Straßennamen

Die politischen Gremien der Stadt Vechta haben im Jahr 2015 beschlossen, Straßennamenschilder im Stadtgebiet stufenweise mit Legendenschildern zu versehen. Die auf den Legendenschildern aufgebrachten kurzen Texte, z.B. über Persönlichkeiten, werden durch Langtexte, die Sie nachstehend auf dieser Internetseite finden, zudem umfassend erläutert. Das Aufrufen der Langtexte erfolgt an den Straßenschildern über QR-Code.

Die Recherche wurden von Axel Fahl-Dreger und ab 2024 von Eva-Maria Ameskamp vorgenommen; diese haben in enger Abstimmung mit Univ.-Prof. (em.) Dr. Wilfried Kürschner und der Stadt Vechta die nachfolgenden Texte erstellt.

In mehreren Straßen Vechtas wurden Stolpersteine gelegt, um auf die Verbrechen der NS-Zeit aufmerksam zu machen. Eine übersichtliche Karte gibt es hier.

Feldstraße

Die Feldstraße befindet sich zwischen der Falkenrotter Straße und der Paul-Keller-Straße und zweigt heute vom Kreisel vor der Bahnunterführung ab. Sie ist auf einem Stadtplan von 1949 bereits eingezeichnet und dürfte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden sein. Ihr Name deutet darauf hin, dass sie bereits als Zuwegung zu anliegenden Feldern existierte. Bebauungspläne für Wohnsiedlungen sind in diesem Bereich seit den frühen 1970er Jahren bekannt. An der Feldstraße befindet sich heute neben Wohnbebauung die Rückseite eines Einkaufszentrums, dessen Zuwegung über den Falkenweg erfolgt. 

Literatur und Quellen

Franz Hellbernd, Joachim Kuropka: Geschichte der Stadt Vechta in Bildern, Plänen und Urkunden. Vechta 1993.

Archiv der Nordwest-Zeitung (www.nwzonline.de).