RRB 04 Schweriner Straße

Speichervolumen: 15.500 Kubikmeter
Baujahr: Erste Planungen 1976 (Bebauungsplan Nr. 57A), Erbauung: 1987.
Ablauf: Regenwasserkanal
Das Speichervolumen beträgt ca. 15.500 Kubikmeter. Das Rückhaltebecken ist an Gewerbeflächen sowie Siedlungsflächen angeschlossen.
Eine Entschlammung und Erweiterung ist in Planung und wird voraussichtlich 2025/2026 durchgeführt (siehe unten). Das Rückhaltevolumen beläuft sich dann auf ca. 20.000 Kubikmeter. Zusätzlich werden schwimmende Tauchwände installiert, um mögliche Verunreinigungen abzufangen. Die Holzbrücke wird durch einen Betondurchlass ersetzt.
Ein Dauerstau von 80 Zentimetern ist vorhanden. Der Fischbestand bleibt vorhanden und wird weiterhin vom Fischerverein Vechta bewirtschaftet.
Regenrückhaltebecken an der Schweriner Straße wird ab Dezember 2025 vergrößert
Das Regenrückhaltebecken an der Schweriner Straße wird entschlammt und vergrößert. Voraussichtlich ab Dezember 2025 nimmt eine von der Stadt Vechta beauftragte Firma die Arbeiten auf. Sie erhöht das Stauvolumen von derzeit ca. 15.500 Kubikmetern auf ca. 20.000 Kubikmeter, damit das Regenrückhaltebecken den zukünftigen Anforderungen gerecht wird. Im Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Das 1987 erbaute Becken besteht aus einem Dauerstau mit einer Wasserfläche von ca. 5200 Quadratmetern und überflutbaren Polderflächen mit Binsen- und Schilfgewächsen. Bei beiden Flächen handelt es sich um geschützte Biotope.
Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Schlamm und Schmutz an der Beckensohle abgesetzt, was eine Entschlammung erforderlich macht. Aus Naturschutzgründen wird eine schonende Methode angewendet. Ein Schwimmbagger kommt zum Einsatz, mit dem die Sedimente aufgewirbelt und abgesaugt werden. Das Becken muss nicht trockengelegt werden, die darin lebenden Fische werden nicht gefährdet, und es erfüllt weiterhin seine Funktion als Regenrückhaltung.
Bei Bedarf kann das Stauvolumen noch einmal erhöht werden
Anschließend wird das Becken zur westlichen Seite als Trockenbereich erweitert. Zusätzlich wird ein vorhandenes Überlaufbauwerk reaktiviert. Durch alle Maßnahmen kann das Stauziel auf insgesamt rund 20.000 Kubikmeter erhöht werden. Neben den umliegenden Wohn- und Gewerbegebieten, von denen das Oberflächenwasser in das Becken abläuft, können weitere bebaute bzw. versiegelte Flächen daran angeschlossen werden. Bei Bedarf kann das Stauvolumen in Zukunft noch einmal erhöht werden.
Die Holzbrücke im nördlichen Bereich des Beckens wird im Zuge des Bauprojekts abgerissen und durch einen Durchlass ersetzt. Darüber wird ein geschotterter Weg angelegt. An der Westseite werden Fußgänger und Radfahrer künftig auf den asphaltierten Alten Bahndamm geführt; der Schotterweg kann an dieser Seite aufgrund der Beckenerweiterung nicht bestehen bleiben. Der Weg auf der östlichen Seite entlang der Bahnschienen bleibt. Auch während der Bauarbeiten können Fußgänger und Radfahrer diesen weiterhin nutzen.
Der hohe Fischbestand bleibt vorhanden und wird weiterhin vom Fischerverein Vechta bewirtschaftet. Für die Zuflüsse ins Becken sind Rückhaltungen vorgesehen, die Schmutzstoffe abfangen. Diese Stoffe können über Böschungstreppen mit geringem Aufwand entfernt werden.
Alle Arbeiten werden mit einer ökologischen Baubegleitung durchgeführt. Die Stadt Vechta bittet um Verständnis und Rücksichtnahme.


