Straßennamen
Die politischen Gremien der Stadt Vechta haben im Jahr 2015 beschlossen, Straßennamenschilder im Stadtgebiet stufenweise mit Legendenschildern zu versehen. Die auf den Legendenschildern aufgebrachten kurzen Texte, z.B. über Persönlichkeiten, werden durch Langtexte, die Sie nachstehend auf dieser Internetseite finden, zudem umfassend erläutert. Das Aufrufen der Langtexte erfolgt an den Straßenschildern über QR-Code.
Die Recherche wurden von Axel Fahl-Dreger und ab 2024 von Eva-Maria Ameskamp vorgenommen; diese haben in enger Abstimmung mit Univ.-Prof. (em.) Dr. Wilfried Kürschner und der Stadt Vechta die nachfolgenden Texte erstellt.
In mehreren Straßen Vechtas wurden Stolpersteine gelegt, um auf die Verbrechen der NS-Zeit aufmerksam zu machen. Eine übersichtliche Karte gibt es hier.
Poststraße
Die Poststraße ist ein kleiner Weg, der die Große Straße mit der Straße Klingenhagen verbindet. Angelegt wurde diese Straße nach der Schleifung der Befestigung der Stadt Vechta nach dem Brand 1684. Ihr erster Name lautete „Hinterstraße“. An der Abzweigung von der Großen Straße zum Klingenhagen steht auch heute noch ein altes Gebäude, welches im Kaiserreich 1896 von einem Konsortium wohlhabender Bürger erbaut und an die Kaiserliche Postverwaltung verpachtet wurde. Bis 1988 war hier das Postamt Vechta zuhause, zunächst die Kaiserliche Postverwaltung, dann die Reichspost, die das Gebäude 1924 kaufte, und schließlich die Deutsche Post der Bundesrepublik Deutschland. 1988 entstand ein neues Postamt an der Kolpingstraße. Heute befinden sich u. a. eine Filiale einer Einzelhandels-Kette und die Kreisgeschäftsstelle der CDU Vechta im Gebäude.
Literatur:
Engelbert Hasenkamp: Zur Geschichte der Post in Vechta, In: Wilhelm Hanisch, Franz Hellbernd, Joachim Kuropka (Red.): Beiträge zur Geschichte der Stadt Vechta. Band III/2. Vechta: Vechtaer Druckerei und Verlag, 1978. S. 473–502, mit Bildtafeln.