In der ehemaligen Liobaschule ist alles vorbereitet. Die Kinder können kommen: Antje Nasch (Schulleiterin der Alexanderschule und der Martin-Luther-Schule), Erste Stadträtin Sandra Sollmann, Ricarda Hedtfeld (kommissarische Konrektorin der Alexanderschule Vechta), Winfried Schlarmann (Bautechniker im Fachdienst Gebäudemanagement) und Ralf Schillmöller (Fachdienstleiter für den Bereich Schulen) zeigen die neuen Klassenräume. (Foto: Fischer)

Ehemalige Liobaschule

Schulumzug ist nahezu abgeschlossen

veröffentlicht: am 02.09.2021     Bildung, Soziales

Aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten an der Alexanderschule und an der Martin-Luther-Schule, ziehen beide Schulen übergangsweise um.

Die Kinder werden in dem Gebäude der ehemaligen Liobaschule unterrgebracht. Zudem wird ein Trakt an der benachbarten Geschwister-Scholl-Oberschule genutzt. Seit einigen Wochen wurde an der ehemaligen Liobaschule alles für den Umzug der beiden Schulen dorthin vorbereitet. Jetzt sind die Arbeiten nahezu abgeschlossen und die Kinder und Lehrer können pünktlich mit Beginn des neuen Schuljahres am neuen Standort starten.

Vechtas Erste Stadträtin Sandra Sollmann dazu: „Ein zeitgleicher Umzug von zwei Schulen hat es bis dato in Vechta so noch nicht gegeben. Es war für alle Beteiligten eine Mammutaufgabe und ich freue mich sehr, dass alle Vorbereitungen und Abstimmungen so gut funktioniert haben. Es ist ein Glücksfall, dass wir für die Zeit der Baumaßnahmen an den Grundschulen in die Räumlichkeiten der ehemaligen Liobaschule und in den D-Trakt der Geschwister-Scholl-Schule ausweichen können. Hier finden die Kinder und das Lehrerkollegium sehr gute Lernbedingungen vor, die es so sonst nicht gegeben hätte. Denn die Alternative wäre gewesen, am bisherigen Standort der beiden Grundschulen Container aufzustellen. Dadurch wäre nicht nur die Flächen für einen Schulhof weggefallen, auch der Baulärm hätte über einen längeren Zeitraum für erhebliche Störungen des Unterrichts gesorgt“, so Sollmann.

Rüdiger Holzenkamp, Leiter des Fachdienstes Gebäudemanagement bei der Stadt Vechta, erläutert: „Alle notwendigen Räumlichkeiten, die wir für den Schulunterricht benötigen, wurden in den letzten Wochen renoviert und technisch auf den aktuellen Stand gebracht. So verfügen die Klassenzimmer unter anderem über interaktive Whiteboards und einen Internetzugang via WLAN. Zudem wurden neue Toilettencontainer aufgestellt. Eine Außentreppe wird noch erneuert und ein Zaun aufgestellt, der den Schulhof der Grundschulen abgrenzt.“

In den Sommerferien haben die Lehrkräfte der beiden Grundschulen die Zeit genutzt, um die Klassenräume herzurichten. „Die Kolleginnen und Kollegen haben sich sehr engagiert gezeigt und viele Sachen für die Kinder vorbereitet“, weiß Antje Nasch, Schulleiterin der Alexanderschule und der Martin-Luther-Schule. So soll es nach dem Schulstart eine Projektwoche geben, in der die Grundschulkinder in der Gestaltung ihrer neuen „Übergangsschule“ eingebunden werden. „Wir möchten es hier bunt haben und die Kinder sollen sich wohlfühlen“, betont Ricarda Hedtfeld, kommissarische Konrektorin der Alexanderschule. Damit diese ihr neues Umfeld spielerisch kennenlernen können, soll es neben Kunst- und Musikprojekten auch eine Schulrallye geben. Ein Wunsch der beiden Pädagogen ist es, dass sich alle Kinder bis zu den Herbstferien an ihrer neuen Schule eingelebt haben.

Wie lange sie am neuen Standort unterrichtet werden, steht noch nicht fest. „Wir gehen davon aus, dass die notwendige Sanierung der beiden Grundschulen im Winter 2022 abgeschlossen ist“, so Rüdiger Holzenkamp abschließend.