Große Freude bei den Handballerinnen von SFN Vechta und Basketballer Dirk Mädrich (hinten links), Gratulation von Hubertus Hess-Grunewald (vorne links) und Kristian Kater. Foto: Mo Samir
Sportlerehrung

Auszeichnung für Dirk Mädrich und SFN-Handballerinnen

Stadt Vechta würdigt erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler.

Der Basketballer Dirk Mädrich ist Vechtas Sportler des Jahres 2025. Der frühere Profi von Rasta Vechta erhielt die Auszeichnung auf der Sportlehrung der Stadt von Bürgermeister Kristian Kater. Als Mannschaft des Jahres zeichnete er im Rathaus die Handballerinnen von SFN Vechta aus. Kater begrüßte mehr als 100 geladene Gäste, darunter auch den Präsident des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen, Dr. Hubertus Hess-Grunewald, der die Festrede hielt. 

Dirk Mädrich war im vergangenen Jahr mit seinem Team Vizeweltmeister bei der “17th World Maxibasketball Championship” geworden. Es gebe Sportler, die zeigen, dass Leidenschaft und Erfahrung keine Altersgrenze kennen, sagte Kater. Mädrich sei auf internationalem Parkett erfolgreich, mit Teamgeist, Ausdauer und der Fähigkeit, andere zu motivieren. "Ein Vorbild für junge Talente und ein stolzes Aushängeschild für unsere Stadt.“ Zur Mannschaft des Jahres kürte Kater die Handballerinnen von SFN Vechta, die in der vergangenen Saison den Aufstieg in die dritthöchste deutsche Spielklasse geschafft hatte. Die Auszeichnung für ein langjähriges besonderes ehrenamtliches Engagement ging an Karl Triphaus von SFN Vechta (HIER geht es zum Beitrag). Erstmals wurde zudem mit dem Projekt #GEMEINSAMSICHER des VfL Oythe ein sportliches Projekt mit Vorbildcharakter ausgezeichnet (HIER geht es zum Beitrag). 

An Hess-Grunewald gerichtet, hob Kater hervor, Werder Bremen stehe seit Jahrzehnten für gelebte Vereinsarbeit, Nachwuchsförderung und gesellschaftliche Verantwortung. Der Verein fülle Werte wie Zusammenhalt, Fairness und Identifikation mit der Region täglich mit Leben. Auch in den Vechtaer Vereinen finde man diese Werte. „Insofern verbindet uns mehr, als man auf den ersten Blick vielleicht meint, denn ob im Profisport in der Bundesliga oder im engagierten Verein vor Ort – am Ende geht es immer um Einsatz, Teamgeist und die Freude an der gemeinsamen Leistung", so Kater.

Hess-Grunewald wies darauf hin, dass dem Sport und den Sportvereinen in aktuell herausfordernden Zeiten eine besondere Rolle zukämen. Denn der Sport bringe die Menschen unabhängig von Stand und Ansehen oder Religionen zusammen. „Sport bietet Identifikation, Zugehörigkeit, Heimat und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagte Hess-Grunewald. Vechta nehme als Sportstadt eine Vorbildfunktion ein. Hier fänden Fans Spitzensport auf höchstem Niveau, erklärte der Werder-Boss. Er nannte Basketball-Erstligist Rasta Vechta, Volleyball-Zweitligist VfL Oythe und Handball-Drittligist SFN Vechta, die Motorsportveranstaltungen des AC Vechta im Reiterwaldstadion und den Reitsport. 

Genauso wichtig wie der Spitzensport sei der Breitensport, betonte Hess-Grunewald. Er wies in diesem Zusammenhang auf das Netzwerkprojekt „SPIELRAUM“ von Werder Bremen hin, das in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und Nike entstanden sei. Es verwandele ungenutzte Flächen in Bremen in Sport- und Spielplätze, fördere soziale Kompetenzen, Integration und Bewegung bei Kindern und Jugendlichen durch regelmäßige Sportangebote. Ziel sei es, Kinder für Bewegung und für den Verein zu begeistern, Respekt und Verantwortung zu fördern sowie Integration durch Sport zu stärken, sagte Hess-Grunewald.

Kater lobte die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler. Ihre Erfolge seien das Ergebnis harter Arbeit, aber auch Ausdruck einer starken Gemeinschaft im Hintergrund: von Trainerinnen und Trainern, Familien, Freundinnen und Freunden sowie vielen ehrenamtlich Engagierten. „Die Leistungen, die wir heute würdigen, sind nicht nur sportliche Erfolge – sie sind auch Zeugnisse von Charakter, Disziplin und Teamgeist“, sagte Kater.

Ehrungen für Erfolge auf Bundes- und Landesebene:


SV Stoppelmarkt 
Für Leistungen als Einzelschützen und im Team ausgezeichnet wurden Clemens Buschmann, Jürgen Harzmeier, Bernard Dasenbrock, Franz-Josef Marischen, Ludger Tepe, Aloys Olberding, Madita-Sophie Heil, Silvia Beuse, Hermann-Josef Moormann, Karina Rohn, Alexandra Rolfes, Rita Müller, Marita Sander-Tabeling, Walter Sprock, Anna Rolfes-Niemeyer, Birgit Zobel, Walter Bruns, Sarah Walbröhl, Gerd Wilms, Werner Zumdohme, Josef Müller, Paul Menke, Burghard Rüffer, Pia Goldmeyer, Anneke Sperveslage, Katharina Herreilers, Sabrina Lübbe, Annika Tönjes.

Radsportgemeinschaft (RSG) Lohne-Vechta
Enke Fangmann, Sara Lichtenstein, Ulrike Lichtenstein, Matti Hannöver, Sebastian, Hannöver, Thomas Hannöver.

Reitverein Vechta
Madleen Wegmann, Patricia Seddig.

BMX Club Vechta
Luke Harms und Ida Rusche.

BW Langförden
Annika Holtvogt (Fußball-Schiedsrichterin).

VfL Oythe
Manfred Ostendorf (50 Sportabzeichen in Gold).

Zweite Damenmannschaft Volleyball (Aufstieg in die Regionalliga): Inga Middelkamp, Paulina Brys, Kathrin Sandbrink, Johanna Fragge, Christin Müller, Lara Themann, Lucia Menke, Sina Albers, Lea Gebken, Henrika Niemöller, Josephine Donner, Chiara Wessels, Sophia Uhlhorn, Mariele Meyer, Sabine Breitenbach, Maiya Petrenko, Jurina Wehry, Tomislav Ristoski

SFN Vechta
Erste Damen-Mannschaft Handball für den Aufstieg in die 3. Liga: Rike Kühling, Madita Guderle, Lisa Kuhlmann, Thea Hülsmann, Mia Mertens, Theresa Beermann, Svenja Ruhöfer, Nele Wessels, Katharina Reisbich, Jette Dudda, Edna Esteves, Maya Janßen, Leonie Schreiber, Valentina Learreta, Leonie Büchert, Emily Beyer, Chiara Drews, Femke Veltmann, Ida Seidel, Frieda Heyen, Sarah Berlips, Trainer Simon Schreiner-Deeben und Maike Deeben, Manager Thomas Kröger und Betreuer Joris Kröger.

C-Juniorinnen Handball für den Aufstieg in die Regionalliga: Denisa Paval, Helene Schumacher, Greta Willenborg, Theresa Beckermann, Ida Dietzler, Millie Grieshop, Merle Prüllage, Sophie Zubrägel, Carlotta Pahl, Mirja Stegmann, Ida Fischer, Marlene Rohe, Marla Riesenbeck, Paula Lehmkuhl, Alina Panzer, Anna-Katharina Radau, Paul Schwaab, Lia Kröger, Jarne Bochardt und Hannah Tebbe.

Rasta Vechta
Dirk Mädrich, Vizeweltmeister bei der 17th World Maxibasketball Championship.