Umweltwoche 2026

Die Umweltwoche 2026 im Landkreis Vechta fand vom 16. bis 21. März in enger Kooperation mit der Stadt Vechta statt. Klimaschutzmanager Alexander Kunz hatte zusammen mit einigen Partnern eine ganze Reihe an Aktionen für alle Altersklassen auf die Beine gestellt. Viele Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an den kostenlosen Veranstaltungen, Workshops und Mitmachaktionen rund um die Themen Umwelt- und Naturschutz (siehe Beiträge unten).

Im Mittelpunkt der Umweltwoche stand die aktive Beteiligung: Alle Personen, Gruppen, Vereine, Schulen, Kindergärten und Nachbarschaften waren herzlich eingeladen, eigene Aktionen und Projekte zu starten, die den Umwelt- und Naturschutz fördern. Das Engagement reichte von Pflanzaktionen über Aufräuminitiativen bis hin zu kreativen Projekten, die das Bewusstsein für Nachhaltigkeit stärkten. 

Ein großer Erfolg war die erste Schul-Challenge anlässlich der Umweltwoche. Mehr als 30 Schulklassen aus dem Stadtgebiet machten mit ganz unterschiedlichen Projekten mit. 


Infos zu den Programmpunkten in Vechta

Los geht’s: Vertreterinnen und Vertretern aller Städte und Gemeinden sowie des Landkreises eröffneten mit Schülerinnen und Schülern die Umweltwoche an der Geschwister-Scholl-Oberschule. Foto: Kläne / Stadt Vechta
Umweltwoche

Gerdesmeyer und Kater werben für den Klimaschutz

Die Eröffnungsfeier in der Geschwister-Scholl-Oberschule machte Lust auf das ganze Programm.

Im Kreis Vechta läuft seit Montag (16. März) die Umweltwoche. Die Eröffnungsfeier in der Geschwister-Scholl-Oberschule in Vechta gab einen Vorgeschmack auf das vielfältige Programm, das der Landkreis und die Stadt Vechta mit ihren Partnern zusammengestellt haben. Landrat Tobias Gerdesmeyer und Bürgermeister Kristian Kater warben dafür, sich an den Aktionen zu beteiligen. Alle Infos zu den Programmpunkten unter www.landkreis-vechta.de und www.vechta.de/umweltwoche.

Kater startete gemeinsam mit der Schülersprecherin Talitha Pohl die erste Schul-Challenge anlässlich der alljährlichen Umweltwoche. Mehr als 30 Schulklassen aus dem Stadtgebiet machen mit. Mit welchem Projekt, können sie frei wählen. Die Bandbreite der möglichen Aktionen ist groß – von Müllsammeln über Upcycling-Projekte bis hin zu künstlerischen Aktionen. Hauptsache, die Schülerinnen und Schüler setzen sich kreativ mit Umweltthemen vor Ort auseinander. Unter allen Klassen, die mitmachen, wird eine Fahrt zum Klimahaus nach Bremerhaven verlost.

„Dieser Gedanke, den Sachen einen Wert zu geben und wiederzuverwenden, da können wir auch von den Älteren was lernen“

Im Dialog mit Vechtas Klimaschutzmanager und Moderator Alexander Kunz betonten Gerdesmeyer und Kater, dass alle Generationen für den Klimaschutz verantwortlich seien. Landrat Gerdesmeyer hob die Dynamik und Kreativität hervor, mit der sich die jüngere Generation für Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit einsetze. „Der Impuls, die Erde für unsere Kinder und Enkelkinder zu erhalten, kam von jungen Menschen“, erklärte der Landrat auch mit Blick auf weltweite Bewegungen der vergangenen Jahre. Von der älteren Generation könne man sich aber auch Sparsamkeit und nachhaltiges Handeln abschauen. „Viele Dinge wurden repariert und wiederverwendet. Dieser Gedanke, den Sachen einen Wert zu geben und wiederzuverwenden, da können wir auch von den Älteren was lernen“, sagte Gerdesmeyer.

Der Landkreis, die Städte und Gemeinden hätten in den vergangenen Jahren einiges auf den Weg gebracht, erklärte er unter anderem mit Blick auf Konzepte zur Klimaanpassung und zum Klimaschutz. Er sieht im Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Wiedervernässung der Moore zwei entscheidende Säulen, den CO²-Ausstoß vor Ort deutlich zu verringern. „Unsere Arbeit trägt bereits Früchte“, sagte Gerdesmeyer.

„Wir wollen den CO²-Ausstoß verringern und müssen Vorbild sein, damit Privatleute es auch machen“

Auch in der Stadt Vechta seien einige Projekte umgesetzt worden, berichtete Bürgermeister Kater. So seien beispielsweise die Schule, das Schwimmbad und die Sporthallen in Langförden an eine Biogasanlage angeschlossen. Kater erinnerte an ihre erste Photovoltaik-Anlage, die die Stadt Vechta an der GSO in Betrieb genommen habe. An der Oberschule sei die Inbetriebnahme einer Wärmepumpe geplant. „Wir wollen den CO²-Ausstoß verringern und müssen Vorbild sein, damit Privatleute es auch machen“, betonte Kater. „Alle müssen mitmachen. Dazu dient auch diese Umweltwoche.“

Dass alle ihren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten müssen und damit sofort anfangen sollten, daran erinnerten auch Schulleiterin Anke Magerfleisch und Schülersprecherin Talitha Pohl. Schülerinnen und Schüler pinnten bei der Eröffnung ihre Ideen und Wünsche in puncto Klimaschutz an eine Stellwand. Die Veranstaltung war mit Hilfe aller Jahrgänge der Geschwister-Scholl-Oberschule auf die Beine gestellt worden.

Verantwortlich für die Organisation und Vorbereitung waren Sandra Gattner-Bojack und Anne Beuthner (Kulisse), Annemarie Rolfes und Brigitte Holzenkamp (Catering) sowie Ina-Maria Gärtner, die Hausmeister und Klimaschutzmanager Alexander Kunz. Zur Veranstaltung kamen neben den Bürgermeistern sowie Vertreterinnen und Vertreter aller Städte und Gemeinden im Kreis Vechta auch einige Schulleiterinnen aus Vechta.

Im Mittelpunkt der Umweltwoche steht die aktive Beteiligung: Alle Personen, Gruppen, Vereine, Schulen, Kindergärten und Nachbarschaften sind herzlich eingeladen, eigene Aktionen und Projekte zu starten, die den Umwelt- und Naturschutz fördern. Das Engagement reicht von Pflanzaktionen über Aufräuminitiativen bis hin zu kreativen Projekten, die das Bewusstsein für Nachhaltigkeit stärken. Die Teilnahme an der Umweltwoche ist kostenlos und offen – jede und jeder kann mitmachen und eigene Ideen einbringen. Zum offiziellen Abschluss am 20. März (Freitag) im Gymnasium Antonianum werden die Gewinnerinnen und Gewinner des Umweltpreises gekürt und der Schul-Challenge gezogen.

Gerdesmeyer hoffte zum Auftakt, dass sich viele „nicht nur in dieser Woche für den Umwelt- und Klimaschutz interessieren, sondern 365 Tage dafür eintreten“. Kater unterstrich, auch er würde sich freuen, „wenn alle nach der Umweltwoche sagen: Ich habe Bock auf Umweltschutz und mache weiter damit.“