Straßennamen

Die politischen Gremien der Stadt Vechta haben im Jahr 2015 beschlossen, Straßennamenschilder im Stadtgebiet stufenweise mit Legendenschildern zu versehen. Die auf den Legendenschildern aufgebrachten kurzen Texte, z.B. über Persönlichkeiten, werden durch Langtexte, die Sie nachstehend auf dieser Internetseite finden, zudem umfassend erläutert. Das Aufrufen der Langtexte erfolgt an den Straßenschildern über QR-Code.

Die Recherche wurden von Axel Fahl-Dreger und ab 2024 von Eva-Maria Ameskamp vorgenommen; diese haben in enger Abstimmung mit Univ.-Prof. (em.) Dr. Wilfried Kürschner und der Stadt Vechta die nachfolgenden Texte erstellt.

In mehreren Straßen Vechtas wurden Stolpersteine gelegt, um auf die Verbrechen der NS-Zeit aufmerksam zu machen. Eine übersichtliche Karte gibt es hier.

Rotdornweg

Der Rotdornweg ist eine kurze Verbindungsstraße zwischen Blumenstraße und Kuhmarkt im Gebiet zwischen Bremer Straße und Oldenburger Straße. Ihren Namen erhielt die Wohnstraße im Mai 1971 in Anlehnung an die bereits früher benannte Blumenstraße. Im November desselben Jahres war die Wohnbebauung so weit fortgeschritten, dass die Straße in das Müllabfuhrgebiet aufgenommen wurde. 

Der tiefwurzelnde Rotdorn ist ein stark blühender Busch bzw. ein Baum mit einer Höhe von bis zu zehn Metern. Er findet sich sowohl in Gärten als auch als Straßenrandbepflanzung und verwildert. Es handelt sich dabei entweder um eine rotblühende Form oder um eine Kulturform des Zweigriffeligen Weißdorns, die beide unter der Bezeichnung „Rotdorn“ zu fassen sind. Echter Rotdorn ist frosthart und widerstandsfähig gegen Hitze. Die Blüten zeigen sich von Mai bis Juni in karminroten Farbtönen und weisen einen unangenehmen Geruch auf. 

Literatur und Quellen

Archiv der Nordwest-Zeitung (www.nwzonline.de).