Bürgermeister Kristian Kater richtet sich in seinem Grußwort zum Jahreswechsel an alle Vechtaer. ©Gerecke

Grußwort zum Jahreswechsel

Bürgermeister Kater wünscht Glück, Gesundheit und Gottes Segen

veröffentlicht: am 31.12.2019     Alle Themen

Bürgermeister Kristian Kater spricht das Grußwort zum Jahreswechsel und richtet sich damit an alle Vechtaer.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

für das kommende Jahr 2020 möchte ich Ihnen im Namen des Rates und der Verwaltung der Stadt Vechta Glück, Gesundheit und Gottes Segen wünschen. Außerdem möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die – in welchem Bereich auch immer - Verantwortung für unser Gemeinwesen übernommen haben und sich auf diese Weise Tag für Tag für die positive Entwicklung der Stadt Vechta einsetzen. 

Ein ereignisreiches Jahr 2019 liegt hinter uns. Dies gilt auch für mich persönlich, denn – wie Sie alle wissen – habe ich das Amt des Bürgermeisters in meiner Heimatstadt übernommen. Daran hatten Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, einen großen Anteil, denn mit Ihrer Wahlentscheidung haben Sie mir sehr viel Vertrauen bewiesen. Das macht mich stolz und ich möchte mich dafür noch einmal bei den Menschen in Vechta an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.  Ich freue mich darauf, Vechta in den kommenden Jahren noch lebens- und liebenswerter zu gestalten. Dabei baue ich erneut auf die Unterstützung und das vielfältige Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger - auch außerhalb politischer Belange. Besonders großen Respekt habe ich dabei vor den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und für unser Gemeinwesen einsetzen. Diesen Menschen möchte ich gern im Laufe meiner Amtszeit begegnen und mit ihnen ins Gespräch kommen, denn ich denke: Gemeinsam können wir Vechta noch weiter voranbringen. Die Rahmenbedingungen dafür sind sehr gut - dies ist auch ein klarer Verdienst meines Amtsvorgängers, Herrn Helmut Gels. Auch ihm gilt an dieser Stelle noch einmal mein herzlicher Dank für seine Verdienste um das Wohl der Stadt Vechta. 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

eine solide kommunale Finanzlage und ein stetiges wirtschaftliches Wachstum haben es uns auch im Jahr 2019 ermöglicht, in die weitere Verbesserung der Infrastruktur und damit in die Lebensqualität unserer Stadt zu investieren. So konnten wir wieder zahlreiche wichtige Entwicklungen in Vechta realisieren bzw. voranbringen. Alle an dieser Stelle zu nennen, würde den Rahmen sprengen, dennoch möchte ich einige ausgewählte Beispiele ansprechen. Dazu zählt auch insbesondere der Ausbau unserer wichtigsten Verkehrsroute in Vechta: Der Oyther Straße. Diese wird seit Juni 2019 in mehreren Bauabschnitten saniert. Der erste Abschnitt, an dem aktuell noch gearbeitet wird, befindet sich zwischen der Ravensberger Straße und der Straße Dornbusch. Der erste Teilabschnitt wird voraussichtlich im ersten Quartal des neuen Jahres fertiggestellt; die gesamte Oyther Straße wird wohl bis zum Frühjahr 2021 abgeschlossen.  

Eine anderer für Vechta wichtige Entwicklung im kommenden Jahr ist auch die Umsetzung des Beleuchtungs- und Sicherheitskonzeptes im Zitadellenpark. Dort werden wir die bestehenden Lampen und Beleuchtungsanlagen erneuern und das Konzept optimieren, indem wir bisher dunkle Wege ausleuchten werden. Dazu gehören auch der Museumsvorplatz und die Bereiche um die Skaterbahn. Im Detail werden die mittlerweile veralteten Quecksilber-Dampfleuchten im Zitadellenpark ausgetauscht und durch modernste LED-Systeme ersetzt. Dies sorgt nicht nur für mehr Sicherheit durch mehr Licht, sondern hat auch eine hohe ökologische Wirkung. Zusätzlich ergänzen moderne Akzentbeleuchtungen an Skulpturen, Bäumen, Stegen, Pflanzbögen und der Burganlage „Castrum Vechtense“ das neue Konzept. 

Ein anderes wichtiges Thema, dass uns auch 2020 beschäftigen wird, ist die Inklusion – also die Teilhabe an der Gesellschaft für bislang eher ausgeschlossene Akteure mit körperlichen und geistigen Defiziten und anderen Einschränkungen. Dazu entsteht in Deindrup im kommenden Jahr ein so genanntes „Inklusionshaus“ auf einem Grundstück in unmittelbarer Nähe zur Lebens- und Arbeitsgemeinschaft „Sonnenhof e.V“. Der erste Spatenstich ist dort bereits erfolgt. Nach der Eröffnung werden dort gesunden sowie körperlich und oder geistig behinderten oder eingeschränkten Personen, miteinander in Kontakt treten können und sich austauschen. 

Zukünftig wird für die Kommunen wohl auch der Ausbau der E-Mobilität immer wichtiger. Um die dafür notwendige Infrastruktur zu schaffen, baut die Stadt Vechta zukünftig in Eigenregie ein E-Tankstellennetz auf. Kürzlich haben wir politisch beschlossen, im kommenden Jahr zunächst 13 neuen Ladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten für Elektroautos zu bauen. Dafür wird die Stadt Vechta mit dem Wasserwerk als Betreiber insgesamt rund 227.000 Euro investieren. Geplant sind E-Ladesäulen in Innenstadtnähe, beim Hallenwellen- und Freibad sowie am Laurentiusplatz in Langförden. 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, 

Sie haben es sicherlich gemerkt: Einiges wird in Vechta im kommenden Jahr passieren. Doch zum Ende des Jahres möchte ich auch noch einmal auf einige ausgewählte Projekte zu sprechen kommen, die wir 2019 erfolgreich zu Ende gebracht haben. Ein Beispiel hierfür sind unsere vielen Veranstaltungen im Jahr, die ihrerseits einen großen Teil zu der hohen Lebensqualität in Vechta beitragen. Höhepunkte im zu Ende gehenden Jahr waren ganz sicher die großartigen Konzertveranstaltungen „Tante Mia tanzt“, die „90er Jahre Party“ und „stars@ndr2“ auf dem Stoppelmarktgelände. Und auch die Open-Air-Konzerte mit Jan-Josef Liefers sowie dem belgischen Chor „Scala“ in der Justizvollzugsanstalt für Frauen werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Insgesamt mehr als 70.000 Menschen haben diese – auch überregional viel beachteten – Veranstaltungen besucht. Doch auf diesem Erfolg ruhen wir uns nicht aus, denn auch im Jahr 2020 werden wir wieder hochkarätige Konzertveranstaltungen in Vechta präsentieren. Ein Höhepunkt des neuen Veranstaltungsjahres wird sicherlich das Konzert mit Deutschlands Kultband Nr. 1, „Die Toten Hosen“ am 18. Juli auf dem Stoppelmarkt-Gelände sein. 

Doch es müssen nicht immer die großen Veranstaltungen mit mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern sein: Auch Gedenkveranstaltungen in Vechta werden würdevoll und emotional durchgeführt. So haben wir – in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische - anlässlich des 10. Jahrestages der Legung von „Stolpersteinen“ in Vechta sowie zum Gedenken an die Reichspogromnacht von 1938 an die Schicksale jüdischer Menschen gedacht. An der Veranstaltung nahmen rund 300 Vechtaer Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters von insgesamt sieben Vechtaer Schulen sowie Studenten der Universität Vechta und die „Kirche am Campus“ teil. Gemeinsam gingen die Teilnehmenden die Strecke zwischen den vier Häusern ab, vor denen in Vechta Stolpersteine verlegt wurden, ab und erinnerten an die Schicksale der jüdischen Familien, die einst dort wohnten.

Und auch internationale Ausrichtung beweist die Stadt Vechta mit ihren Städtepartnerschaften. So konnten wir im Jahr 2019 das 10-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen Vechta und dem „Haut-Léon“ in Frankreich feiern, sowie die 25-jährige Partnerschaft mit der ungarischen Stadt Jászberény in Vechta. Im Jahr 2020 wird zudem in Langförden das 30-jährige Bestehen der Partnerschaft mit der Stadt Le Cellier (Frankreich) gefeiert. 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zurückblickend auf ein erfolgreiches Jahr für unsere Heimatstadt Vechta hoffe ich sehr, dass sich weiterhin viele Menschen aktiv und engagiert für unser Gemeinwesen einsetzen. Ich möchte Sie herzlich einladen, gemeinsam mit mir darüber zu sprechen, wie wir unsere schöne Stadt auch in den kommenden Jahren erfolgreich gestalten können. Hierzu wird es ab 2020 regelmäßige Bürgerveranstaltungen geben. Bis dahin wünsche ich Ihnen und Ihren Familien und Freunden nochmals Glück, Gesundheit und Gottes Segen.


Ihr
Kristian Kater