(von links) Bürgermeister Helmut Gels und seine Mitarbeiterin Carolin Lübberding (zweite von rechts) sowie seine Mitarbeiter Guido Middelbeck (zweiter von links) und Jörg Schumacher, die für die Anschaffung der Fahrzeuge und die Installation der Ladesäulen zuständig waren. (Bild: Fischer)

Elektro-Mobilität

Stadt Vechta schafft elektrisch betriebene Fahrzeuge an

veröffentlicht: am 02.04.2019     Wirtschaft, Entwicklung

Klimaschutz und Nachhaltigkeit: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Vechta sind ab sofort auch mit zwei E-Fahrzeugen unterwegs.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Vechta freuen sich über ihre neuen, rein elektrischen Dienstwagen. Mit der Anschaffung zweier Elektrofahrzeuge der Marke BMW i3 möchte die Stadt Vechta den Ausbau der Elektromobilität fördern und den Grundgedanken der umweltfreundlichen Mobilität unterstützen. Deshalb wurden die beiden Fahrzeuge nun für Stadtfahrten und kürzere Dienstreisen im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens angeschafft. In allen Fällen, bei denen es möglich und sinnvoll sei, werde die Stadtverwaltung künftig auf Diesel oder Benzinerfahrzeuge verzichten, erklärte Bürgermeister Helmut Gels bei einem gemeinsamen Termin mit Pressevertretern im Vechtaer Rathaus: „Wir wollen zu einem der Vorreiter im Bereich Elektro-Mobilität werden“. Dazu gehört es für die Verantwortlichen bei der Verwaltung auch, generell mehr Lademöglichen für E-Fahrzeuge in der Stadt zu schaffen. Daher arbeitet das Team der Wirtschaftsförderung zurzeit eng mit der EWE-Tochter „Way Do“ zusammen; Ziel ist ein Standortkonzept darüber, an welchen Stellen in der Kreisstadt die Errichtung von Elektro-Ladesäulen sinnvoll ist und wer diese zukünftig betreibt. Öffentliche Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge gibt es bislang im Parkhaus am Bahnhof, bei EWE an der Füchteler Straße, beim Möbelhaus Nemann und beim Autohaus Klöker. Die städtischen Elektro-Fahrzeuge werden an eigenen Ladesäulen in der Tiefgarage des Rathauses geladen.

Weitere Informationen zu den Elektro-Fahrzeugen der Stadtverwaltung:  

Die beiden BMW i3 sind für 24 Monate geleast und stehen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Stadtfahrten und kurze Dienstreisen zur Verfügung. Sie haben – je nach eingestelltem Fahrmodus, Fahrstil, Außentemperatur und Klimatisierung - eine Reichweite von circa 170 bis 250 Kilometern. Für Ladevorgänge wurden zuvor entsprechende Ladesäulen im Parkhaus des Rathauses eingebaut. Dort beträgt die Ladezeit für einen i3 etwa drei Stunden, um ihn vollständig aufzuladen. An einer haushaltüblichen Steckdose dauert das Laden entsprechend länger und müsste über Nacht erfolgen. Die Fahrzeuge gelten hinsichtlich der Entsorgung als umweltfreundlich: bis zu 95 Prozent der Teile lassen sich recyceln. So können die Batteriemodule als Solarenergiespeicher wiederverwendet werden und die verbauten Carbonfasern können in den Produktionsprozess zurückgeführt werden.