Die NBank informiert Unternehmen auf ihrer Homepage.

Coronavirus und Unternehmen

Hilfen zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft

veröffentlicht: am 21.04.2020     Wirtschaft, Entwicklung

Die Richtlinien zur Sicherung der Liquidität kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) treten zum 25. März (Mittwoch) in Kraft.

Die Landesregierung bringt aktuell zwei Förderprogramme zur Liquiditätssicherung von kleinen und mittleren Unternehme auf den Weg, welche sich sowohl an kleine gewerbliche Unternehmen als auch an Angehörige freier Berufe richten. Es handelt sich um:

1. Einen Kredit zur Liquiditätshilfe, der im ersten Schritt kleinen und mittleren Unternehmen einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro zur Verfügung stellen kann. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen. Das Kreditprogramm soll direkt durch die NBank, ohne Beteiligung einer Hausbank, vergeben werden. Die Richtlinie wird noch erarbeitet. Die NBank kann hierzu aber schon beraten.

2. Einen Zuschuss des Landes für Kleinunternehmen und Familienbetriebe mit bis zu 49 Beschäftigten, damit diese finanzielle Belastungen abdecken können, die andernfalls ihre Geschäftstätigkeit zerstören würden. Es wird ein Liquiditätszuschuss, gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen, von bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Für beide Förderprogramme soll eine Antragstellung ab Mitte dieser Woche (KW 13) möglich sein. Sie sollen am Mittwoch (25. März) in Kraft treten. Bewilligungsstelle wird die NBank. Unternehmen können sich schon jetzt dorthin und an die Kammern wenden. Es besteht schon jetzt die Möglichkeit, sich für die Programme vormerken zu lassen.

 

Sie haben die Möglichkeit sich für die Förderprogramme noch vor Antragstellung vormerken zu lassen.

Hierfür können Sie folgendes Dokument verwenden:

https://www.nbank.de/medien/nb-media/Downloads/Formulare-vor-Antragstellung/Fragebogen-Soforthilfe-Corona.pdf

 

Weiterhin hat die NBank ein Merkblatt über die Hilfsangebote auf Landes- und Bundesebene fertiggestellt. Dieses finden Sie hier

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19-–-Beratung-für-unsere-Kunden.jsp 

https://www.nbank.de/medien/nb-media/Downloads/Formulare-vor-Antragstellung/Fragebogen-Soforthilfe-Corona.pdf

 

Ansprechpartner:

NBank Hannover

Günther-Wagner-Allee 12-16

30177 Hannover

Telefon: 0511 30031-333 (auch samstags von 9 bis 15 Uhr) Telefax: 0511 30031-11333

E-Mail: beratung@nbank.de

 

 

KfW-Kredite für Unternehmen

Sofern Sie aufgrund der Corona-Pandemie finanzielle Hilfen benötigen, können Sie seit dem 23. März 2020 einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen bei Ihrer zuständigen Bank beantragen.

Die KfW bietet Kredite für kleine und mittlere Unternehmen sowie große Unternehmen die länger als fünf Jahre am Markt sind und für Unternehmen, die weniger als fünf Jahre am Markt sind.

Informationen zu den KfW-Krediten erhalten Sie hier:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

Kontakt für Unternehmen bei Fragen zum Kurzarbeitergeld

Agentur für Arbeit

Kontakt für Arbeitgeber: 0800/4-5555-20

Kontakt für Arbeitnehmer: 0800/4-5555-00

 

Informationen zum Kurzarbeitergeld sowie FAQs erhalten Sie unter folgenden Webseiten:

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

https://www.arbeitsagentur.de/datei/kug-corona-virus-infos-fuer-unternehmen_ba146368.pdf

 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die wichtigsten Fragen und Antworten zum Kurzarbeitergeld zusammengetragen.

Diese finden Sie hier:

https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/kug-faq-kurzarbeit-und-qualifizierung.pdf?__blob=publicationFile

 

Hilfe durch Steuerentlastung des Finanzamtes

Für die Möglichkeit beim Finanzamt Steuervorauszahlungen herabsetzen zu lassen sowie die Möglichkeit einer Gewährung von zinslosen Stundungen zu eruieren wenden Sie sich bitte an Ihr Finanzamt.

Weiterhin besteht die Möglichkeit Ansprüche auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag zu stunden, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird.

Bei Bedarf empfehlen wir Ihnen dies mit Ihrem Steuerberater zu besprechen und im Anschluss an Ihre Krankenversicherung weiterzugeben.

Kontakt:

Finanzamt Vechta

Tel.: 04441/18-0

Mail: Poststelle(at)fa-vec.niedersachsen.de

 

Zu weiteren Hilfen für Unternehmen und Fragen rund um die Corona-Epidemie und ihre Auswirkungen für die Wirtschaft hat das Niedersächsische Wirtschaftsministerium (MW) eine Hotline eingerichtet:

Tel: 0511/120-5757 (Mo - Fr 8 - 20 Uhr)

 

Zudem finden Sie alle aktuellen Informationen des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums für Unternehmen in der Coronakrise auch hier:

Informationen zu den Auswirkungen des coronavirus