Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt wird weiter geplant

veröffentlicht: am 15.09.2020     Kultur, Veranstaltungen und Tickets

Der Niedersächsische Städtetag unterstützt die Vorhaben vieler Städte und Gemeinden, Weihnachtsmärkte trotz Corona zu planen.

So solle das Land Niedersachsen nach Auffassung von Städtetagspräsident Ulrich Mädge die rechtlichen Möglichkeiten beibehalten, dass diese Märkte in der Adventszeit durchgeführt werden können. „Sie gehören zu unserer Tradition und sind Aushängeschild für unsere Städte“, erläutert Mädge. So wird seitens des Städtetages vorgeschlagen, einen „Weihnachtsmarkt-Gipfel“ unter Einbeziehung der zuständigen Ministerien, der Schaustellerverbände und der kommunalen Spitzenverbände durchzuführen.  Ziel solle eine Unterstützung und Abstimmung zu den Inhalten der zu erstellenden Hygienekonzepte sein. Zudem sprach sich das Präsidium gegen ein Alkoholverbot aus, da man Märkte und Gastronomie nicht ungleich behandeln könne.

 

Auch Vechtas Bürgermeister Kristian Kater hat für die Initiative des Niedersächsischen Städtetages gestimmt. „Bereits vor der Präsidiumssitzung habe ich festgelegt, dass die Planungen für einen Weihnachtsmarkt in Vechta in meinem Haus weiter vornagetrieben werden. Dabei sollen verschiedene Szenarien durchgespielt werden, um auch in der Corona Zeit weihnachtliche Atmosphäre in die Innenstadt zu bringen. Dabei hilft uns das 2019 neu entwickelte Konzept unseres Weihnachtsmarktes. Die zentrale Lage und der jetzt schon eingrenzbare Bereich stellen eine gute Basis dar, auf die man aufsetzen kann. Unser Ziel ist es, auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt in die Innenstadt zu bringen, der - versehen mit einem entsprechenden Hygienekonzept -  auch während der Corona Pandemie den Menschen in unserer Region Weihnachtsfreude bereitet. Aber es geht uns dabei nicht allein nur um eine schöne Atmosphäre und um Traditionen. Wir unterstützen damit auch aktiv unseren Einzelhandel und unsere Schausteller, die von der Pandemie besonders schwer getroffen wurden. Deshalb fordert der NST in diesem Kontext zurecht, dass Land solle mehr Entscheidungsmöglichkeiten auf die Kommunen übertragen. Denn jede Stadt muss man individuell betrachten. Nicht überall ist die Lage gleich zu bewerten“, so Kater weiter.