Straßennamen

Die politischen Gremien der Stadt Vechta haben im Jahr 2015 beschlossen, Straßennamenschilder im Stadtgebiet stufenweise mit Legendenschildern zu versehen. Die auf den Legendenschildern aufgebrachten kurzen Texte, z.B. über Persönlichkeiten, werden durch Langtexte, die Sie nachstehend auf dieser Internetseite finden, zudem umfassend erläutert. Das Aufrufen der Langtexte erfolgt an den Straßenschildern über QR-Code.

Die Recherche wurden von Axel Fahl-Dreger und ab 2024 von Eva-Maria Ameskamp vorgenommen; diese haben in enger Abstimmung mit Univ.-Prof. (em.) Dr. Wilfried Kürschner und der Stadt Vechta die nachfolgenden Texte erstellt.

In mehreren Straßen Vechtas wurden Stolpersteine gelegt, um auf die Verbrechen der NS-Zeit aufmerksam zu machen. Eine übersichtliche Karte gibt es hier.

Kronenstraße

Die Kronenstraße, früher auch Fuhlenriede, gehört zu den ältesten Straßen der Stadt. Sie war die westliche Begrenzung der Stadt und verläuft in einem Bogen von der Großen Straße und auf diese zurück. Schon in den Quellen von 1370 findet sich eine Straße, die denselben Verlauf hat und Kranenstraße hieß. Zu der Zeit war sie einer drei Straßenzüge der Neustadt.

Hier lagen – wie in der Burgstraße – Burgmannshöfe, hier wurden zu Zeiten der Himmelfahrts- und Fronleichnamsprozessionen – wie in der Kleinen Kirchstraße – Blumenteppiche von den Bewohnern auf der Straße ausgebreitet. Zu Himmelfahrt zog hier die Prozession entlang und erinnerte daran, dass bei dem Abzug der Schweden und der Stiftung der Dankprozession durch den Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen (reg.1650–1678) im Jahre 1654 die Stadtbebauung nur bis hier und bis zur gegenüberliegenden Juttastraße reichte.