An der ersten Konferenz mit der neuen Technik nahmen (von links) Matthias Grau, Maria Eisleb, Kristian Kater, Ina-Maria Gärtner und Benjamin Rawe teil. Foto: Fischer

Geschwister-Scholl-Oberschule

Neues System für Videokonferenzen installiert

veröffentlicht: am 06.07.2020     Bildung, Soziales

Zu Beginn der Corona-Krise wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt auch eine Wegeführung via Beamer im Eingangsbereich installiert.

Die Geschwister-Scholl-Oberschule (GSO) hat ein neues System für Videokonferenzen installieren lassen. Schulleiterin Maria Eisleb und Bürgermeister Kristian Kater waren bei der ersten Lehrerkonferenz mit der neuen Technik dabei. „Gerade jetzt wird viel über die Digitalisierung der Schulen diskutiert. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig digitale Möglichkeiten sind und sein werden“, sagt Bürgermeister Kristian Kater: „Wir unterstützen unsere Schulen dabei, diesen Weg noch konsequenter zu gehen. Wie man sieht, kann man die Dinge auch ohne großen finanziellen Aufwand verbessern.“

In Zusammenarbeit mit Hendrik Lammers (Fachdienst Bildung bei der Stadt Vechta) hat die Schule das Videokonferenzsystem mit HD-Kamera und Bluetooth-Mikrofon angeschafft. Kosten: rund 400 Euro. Das System funktioniert über einen bereits installierten Beamer und eine Leinwand. So können professionelle Konferenzen unter Lehrern und Schülern abgehalten werden. Seitens der Geschwister-Scholl-Oberschule kümmerte sich Benjamin Rawe federführend um die Umsetzung.

Die Voraussetzungen für eine fortschreitende Digitalisierung waren mit dem Umbau der Geschwister-Scholl-Oberschule bereits geschaffen worden. Insgesamt investierte die Stadt ca. 9,5 Millionen Euro in das mehrjährige Projekt. Die gesamte Schule, die in den 1970er Jahren bezogen worden war, wurde umfassend umgebaut und saniert. Sämtliche Klassen- und Fachräume, unter anderem der gesamte naturwissenschaftliche, handwerkliche, musische und technische Unterrichtsbereich, sowie die Verwaltung, die Mensa und die Pausenhallen inklusive Aula wurden auf den neuesten Stand gebracht.

Zu Beginn der Corona-Krise wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt auch eine Wegeführung via Beamer im Eingangsbereich installiert – ebenfalls mit geringen Kosten verbunden. Die Schülerinnen und Schüler werden via projizierten Wegweisern so zu ihren Klassenräumen geführt, dass unnötige Kontakte möglichst vermieden werden.