Oyther Straße

Großbaustelle und Vollsperrung für rund zwei Jahre

veröffentlicht: am 17.05.2019     Planen, Bauen

Die Sanierung der ehemaligen Landesstraße ist für Bürgermeister Helmut Gels eines der größten Bauprojekte der vergangenen Jahre.

Die Oyther Straße wird zur Baustelle: Dort lässt die Stadtverwaltung Vechta ab Juni die Fahrbahn sowie die Rad- und Gehwege in drei Bauabschnitten sanieren. Während der gesamten Bauzeit wird sie zur Sackgasse und voll gesperrt; Anlieger erreichen jedoch Privatgrundstücke und Geschäfte. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer wird eine Umleitung ausgeschildert, die den innerstädtischen Verkehr über den Lattweg führt, beziehungsweise Fahrzeuge aus Richtung Lohne /Diepholz kommend über die Nordspange und die Ortsumgehung (B69).

Die Vollsperrung sei leider notwendig, erklärt der Leiter des Fachdienstes für Straßenbau, Ralf Blömer, da in jedem Bauabschnitt umfangreiche Arbeiten anstünden. So würde nicht nur die Fahrbahn sowie Kanäle und Versorgungsleitungen erneuert, sondern auch Fuß- und Radwege sowie Pflanzenbeete. Die bestehenden Anlagen müssten zunächst zügig weggerissen werden, um ein freies Baufeld zu schaffen.

Die Arbeiten beginnen voraussichtlich Mitte Juni auf der Kreuzung Oyther Straße / Kuhmarkt / Ravensberger Straße; dort werden Anschlussmöglichkeiten für die Kanäle und Leitungen geschaffen. Im Anschluss beginnt die Sanierung der insgesamt 1,2 Kilometer langen Oyther Straße. Der erste Bauabschnitt betrifft das Teilstück zwischen der Kreuzung und der Straße am Dornbusch. Dort sollen die Arbeiten voraussichtlich bis Dezember 2019 abgeschlossen sein, bevor im zweiten Abschnitt bis etwa Juli 2020 zwischen der Straße Dornbusch und dem Botenkamp gearbeitet wird. Dieses Teilstück soll rechtzeitig zum Stoppelmarkt im kommenden Jahr fertig sein. Anschließend nehmen die von der Stadtverwaltung beauftragten Firmen ihre Arbeiten auf dem dritten und längsten Stück zwischen dem Botenkamp und dem der Kreuzung mit dem Lattweg auf. Bis Februar 2021 sollen alle Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.

 „Wir investieren gut fünf Millionen Euro und rechnen mit einer Bauzeit von ungefähr zwei Jahren. Dies ist wohl eines der größten Bauprojekte Vechtas in den vergangenen Jahren“, sagte Bürgermeister Helmut Gels. Es sei unvermeidbar, dass die Sperrungen, die Bauarbeiten und der Lärm Anwohner und Verkehrsteilnehmer wohl von Zeit zu Zeit verärgern und frustrieren würden, sagte er: „Es ist uns aber ein großes Anliegen die Arbeiten schnellstmöglich voranzutreiben, um die Belastung für alle möglichst gering zu halten“. Deshalb sollen die Vechtaer regelmäßig über Sperrungen, die aktuellen Anfahrtsmöglichkeiten zu Wohn- und Geschäftshäusern sowie Baufortschritte informiert werden. Dazu möchte die Stadt Vechta während der gesamten Bauzeit auch den direkten Kontakt mit den Anwohnern pflegen; geplant sind regelmäßige Sprechzeiten mit der Bauleitung und Anliegerversammlungen.