Bürgermeister Kristian Kater (links im Bild) im Gespräch mit den Ukrainerinnen im Gulfhaus. (Foto: Kläne)

Bürgermeister Kater beeindruckt

Begegnungscafé für Menschen aus der Ukraine

veröffentlicht: am 30.06.2022     Bildung, Soziales

Jeden Dienstag und Donnerstag treffen sich im Gulfhaus 30 bis 40 Ukrainer/-innen, um sich zu informieren und einen Sprachkurs zu besuchen.

Nun machte sich Bürgermeister Kristian Kater ein Bild von dem Treffen. Im Zuge seines Besuchs beantwortete beantwortete den Menschen, die vor dem Krieg aus ihrer Heimat fliehen mussten und in Vechta ein neues Zuhause gefunden haben, eine Reihe von Fragen. Er machte noch einmal deutlich, dass sie in Vechta willkommen sind und die Unterstützung der Stadtverwaltung und ihrer Partner bekommen.

Inzwischen ist das Gulfhaus zum festen Anlaufpunkt insbesondere für ukrainische Frauen und ihre Kinder geworden. Die Stadt Vechta und das Caritas-Sozialwerk hatten dort zeitgleich mit der Ankunft der ersten Geflüchteten ein Willkommenscafé angeboten. Die Menschen aus der Ukraine sollten erste Kontakte knüpfen und Informationen bekommen. Das Angebot wird seither gut angenommen und wurde in Begegnungscafé umbenannt. Die Kinder werden während der Sprach- und Infokurse für die Mütter von Ehrenamtlichen betreut.

„Mein Eindruck ist, dass die Menschen aus der Ukraine sehr dankbar für die Unterstützung sind“, erklärt Bürgermeister Kater. „Sie nehmen die Termine regelmäßig wahr, informieren sich, tauschen sich untereinander aus und möchten unsere Sprache lernen. Demnächst wollen sie auch selbst ein Fest organisieren und die Bevölkerung einladen, um uns ihre Kultur näherzubringen. Ich glaube auch, dass es ihnen wichtig ist, etwas zurückzugeben.“ Deshalb planen die Ukrainerinnen auch ein Familienfest beim Gulfhaus. Am 10. Juli (Sonntag) von 11.00 bis 17.00 Uhr laden sie die Vechtaer Bevölkerung ein, ihre Kultur näher kennenzulernen. Der Familientag wird in Zusammenarbeit mit dem Jugendkulturverein Oldenburger Münsterland organisiert. 

Beeindruckt ist Kater vom ehrenamtlichen Engagement der Dolmetscherinnen, Pädagoginnen und Sprachdozentinnen. „Sie leisten eine unglaublich wichtige Arbeit, bringen den Menschen Deutsch bei, übersetzen wichtige Behörden-Informationen und betreuen die Kinder. Das kann man nicht hoch genug loben“, betont er. „Eine Dolmetscherin berichtete, dass sie Ukrainerinnen zum Beispiel zu Arztbesuchen begleiten, um zu übersetzen. Wenn man bedenkt, dass wir 348 Menschen aus der Ukraine bei uns in Vechta untergebracht haben, kann man sich vorstellen, wie oft sie um Hilfe gebeten werden. Das ist eine unglaubliche Hilfsbereitschaft.“

Ziel ist es, die Ehrenamtlichen in dieser Hinsicht mehr und mehr zu entlasten, indem die Geflüchteten dies selbstständig erledigen können. Dazu soll insbesondere das Begegnungscafé beitragen.

 

Informationen zu den Angeboten für ukrainische Flüchtlinge gibt es bei der Stadt Vechta:

Alena Pölking, Telefon 04441/886-5010; alena.poelking(at)vechta.de