Zurzeit wird in den Kindertagesstätten nur eine Notbetreuung angeboten.

Kindertagesstätten und Tagespflege

Keine Beiträge für Kinderbetreuung im Mai

veröffentlicht: am 04.05.2020     Kinder, Jugend, Senioren

Ausgenommen von der Gebührenbefreiung ist lediglich die Notbetreuung. Eltern können sich über die Aufnahmekritierien informieren.

Die Bürgermeister im Landkreis Vechta haben sich darauf verständigt, die Gebühren für die Betreuung in Kindertagesstätten und in der Tagespflege auch für den Monat Mai nicht zu erheben. Diese Regelung soll solange gelten, bis die Betreuungseinrichtungen wieder geöffnet werden dürfen, längstens bis zum 31. Juli 2020.

Die Vereinbarung hatte zunächst empfehlenden Charakter, da die politischen Gremien in den jeweiligen Städten und Gemeinden noch zustimmen mussten. Eine Ausnahme bildet Vechta. „Wir haben diese Vorgehensweise bereits in der vergangenen Woche mit den politischen Gremien abstimmen können“, sagt Vechtas Bürgermeister Kristian Kater.

Ausgenommen von der Gebührenbefreiung ist lediglich die Notbetreuung. Hier sieht die Vereinbarung vor, dass in den Fällen, in denen Kinder einen Platz in der Notbetreuung in Anspruch nehmen, die Gebühren nach der entsprechenden Satzung weiter erhoben werden. Allerdings nur für die in Anspruch genommenen Zeiten. Gründe für die Entrichtung der Gebühr seien unter anderem die tatsächliche Inanspruchnahme von Betreuungsleistungen und die Tatsache, dass Plätze in der Notbetreuung auch deshalb in Anspruch genommen werden, weil beide Elternteile arbeiten.

In Vechta befinden sich aktuell 72 Kinder in der Notbetreuung. Das sind 5% aller Kindergartenkinder. Die Aufnahmekriterien hierfür sind vom Land definiert. Die genaue Ausgestaltung haben die Städte und Gemeinden jedoch mit dem Landkreis Vechta abgestimmt und Handlungsempfehlungen erstellt. Diese Empfehlungen liegen den jeweiligen Betreuungseinrichtungen vor. Eltern können sie auf der Internetseite des Landkreises Vechta einsehen (HIER) und auch den erforderlichen Antrag herunterladen (HIER). Selbstverständlich erfolgt eine Beratung auch in den jeweiligen Einrichtungen.

Bürgermeister Kater zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Viele Familien haben in dieser Zeit finanzielle Lasten zu tragen, auf die sie nicht vorbereitet sein konnten. Unsere Vereinbarung hilft, diese Lasten ein wenig zu mildern“, sagt Kater.