(hintere Reihe von links): Stephanie Fahlbusch, Stefan Wenig (Stadt Vechta), Hans-Hermann Kruth, Bürgermeister Helmut Gels, Ortsbürgermeister Josef Kläne, Martin Höffmann (Vorsitzender des Ausschusses für Jugend und Sport), Christel Scharf (Stadt Vechta), Simone Göhner (CDU), Hausmeister Werner Prause und Rüdiger Holzenkamp (Stadt Vechta) mit Kindern der Klasse 3a. (Bild: Bindernagel)

Grundschule Langförden

Lehrschwimmbecken am 11. März freigegeben

veröffentlicht: am 08.03.2019     Planen, Bauen

Modern, behindertengerecht und energiesparend: An der Grundschule Langförden freut man sich über die Sanierung des Schwimmbads.

Große Freude bei den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der Grundschule Langförden: die Sanierung des Lehrschwimmbeckens ist abgeschlossen. Und das hat sich gelohnt. Der Eingangsbereich, die Umkleiden, Sanitäranlagen und Duschen sowie die Schwimmhalle wurden in modernem Stil saniert und neu ausgestattet. Außerdem wurden neue Fenster eingebaut und die komplette Schwimmbadtechnik ausgetauscht. Bei einem gemeinsamen Termin am Donnerstag stellten Bürgermeister Helmut Gels, Vertreter aus der Politik und Stadtverwaltung sowie Architekt Hans-Hermann Kruth das Ergebnis vor. Bürgermeister Gels lobte das „großartige Ergebnis“ und die „super Arbeit“ des Architekturbüros K2, aller Handwerker und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die Unterstützung durch die politischen Vertreter. „Das neue Lehrschwimmbecken ist eine Investition in die Zukunft – für den Schulsport und das Freizeit- und Sportangebot in Langförden und Vechta.“, sagte er. Dem stimmt auch die kommissarische, stellvertretende Schulleiterin Stephanie Fahlbusch zu: „Die Erhaltung und Sanierung der Schwimmhalle war sehr wichtig für uns und für Langförden.“ Ziel an der Schule sei es, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zum Übergang in die weiterführende Schule schwimmen könnten, denn dies sei eine „Lebensversicherung“. „Die Erhaltung des Lehrschwimmbeckens hilft uns dabei, dieses Ziel zu erreichen und ermöglicht es auch anderen Menschen in Langförden schwimmen zu lernen.“   Das neue Bad dient zwar hauptsächlich dem Schul- und Vereinssport, ist jedoch freitagsnachmittags zwischen 16 und 19.30 Uhr auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Erwachsene zahlen 80 Cent Eintritt; Kinder 30 Cent. Langfristig soll das Bad auch für Schwimmkurse und Therapiezwecke genutzt werden. Die Eröffnung für den Badebetrieb war ursprünglich für den 15. März geplant, da noch letzte Vorarbeiten bezüglich der Wassertemperatur und der Maschinen zu erledigen waren. Diese sind nun vorzeitig abgeschlossen, sodass das neue Becken schon ab dem 11. März (Montag) genutzt werden kann.

Hintergrundinformationen zum Bau :

Rund ein Jahr mussten die Kinder und Lehrkräfte an der Langfördener Grundschule während der Bauphase auf ihr Schwimmbecken verzichten. In dieser Zeit wurde das Bad vollständig entkernt und modernisiert. Die verbaute Technik entspricht nun dem modernen Stand und verspricht deutliche Energieeinsparungen. Das Bad verfügt über ein Blockheizkraftwerk, dass eigenen Strom und Wärme für die Schule, Sporthalle und die Schwimmhalle produziert. Überschüssiger Strom wird an den Netzbetreiber verkauft. Auch die Brandschutzmaßnahmen wurden überarbeitet und angepasst. Das gesamte Bad ist behindertengerecht geplant und gebaut worden; ein Hebelift ermöglicht ab sofort auch körperlich beeinträchtigen Personen den Ein- und Ausstieg in das Becken. An der Anschaffung des Beckenliftes hatte sich auch der Förderverein der Grundschule beteiligt.  Die gesamten Baumaßnahmen wurden geplant und umgesetzt vom Architekturbüro K2 aus Calveslage. Die Sanierung kostete insgesamt 1,9 Millionen Euro.

Lehrschwimmbecken Langförden