicher Rechtsform, einschließlich Körperschaften öffentlichen Rechts mit der Ausnahme von Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts (Bildungseinrichtungen der Kammern, Kreishandwerkerschaften oder Innungen). Gemeinnützige Unternehmen sind nicht antragsberechtigt, wenn sie zugleich öffentliche Unternehmen sind. Unternehmen in Trägerschaft von Religionsgemeinschaften sind antragsberechtigt (siehe hierzu auch verlinktes FAQ).

Weitere Informationen

Pressemitteilung des BMWi vom 02.12.2021:

www.bmwi.de

 

Ausgleich für die Einnahmeausfälle aus der Reisebusbranche "Soforthilfe Reisebusbranche"

Für die "Soforthilfe Reisebusbranche" gibt es aktuell keinen Antragsstichtag. Förderzeitraum ist der 17.03.2020 bis 30.06.2021.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gewährt auf Antrag Ausgleichszahlungen an Reisebusunternehmen nach Maßgabe der Richtlinie „Reisebusbranche 4.0“. Anträge werden in der Reihenfolge des vollständigen und bescheidreifen Antragseingangs bewilligt, solange Haushaltsmittel verfügbar sind.

Das Bundesamt weist ausdrücklich darauf hin, dass für die mit der Ausgleichszahlung beantragten Vorhaltekosten keine anderweitigen staatlichen COVID-19-bedingten Unterstützungsleistungen durch den Bund oder ein Bundesland, wenn sich der Zeitraum der hier vorgesehenen Ausgleichszahlung mit dem der anderweitig gewährten Unterstützungsleistungen deckt oder überschneidet, in Anspruch genommen sein dürfen.

Wer kann einen Antrag stellen?

Alle privaten Unternehmen, die am 16. März 2020 Inhaber einer Genehmigung für den Gelegenheitsverkehr mit Kraftomnibussen nach dem Personenbeförderungsgesetz waren und als solche während des berücksichtigungsfähigen Zeitraums von erheblichen Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebs aufgrund der COVID-19-Pandemie betroffen waren und über eine Niederlassung in Deutschland verfügen, sind antragsberechtigt.

Was wird gefördert?

Ausgleichszahlungen für Vorhaltekosten für im Förderzeitraum nicht zum Einsatz gekommene Kraftomnibusse

Beispiele für Vorhaltekosten:

Tilgungsraten, Zinsaufwendungen, laufende Fahrzeugfinanzierungen aus Kredit-, Leasing- oder Mietverträgen oder Abschreibungen für Anlagevermögen

Zu beachten sind u. a. folgende Voraussetzungen:

Erstattet werden nur Vorhaltekosten für Fahrzeuge, die vor dem 17.03.2020 neu oder gebraucht auf Grundlage eines Kauf-, Kredit-, Leasing- oder Mietvertrags in Besitz des Antragsstellers genommen worden sind und sich am 30.06.2021 noch im Besitz befunden haben sowie über eine Fahrzeugzulassung durch die niedersächsische Zulassungsbehörde oder nachweisbar über einen dauerhaften Standort in Niedersachsen verfügt haben.

Förderhöhe

Die Förderhöhe liegt bei maximal 68.200,- € pro Fahrzeug bei ausschließlichem oder überwiegendem Einsatz im gelegenheitsverkehr bzw. max. 20.460,- € pro Fahrzeug bei nur vorübergehendem Einsatz (Anträge können mehrere Fahrzeuge umfassen). Details u.a. zur Anerkennung der förderfähigen Ausgaben siehe Nr. 4 der Richtlinie

Hinweis zu den Überbrückungshilfeprogrammen
Sollten mit der Überbrückungshilfe I bzw. der Überbrückungshilfe II des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ggf. anteilig die Finanzierungskosten der Monate Juli bis Oktober 2020 kompensiert worden sein, so kann für diese Beträge nicht auch noch eine Ausgleichszahlung nach dieser Richtlinie bewilligt werden.

Die Anträge sind in elektronischer Form über folgende Internetseite zu stellen: https://antrag-gbbmvi.bund.de

Nähere Informationen zu der „Soforthilfe Reisebusbranche“ finden Sie auf folgender Homepage: www.bag.bund.de/DE/Navigation/Foerderprogramme/Soforthilfe_Reisebusbranch/Soforthilfe_2021_SHR4_0/Soforthilfe_2021_%20SHR4_0_node.html.


Ansprechpartner: 0221 / 5776-2699 bzw. per E-Mail: SoforthilfeReisebusbranche@bag.bund.de

 

Richtlinie zur Förderung niedrigschwelliger Investitionen des von der COVID-19-Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes

Eine Antragstellung im Corona-Sonderprogramm Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe ist nicht mehr möglich. Die zur Verfügung stehenden Mittel sind durch die bereits eingegangenen Anträge ausgeschöpft.

 

Niedersachsen digital aufgeLaden

Das Land Niedersachsen startet gemeinsam mit der IHK Niedersachsen (IHKN) sowie dem Handelsverband Niedersachsen-Bremen (HNB) das Programm „Niedersachsen Digital aufgeLaden“. Der stationäre Einzelhandel in Niedersachsen soll durch Beratungen, eine Internetplattform sowie Workshops in der anhaltenden Pandemiesituation, aber auch darüber hinaus dabei unterstützt werden, sich beim Thema Digitalisierung zukunfts- und wettbewerbsfähig aufzustellen. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert das Programm mit insgesamt 10 Millionen Euro.

Zum Programm zählen folgende Maßnahmen:

  • Die Förderung von Digitalisierungsberatungen für kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen durch autorisierte Beratungsunternehmen, die als hundertprozentiger Zuschuss in Höhe von bis zu 2.500 Euro gewährt werden kann.
  • Eine neue Internetplattform, die wichtige Informationen zur Digitalisierung im Einzelhandel bündelt und zentral zur Verfügung stellt. Im ersten Schritt gibt es hier Kurzinformationen zum Förderprogramm sowie die Möglichkeit, passende Berater zu finden. Außerdem finden Beratungsunternehmen dort alle Informationen und Dokumente, um sich für die Autorisierung für das Förderprogramm zu bewerben.
  • Flächendeckend werden Workshopangebote für niedersächsische Einzelhändler geschaffen, in denen mit Digitalisierungsexperten spezifische Digitalisierungsthemen vertieft werden.

Zentraler Ansprechpartner für die Autorisierung von Beraterpool, Internetplattform und Workshops ist die Digitalagentur Niedersachsen als zentrale Initiative für die Informations-, Wissens- und Kontaktvermittlung des Landes Niedersachsen bei Digitalisierungsfragen der Wirtschaft.

Hier finden Sie die FAQs der NBank.

Weitere Informationen finden Sie unter www.digital-aufgeladen.de

 

Überbrückungshilfe III Plus - Anspruch bei freiwilliger Schließung
Angesichts der neuen Zutrittsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (3G/ 2G/
2G plus) kann es im Einzelfall für Unternehmen unwirtschaftlich sein, Öffnungszeiten in vollem
Umfang aufrechtzuerhalten. Im Hinblick darauf, ob Umsatzeinbrüche, die aus freiwilligen
Schließungen herrühren, in der Überbrückungshilfe III Plus als coronabedingt anerkannt werden
können, gilt für den Zeitraum 1. November – 31. Dezember 2021 folgendes:
Freiwillige Schließungen oder Einschränkungen des Geschäftsbetriebs, weil eine Aufrechterhaltung
des Geschäftsbetriebs, infolge von angeordneten Corona-Zutrittsbeschränkungen (3G, 2G, 2G Plus)
unwirtschaftlich wäre, schließen die Annahme eines coronabedingten Umsatzeinbruchs nicht aus und
beeinträchtigen die Förderberechtigung ausnahmsweise nicht.
Der Antragsteller hat die wirtschaftlichen Beweggründe der freiwilligen Schließung oder
Einschränkung des Geschäftsbetriebs dem prüfenden Dritten gegenüber glaubhaft darzulegen. Dabei
legt er dar, inwiefern staatliche Corona-Zutrittsbeschränkungen oder vergleichbare Maßnahmen
(Verbot touristischer Übernachtungen, Sperrstundenregelungen) seinen Geschäftsbetrieb
wirtschaftlich beeinträchtigen. Eine Schließung oder Einschränkung des Geschäftsbetriebs erfolgt
dann aus wirtschaftlichen Gründen, wenn zum Beispiel die zu erwartenden Umsatzerlöse bei Öffnung
nicht ausreichen würden, die variablen Kosten zu decken oder eine vergleichbare Unwirtschaftlichkeit
besteht.
Der prüfende Dritte prüft die Angaben der Antragsstellenden auf Nachvollziehbarkeit und Plausibilität
und nimmt die Angaben zu seinen Unterlagen. Auf Nachfrage der Bewilligungsstelle legt der
prüfende Dritte die Angaben des Antragstellers der Bewilligungsstelle vor. Diese Regelung gilt
ausschließlich für den Zeitraum 01.11. – 31.12.2021.“

 

Niedersachsen-Schnellkredit

Mit dem Niedersachsen-Schnellkredit bietet das Land über die NBank seit dem 01.10.2020 ein weiteres Werkzeug, um den Herausforderungen der Corona-Krise zu begegnen und die Wirtschaft zu stärken. Eine Antragsstellung ist noch bis zum 24. Juni 2022 über die Hausbank möglich.

Wer wird gefördert?

  • Freiberufler
  • Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten

Was wird gefördert?

Der gesamte kurzfristige Liquiditätsbedarf, z.B.:

  • laufende Betriebskosten
  • Löhne und Gehälter
  • Investitionen

In welcher Höhe erhält man den Kredit?

Die Kredithöhe wurde Mitte Dezember aufgestockt - nun ist es möglich bis zu 300.000,- € zu bekommen.

Es können bis zu 100 % der förderfähigen Kosten finanziert werden.

Es sind Darlehenslaufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren möglich.

Wie hoch sind die Zinsen?

Der Zins beträgt 3 % pro Jahr und ist für die gesamte Laufzeit fest.

Die Hausbanken erhalten für das Darlehen eine 100%ige Haftungsfreistellung.

Die Antragstellung für den Niedersachsen-Schnellkredit erfolgt direkt über die Hausbanken.

Antragsfrist: 24. Juni 2022

Der Niedersachsen-Schnellkredit kann grundsätzlich mit anderen öffentlichen Förderprogrammen kombiniert werden. Insbesondere die Kombination mit dem Zuschuss-Programm „Neustart Niedersachsen Investition“ der NBank ist eine attraktive Möglichkeit zur Finanzierung von Investitionen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.nbank.de
Ansprechpartner:
1. Ihre Hausbank
2. Die Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank
Günther-Wagner-Allee 12 - 16, 30177 Hannover
Telefon 0511 30031-0 Telefax 0511 30031-300
info@nbank.de, www.nbank.de

 

KfW-Schnellkredit

Wer wird gefördert?

Selbständige sowie Unternehmen, die mindestens seit dem 01.01.2019 am Markt aktiv gewesen sind.

Außerdem muss das Unternehmen in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Falls Sie erst für einen kürzeren Zeitraum am Markt sind, wird dieser Zeitraum herangezogen.

Was wird gefördert?

Alles, was für die unternehmerische Tätigkeit wichtig ist:

  • Anschaffungen wie Maschinen und Ausstattung (Investitionen)
  • Alle laufenden Kosten wie Miete, Gehälter oder Warenlager (Betriebskosten)

Wie viel?

Das Kreditvolumen pro Unternehmensgruppe beträgt bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019

  • maximal 800.000,- € für Unternehmen mit über 50 Beschäftigten,
  • maximal 500.000,- € für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten,
  • maximal 300.000,- € für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten.

Der Zinssatz beträgt aktuell 3 % mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren, davon 2 tilgungsfreie Jahre.

Wie funktioniert das Verfahren?

Der KfW-Schnellkredit wird über Ihre Hausbank beantragt, abhängig von Ihrem im Jahr 2019 erzielten Umsatz. Der Bund übernimmt das vollständige Risiko dafür und stellt die Hausbanken von der Haftung frei.

Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden. Es sind keine Sicherheiten zu stellen.

Weitere Informationen

Seit dem 16.11.2020 ist es möglich, vorzeitig ohne Vorfälligkeitsentschädigung anteilig zu tilgen. Das erleichtert die Kombination mit anderen Corona-Hilfsprogrammen.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)/

Ansprechpartner

Die Experten der KfW helfen Ihnen gerne weiter:

  • für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten: 06974319057
  • für alle anderen Unternehmen: 0800539900

 

Innovationsgutscheine

Wer wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen, die vor dem 01.03.2020 gegründet wurden und einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem zweiten Quartal 2019 nachweisen.

 

Was wird gefördert?

Leistungen externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleister zum Zweck der Entwicklung effizienter Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, wie z.B.:

  • Konstruktionsleistungen
  • Service Engineering
  • Prototypenbau
  • Design
  • Produkttests zur Qualitätssicherung
  • Werkstoffstudien
  • Studien sowie Konzepte zur Fertigungstechnik
  • Unterstützung und Schulung im Bereich Wissenstransfer
  • Bereitstellung von Datenbanken, Bibliotheken, Laboratorien
  • Tests und Zertifizierungen

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von 80% der förderfähigen Ausgaben
  • Förderhöhe maximal 30.000 Euro
  • Förderung auf Grundlage der De-minimis-Verordnung
  • gleichzeitige Inanspruchnahme von Finanzierungshilfen anderer öffentlicher Mittel aus Bundes-, Landes- oder kommunalen Programmen oder aus anderen Mitteln der EU für denselben Zweck ist ausgeschlossen

Voraussetzungen

  • Antragsberechtigung
    Antragssteller müssen einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem zweiten Quartal 2019 nachweisen
  • Qualitätskriterien
    Neben den grundsätzlichen Voraussetzungen zur Förderfähigkeit eines Projekts, gibt es auch qualitative Kriterien zur Beurteilung der Förderwürdigkeit. Jedes Projekt wird anhand dieser Kriterien beurteilt. Die Erfüllung dieser Kriterien ist mitentscheidend für eine mögliche Förderung. Die Qualitätskriterien finden Sie in einer gesonderten Anlage unter dem Reiter „Downloads“.
  • Weitere allgemeine Voraussetzungen
    Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens bei der NBank gestellt werden. Bitte reichen Sie mit dem Antrag alle notwendigen Unterlagen und Informationen ein. Förderungen dürfen nur bewilligt werden, wenn die Gesamtfinanzierung des Projekts im Rahmen des Ausgabenerstattungsprinzips gesichert ist.

Weitere Informationen: https://www.nbank.de/Unternehmen/Innovation/Innovationsgutscheine/index.jsp

 

Digitalbonus Niedersachsen

Der Digitalbonus Niedersachsen lässt sich nun auch speziell für Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik beantragen.

Damit die Technik schnell beschafft werden kann, muss nicht, wie sonst üblich, der Förderbescheid abgewartet werden.  Wer einen Antrag gestellt hat, darf die Technik umgehend besorgen.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen sowie kleine freiberufliche Planungsbüros. Es handelt sich bei der Förderung um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss, der für kleine Unternehmen bis zu 50 % beträgt und für mittlere Unternehmen bis zu 30 %.

Nähere Informationen zu dem Programm finden sie unter: https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Digitalbonus.Niedersachsen/index.jsp

Die NBank steht Ihnen beratend telefonisch unter 0511-30031333 oder per Mail an beratung(at)nbank.de zur Verfügung.

 

 

Grundsicherung für Selbstständige

Es werden 3 Milliarden Euro zur Grundsicherung von Selbstständigen zur Verfügung gestellt. Für eine schnelle Bewilligung ist die Bedürftigkeitsprüfung erst im Nachgang vorgesehen. Zudem wird auf die Offenlegung der Vermögensverhältnisse verzichtet. Diese Ausnahmen gelten für sechs Monate. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums.

 

KfW-Kredite für Unternehmen

Sofern Sie aufgrund der Corona-Pandemie finanzielle Hilfen benötigen, können Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel bei Ihrer zuständigen Bank beantragen.

Die KfW bietet Kredite für kleine und mittlere Unternehmen sowie große Unternehmen die länger als fünf Jahre am Markt sind und für Unternehmen, die weniger als fünf Jahre am Markt sind.

Informationen zu den KfW-Krediten erhalten Sie hier:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

 

Hilfen für große Unternehmen mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds 

Der Wirtschaftsstabilisierungsfond richtet sich insbesondere an große Unternehmen und ermöglicht neben den bereits beschlossenen Liquiditätshilfen über KfW-Programme großvolumige Stützungsmaßnamen. Der Fonds zielt auf die Stabilisierung von Unternehmen der Realwirtschaft durch Überwindung von Liquiditätsengpässen und auf die Stärkung der Kapitalbasis von Unternehmen. Der Fonds ermöglicht dem Bund, sich direkt an Unternehmen zu beteiligen. Die Einrichtung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds ist zunächst bis Ende 2021 befristet. 

Zugang zum Fonds erhalten Unternehmen, die eine Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro aufweisen, Umsatzerlöse von mehr als 50 Millionen Euro erzielen und mehr als 249 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt beschäftigen. Zudem können auch kleinere Unternehmen im Bereich der kritischen Infrastruktur berücksichtigt werden. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sieht Liquiditätsgarantien, Kapitalmaßnahmen und die Refinanzierung als Stabilisierungsinstrumente vor. 

Weitere Informationen gibt es hier.