Straßennamen

Die politischen Gremien der Stadt Vechta haben im Jahr 2015 beschlossen, Straßennamenschilder im Stadtgebiet stufenweise mit Legendenschildern zu versehen. Die auf den Legendenschildern aufgebrachten kurzen Texte, z.B. über Persönlichkeiten, werden durch Langtexte, die Sie nachstehend auf dieser Internetseite finden, zudem umfassend erläutert. Das Aufrufen der Langtexte erfolgt an den Straßenschildern über QR-Code.

Die Recherche wurden von Axel Fahl-Dreger und ab 2024 von Eva-Maria Ameskamp vorgenommen; diese haben in enger Abstimmung mit Univ.-Prof. (em.) Dr. Wilfried Kürschner und der Stadt Vechta die nachfolgenden Texte erstellt.

In mehreren Straßen Vechtas wurden Stolpersteine gelegt, um auf die Verbrechen der NS-Zeit aufmerksam zu machen. Eine übersichtliche Karte gibt es hier.

Dobbenstraße

Die Dobbenstraße besteht aus zwei Teilstücken. Die Straße zwischen dem Klingenhagen und der Ravensberger Straße heißt nur in der westlichen, älteren Hälfte Dobbenstraße, danach in der neueren Bebauungsfläche Dominikanerweg. Dort, wo die Dobbenstraße einen nördlichen Knick Richtung Füchteler Straße vollzieht, verlief früher ein Teil des ehemaligen Stadtgrabens der mittelalterlichen/frühneuzeitlichen Befestigungsanlage (zwischen Dobbenstraße und Bullenbacher Weg). „Dobben“ ist ein plattdeutscher Begriff für Niederung oder versumpftes Wiesenland bzw. für ein ehemaliges Gewässer; feuchtes, sumpfiges Gebiet.

Quellen: de.wikipedia.org/wiki/Dobben

Maria Blömer, Bernhard Grieshop, Alfred Kuhlmann, Wilhelm Thien, Kerstin Ummen, Wilfried Kürschner: Plattdeutsches Wörterbuch für das Oldenburger Münsterland. Cloppenburg: Heimatbund für das Oldenburger Münsterland, 2020. S. 89.