Zu Gesprächen sind Vechtas Bürgermeister Kristian Kater und Vertreter der islamischen Gemeinde in der Sultanahmet Merkez Moschee zusammengekommen. Betrieben wird die Moschee vom Türkisch Islamischen Kulturverein.
In dem Austausch ging es um Themen, die die Menschen mit islamischem Glauben in Vechta bewegen, um die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Gemeinde und um den genehmigten Neubau eines Gebetshauses. Dieses soll auf dem Grundstück Rombergstraße 8 in zweigeschossiger Bauweise entstehen. Vorgesehen sind dort unter anderem zwei Gebetsräume für Frauen und Männer. Das Gebäude soll Minarette als gestalterische Bauelemente tragen, die aber keine weitere Funktion haben. Voraussetzung für die Durchführung dieses Vorhabens ist die notwendige Nutzungsaufgabe des Gebäudes an der Rombergstraße 10, wo sich derzeit das Gebetshaus befindet. Das neue Gebetshaus, da waren sich die Parteien einig, wird zum einen als geistliches Zentrum und zentraler Treffpunkt für die Gemeindemitglieder wirken, es sei aber zum anderen auch ein weiteres Zeichen dafür, dass der Islam in unserer Gesellschaft so selbstverständlich wahrgenommen werden möchte wie andere Religionen.
Am Rande angesprochen wurde auch die Möglichkeit der Bestattung von Menschen mit islamischem Glauben. Hier seien aber zunächst weitere interne Abstimmungen notwendig, so Kater.
