Straßennamen

Die politischen Gremien der Stadt Vechta haben im Jahr 2015 beschlossen, Straßennamenschilder im Stadtgebiet stufenweise mit Legendenschildern zu versehen. Die auf den Legendenschildern aufgebrachten kurzen Texte, z.B. über Persönlichkeiten, werden durch Langtexte, die Sie nachstehend auf dieser Internetseite finden, zudem umfassend erläutert. Das Aufrufen der Langtexte erfolgt an den Straßenschildern über QR-Code.

Die Recherche wurden von Axel Fahl-Dreger und ab 2024 von Eva-Maria Ameskamp vorgenommen; diese haben in enger Abstimmung mit Univ.-Prof. (em.) Dr. Wilfried Kürschner und der Stadt Vechta die nachfolgenden Texte erstellt.

In mehreren Straßen Vechtas wurden Stolpersteine gelegt, um auf die Verbrechen der NS-Zeit aufmerksam zu machen. Eine übersichtliche Karte gibt es hier.

Klemensstraße

Die Klemensstraße führt von der Bremer Straße über die Ravensberger Straße am (neuen) Kreisamt vorbei zum Krusenschlopp. Die Straße gehört zu einer Siedlung östlich des Kreisamtes, in der die Straßen traditionelle, oft altdeutsche Männernamen tragen. Die Siedlung ist in den 1970er-Jahren entstanden.

Der Namenstag für Klemens (in anderer Schreibweise: Clemens) ist am 22. April, 23. November und am 15. März. Der Vorname leitet sich von lateinisch „clemens“ ab und bedeutet „der Sanftmütige, der Milde, der Gnädige“. Der Name stammt bereits aus vorchristlicher Zeit. Er wurde von vielen Päpsten seit dem ersten Jahrhundert n. Chr. bis ins 18. Jahrhundert als Amtsname gewählt. Als berühmter Namensträger im Oldenburger Münsterland gilt der „Löwe von Münster“, Bischof Clemens August Graf von Galen (16. März 1878 bis 22. März 1946), der sich im Dritten Reich gegen das „Euthanasie“Programm der Nationalsozialisten stellte.

Quelle:

de.wikipedia.org/wiki/Clemens